Neues Buch "Wie sich Transgender im täglichen Leben anfühlt"

Transsexualität in Medien, Kunst und Kultur.

Neues Buch "Wie sich Transgender im täglichen Leben anfühlt"

Beitragvon ThorinEichenschild » 19. Okt 2019, 11:47

Sehr schön geschrieben Transgender = Frau, die sich als Mann fühlt und Mann,der sich als Frau fühlt. Eben Transgender !! Transsexualität = Frau mit angeborenen männlichen Genitalien bzw. Mann mit angeborenen weiblichen Genitalien. Leider wird nach diesem Buch wieder alles in einen Pott geworfen!!!

https://www.derstandard.at/story/200010 ... n-anfuehlt
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Re: Neues Buch "Wie sich Transgender im täglichen Leben anfü

Beitragvon Selfmademan » 19. Okt 2019, 16:28

Körpersprache und Mimik der neuen Geschlechtsidentität lernen? Jahrzehnte für die Umorientierung seines Geschlechts gebraucht? Häh? :roll: #-o

Ich hab vielleicht länger gebraucht um zu erfahren was wirklich mit mir los war, daß es einen Namen dafür gibt. Aber Mimik und Co. mußte ich nie ändern und habe ich auch nicht, ich will ja authentisch bleiben und keine Rolle spielen. Seit wann kann ich denn Geschlecht umorientieren? Ist doch angeboren, da geht nix mit Veränderung.
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Re: Neues Buch "Wie sich Transgender im täglichen Leben anfü

Beitragvon Ätztussi » 20. Okt 2019, 14:03

Jayrôme Robinet ist nicht transsexuell, sondern ein Transgender oder Trans*, eben ein typischer Vertreter der queeren Scene.

Ein Kunstprodukt, was soll uns das helfen? Ich erwarte da nichts. Jayrôme Robinet will mit seinen Buch Geld verdienen. Mehr ist das nicht.
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Re: Neues Buch "Wie sich Transgender im täglichen Leben anfü

Beitragvon ThorinEichenschild » 20. Okt 2019, 14:28

Ätztussi hat geschrieben:Jayrôme Robinet ist nicht transsexuell, sondern ein Transgender oder Trans*, eben ein typischer Vertreter der queeren Scene.

Ein Kunstprodukt, was soll uns das helfen? Ich erwarte da nichts. Jayrôme Robinet will mit seinen Buch Geld verdienen. Mehr ist das nicht.


Ich habe nie behauptet das uns das hilft! Wo liest du das bitte raus?? Ich stellte lediglich fest dass uns dieses Buch wieder riesig schaden wird da Trans* und Transsexualität wieder in einen Pott geworfen werden

Vor allem hat er seine Operationen nur bekommen weil er sich das Label "Transsexualität" erschlichen hat, hätte er es als Trans* versucht wäre er gescheitert!! Von daher ist dieses Buch ein einziges großes Lügenkonstrukt! Trans* profilieren sich obwohl sie ihre Ziele nur über Lügen und Betrug erreichen!!!!
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Re: Neues Buch "Wie sich Transgender im täglichen Leben anfü

Beitragvon Ätztussi » 20. Okt 2019, 17:12

ThorinEichenschild hat geschrieben:
Ätztussi hat geschrieben:Jayrôme Robinet ist nicht transsexuell, sondern ein Transgender oder Trans*, eben ein typischer Vertreter der queeren Scene.

Ein Kunstprodukt, was soll uns das helfen? Ich erwarte da nichts. Jayrôme Robinet will mit seinen Buch Geld verdienen. Mehr ist das nicht.


Ich habe nie behauptet das uns das hilft! Wo liest du das bitte raus?? Ich stellte lediglich fest dass uns dieses Buch wieder riesig schaden wird da Trans* und Transsexualität wieder in einen Pott geworfen werden

Vor allem hat er seine Operationen nur bekommen weil er sich das Label "Transsexualität" erschlichen hat, hätte er es als Trans* versucht wäre er gescheitert!! Von daher ist dieses Buch ein einziges großes Lügenkonstrukt! Trans* profilieren sich obwohl sie ihre Ziele nur über Lügen und Betrug erreichen!!!!


Ich finde das gut, dass du so offen das jetzt geschrieben hast. Vorher kam mir das nicht so klar rüber.

LG Ätzi
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Re: Neues Buch "Wie sich Transgender im täglichen Leben anfü

Beitragvon Selfmademan » 20. Okt 2019, 18:54

Also ich hab Thorins Post sofort verstanden. Stand ja schon in seinem letzten Satz drin, von wegen alles in einen Pott werfen. Keine Ahnung wie man das mißverstehen kann. :-k

Es wird immer schlimmer mit dieser Queer-Community, die scheuen ja vor nichts mehr zurück. Aber letztenendes beschneiden die sich nur selber und dann bin ich derjenige der zum Schluß am lautesten lacht (über deren Doofheit gepaart mit unzähligen Widersprüchen, nur um deren Lügen zu vertuschen).
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Re: Neues Buch "Wie sich Transgender im täglichen Leben anfü

Beitragvon Gundi » 20. Okt 2019, 20:52

Selfmademan hat geschrieben:Also ich hab Thorins Post sofort verstanden. Stand ja schon in seinem letzten Satz drin, von wegen alles in einen Pott werfen. Keine Ahnung wie man das mißverstehen kann. :-k

Es wird immer schlimmer mit dieser Queer-Community, die scheuen ja vor nichts mehr zurück. Aber letztenendes beschneiden die sich nur selber und dann bin ich derjenige der zum Schluß am lautesten lacht (über deren Doofheit gepaart mit unzähligen Widersprüchen, nur um deren Lügen zu vertuschen).

