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 Betreff des Beitrags: Studie hin und zurück
BeitragVerfasst: 15. Aug 2020, 14:47 
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https://www.ifamnews.com/de/prominente- ... enteil-um/

An diesem Artikel ärgert es mich massiv, daß hier mal wieder nicht differenziert wurde. Es ist nämlich so, daß in den USA begrifflich nicht unterschieden wird, was ich für einen Skandal halte. Hier haben wir wieder die Vereinnahmung durch die Transgenderideologie. Transsexualität (NGS - Neurogenitales Syndrom) welches angeboren ist, wird hier mal wieder geflissentlich unter den Tisch gekehrt. Für Transgender sind die Operationen unnötig, für NGS-Betroffene hingegen eine absolute Notwendigkeit.

_________________
V.T. pen phis! Tok narok.


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 Betreff des Beitrags: Re: Studie hin und zurück
BeitragVerfasst: 16. Aug 2020, 06:57 
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Hallo Selfmademan,

genau diese Fehlende, naja eigentlich ja eher wegen political corectness unmögliche Differenzierung der verchiedenen Phänomenlagen bei geschlechtlicher Varianz ist der Knackpunkt bei sämtlichen Forschungen - nicht nur im Englischsprachlichen Raum wo es nur sex oder gender gibt.

Was insgesamt im Bezug auf Forschung fehlt ist das Verständnis für dei Komplexität dessen was Geschlecht tatsächlich ist und eben insbesondere dafür wie differenziert man eigentlich auf die einzelnen Bezüge zu körperlichem bzw. sozialpsychologischen Geschlechtsaspekten schauen sollte.

Der vermeintlich "wissenschaftliche Fachbegriff Transgender" steht zum Beispiel ausschließlich für die psychosozialen Geschlechtsbezüge. Er ist also ausschließlich als Fachbegriff für "gender" in seiner "wissenschaftlichen" Verwendung in Benutzung.
Oder um es mit einer "Schlussfolgerung aus unserer Studienumfrage" zu beschreiben:
Ist der Weg das Ziel oder ist der Weg ein mittel zum Ziel ?
Oder um es mal auf das "Geschlecht als Gesampakte" zu beziehen:
Geht es um eine "Dauerhafte Unstimmigkeit der Geschlechtsaspekte" (inklusive eindeutiger Entgegengesetztheiten der Aspekte) oder ist eine "Stimmigkeit der Geschlechtsaspekte" das eigentliche Ziel?

Die Einmischungen der WHO und anderer vermeintlicher Fachgesellschaften, die diesen Wiederspruch gar nicht wahrnehmen können, hat bisher nur für sehr viel Leid bei den Menschen geführt die als Ziel die "Stimmigkeit der Geschlechtsaspekte" für sich erleben. Also für die Menschen die an (klassischer) Transsexualität (NGS) leiden, bzw auch für diejenigen die ihre Transsexualität (NGS) überwunden haben.

Doch warum und wie erfolgt dies?
Transgender (vermeintlich das Gleiche wie Transsexualität) gilt als "unüberwindbare Erkrankung".
Einmal Diagnostizierte "F64.0 Transsexualität" wird ebenso wie "Gender Dysphorie" als zwanghaft chronische Erkrankung gesehen und behandelt.
Dazu kommt die psychiatriesierung , die mit diesen Diagnosen einhergeht - so definiert durch ärztliche Fachgesellschaften die damit ihr Einkommen verbessern.
Wobei dieses Einkommen natürlich grüßer ist, wenn es sich um "unheilbare Erkrankungen" handelt.

Dazu kommt noch, dass diejenigen Betroffenen welche ihren krankheitswertigen Zustand überwunden haben, sich meist von ihrer Vergangenheit völlig trennen, sprich sie sind nicht mehr "Sichtbar" es sind nur noch diejenigen Sichtbar, denen diese "Überwindung" auf psychosozialer Ebene nicht gelingt oder auch gar nicht gelingen kann (dauerhafte Unstimmigkeit der Geschlechtsaspekte).

Mal als Beispiel für die Wirkung solcher "Einstellungen" ein Vergleich:
Krebs galt sehr lange als "unüberwindbare Erkrankung", weil fast nur Menschen mit aktiven Krebserkrankungen beobachtet wurden, bis reguläre Nachuntersuchungen verpflichtend eingeführt wurden.....zu diesem Zeitpunkt wurden erstmalig tatsächlich Betroffene erkannt, die den Krebs doch überwunden hatten. Das ist zwar insgesamt ein sehr viel komplexeres Thema, gerade auch weil dies erst im Langzeitbezug gesichert werden kann, aber es ist als "Möglichkeit" zumindest wissenschaftlich Bekannt.

Bei jeglichen "Trans- Betroffenheiten" wird diese "Überwindbarkeit" jedoch schon von den Betroffenenvertretungen ausgeschlossen - wie also sollte es für die Wissenschaft als Möglichkeit der "Überwindbarkeit" auch nur in Betracht gezogen werden können?

Nachdenkliche Grüße,
Frank


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