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Vielleicht ist das auch ein Beispiel für geschlechtsspezifisch unterschiedliche Wahrnehmung: Ich selbst hatte eingangs auch ein wenig "Zuordnungs-Probleme", ähnlich wie Ätzi. Aber jetzt ist ja alles wieder klargestellt...
Gundi
 

Re: Neues Buch "Wie sich Transgender im täglichen Leben anfü

Beitragvon Frank » 21. Okt 2019, 08:05

Hallo Zusammen,
ich habe mir diesen Artikel gestern Abend dann auch noch durchlesen können, vorher fehlte mir die Zeit dazu.

Es gibt zu diesem Artikel drei sehr wichtige Stichworte:

Berlin , Community und studieren

Wenn ich nun aus diesen drei Stichworten in vier Sätzen das Buch und seinen Autor beschreiben sollte, würde mir aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen in Bezug zu diesen Stichworten folgendes Einfallen:

An den Universitäten in Berlin, werden gerade in den "Geisteswissenschaften" längst falsifizierte (widerlegte) Thesen und aus diesen Thesen entstandene Thesen als Grundlage für den Umgang mit Geschlecht und Geschlechtszugehörigkeit vermittelt, die ausschließlich die psychosoziale Ebene als Relevant ansehen, während körperlichkeit völlig abgelehnt wird.
Daraus resultieren auch die Thesen, dass es gebärende (soziale) Männer und zeugende (soziale) Frauen geben kann und naürlich das "Nonbinary" die Mehrzahl der Menschen betrifft da jedes Abweichen von den Geschlechtsrollenbildern schon als "Nichtbinär" eingeordnet wird.
Dazu kommt dann noch, das die berliner Community von Absolventen dieser Universitäten dominiert wird, die diese Thesen zum "psychosozialen Geschlecht" als Geschlechtsbestimmend zum Dogma transferiert haben.
Daraus resultieren dann auch diese absoluten Wiedersprüchlichkeiten des Trans*seins, bei denen die "biologisch eindeutigen gegengeschlechtlichen Genitalien & Gonaden umdefiniert werden" und dementsprechend die gesamte Biologie ad Absurdum geführt wird, um diese theoretischen Konstrukte die längst in ihrer "Allgemeingültigkeit wiederlegt sind" doch noch durch zu setzen.

Doch wo liegt der Ursprung für dieses festhalten an solchen längst wiederlegten Thesen?
Fakt ist, dass diese Menschen ihre Gegengeschlechtlichkeit ausschließlich als "soziales Problem" erleben, sie haben nicht die gleiche "Körperdiskrepanzerfahrung" wie sie bei Transsexualität -NGS (Neuro-Genitales-Syndrom) das Grundproblem darstellt. Für diese Menschen sind ihre sekundären Geschlechtsmerkmale, die in der sozialen Interaktion überwiegend nach der Pubertät zur "Geschlechtszuordnung führen" das einzig Relevante wenn es überhaupt einen Körperbezug gibt.
Bei diesen Menschen scheint demnach die von Prof. Milton Diamond aufgestellte und auch von Dick Swaab und Kollegen ausgeführten Thesen zur "Neuronalen Dominanz des Geschlechtes" gar nicht oder nicht ausreichend Vorhanden zu sein.
Sie nehmen ihr Geschlecht gar nicht als etwas "körperliches" Wahr. Daraus resultierend unterstellen sie dann aber wiederum, dass dies "auf Alle Menschen zutreffen muss"!
Ebenso können aus dieser Erlebensweise nur solche Thesen wie "Die genitale Angleichung macht Mensch nur zur Perfektionierung des Geschlechtsrollenbildes" entstehen, denn die "Körperdiskrepanz" ist für diese Menschen in ihrer Existenz nicht Nachvollziehbar, da sie selbst dieses Erleben gar nicht haben!

Hier erfolgt dann die gleiche Fremdzuweisung, welche schon bei der Psychophatologisierung der Transsexualität über die Begriffe "Gender-Roles-Identity-Disorder" , "Gender-Identity-Disorder" und den daraus resultierenden aktuellen "Gender-Inkongruenz" bzw. "Gender-Dysphorie" Begrifflichkeiten der psychologischen Behandlungsfortsetzung erfolgt sind bzw. noch immer erfolgen.

Und was ebenfalls aus dieser Thematik entsteht ist die konkrete Verleugnung des Phänomens "Transsexualität (NGS)" da dies ja ihren Thesen widerspricht.
Aber es kann ja nicht sein, was nicht sein darf - Geschlecht und Geschlechtszugehörigkeit darf nicht "körperbezogen" sein, denn das widerspräche ja ihren Thesen, ihrem Dogma und sogar ihrem "sein"!

Soviel in aller kürze zu diesem Artikel, denn das Buch habe ich nicht gelesen und ich will mir das auch nicht antuen.

Liebe Grüße,
Frank
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