Selbsthilfe Forum - Frau! Mann! - oder was bin ich sonst?

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BeitragVerfasst: 24. Jun 2018, 08:57 
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New Research Shows a Vast Majority of Cis People Won't Date Trans People


A recent study attempts to quantify the extent of trans discrimination when it comes to romantic and sexual relationships.

https://www.them.us/story/cis-trans-dating

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"Am meisten fühlt man sich von Wahrheiten getroffen, die man sich selbst verheimlichen wollte."
F. Beutelrock (1889 -1958)

"Die Selbsttäuschung beherrscht der Mensch noch sicherer als die Lüge."
F. Dostojewskij (1821 - 1881)


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BeitragVerfasst: 24. Jun 2018, 10:51 
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Danke für den Hinweis, liebe Hera!

Ich finde es traurig zu sehen, wie sehr unsere Wissenschaften mittlerweile immer weiter verblöden! Wenn man bedenkt, daß die sozialpsychologische Forschung seit vielen Jahrzehnten die Diskrepanz zwischen "Einstellungen" und "Verhalten" kennt und intensiv beforscht hat, dann kann man sich nur darüber wundern, wie platt bei dieser publizierten Studie vorgegangen wurde, und so weitreichende Schlußfolgerungen aus diesem "bescheidenen Vorgehen", unverkennbar den gehätschelten und begünstigten non-binary-Hintergrund "pflegend", gezogen werden!:
The options included cisgender man, cisgender woman, trans man, trans woman, or genderqueer, and participants could select as many genders as they wanted.
Only 12% of all participants selected “trans woman” and/or “trans man.”

Die Fragestellung ist, so weit erkennbar, grottenschlecht, denn welcher Wissenschaftler begeht schon den vielleicht für Laien entschuldbaren Fehler, Suggestiv-Fragen zu stellen?!
Welcher (unbedarfte) heterosexuelle Cis-Mann sollte sich (abstrakt) auf ein (romantisches) Date mit einer "Trans-Frau" oder einem "Trans-Mann" einlassen wollen, und umgekehrt gilt das für eine (unbedarfte) heterosexuelle Cis-Frau...
Das bei diesem methodischen Vorgehen non-binaries, queers, Homos, Lesben und Trans-Menschen in der Differenzierungsmöglichkeit ihrer Antwort "begünstigt" werden, weil sie einen ganz anderen Erfahrungshintergrund und zwangsläufig eine weitergehende Auseinandersetzung mit der Thematik aus Eigeninteresse im Vorfeld für sich vorgenommen haben, wird hier ebenso ignoriert.
Das Image des nervigen Trans*-Gedöns dürfte für die durchschnittliche Normalbevölkerung zudem abschreckender sein, als je zuvor, was auch in deren strikter Ablehnung von "Dates" mit allgegenwärtig schrägen Transen zum Ausdruck kommen dürfte!

Diese Art von "Wissenschaft" kann (bitte!) dauerhaft keine Zukunft haben!


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BeitragVerfasst: 24. Jun 2018, 11:17 
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Was ich nie verstehen werde ist, warum eine Lesbe einen Transmann oder auch einen post-OP war-FzM-TS nicht ausschließen würde obwohl sie doch mit männlichem Genitalien nichts anfangen kann während sie Transfrauen oder post-OP war MzF-TS ablehnt. Dachte ne Lesbe stünde nur auf Frauen. Würde ne Lesbe was von mir wollen, würde sie ne heftige Klatsche bekommen, da sie mich ja dann nicht als Mann ernstnimmt und mir mein männliches Geschlecht abspricht. Brauche ich nicht nochmal, das eine Mal hat mir gereicht.

Genauso wundert es mich wieso so mancher Schwuler auf Shemales steht wenn sie doch mit Frauen nix anfangen können oder warum sie unoperierte Transmänner toll finden wo sie sich doch sonst vor weiblichen Genitalien ekeln.

Und was bitte wollen Heteromänner mit Shemales wo sie doch genitaltechnisch eine ziemliche Homophobie haben? Oder Heterofrauen mit Hefemales?

Ich kann das alles nicht nachvollziehen. Prä-OP kommt bei mir niemand in mein Bett. Auf Exotenfaktor stehe ich nicht.

Nun gut, aber hier von Diskriminierung zu reden finde ich unangebracht. Das Beuteschema ist nunmal so wie es ist. Ich diskriminiere doch niemanden nur weil ich nicht mit jedem in die Kiste springe der mir gegenübersteht. Andere wiederum stehen nicht auf übergewichtige oder super schlanke Leute und trotzdem labert keiner von denen was von Diskriminierung. Die spinnen immer mehr die Genderistas.

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BeitragVerfasst: 24. Jun 2018, 13:24 
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Selfmademan hat geschrieben:
Ich kann das alles nicht nachvollziehen. Prä-OP kommt bei mir niemand in mein Bett. Auf Exotenfaktor stehe ich nicht.

Das kann ich nur unterstreichen, und ist wahrscheinlich zugleich die beste Erklärung für die von Dir skizzierte absurde Einstellung (Verhalten?) so mancher sensationsgeiler Zeitgenoss_Innen; deren (eindeutige) Bedürfnislage kann aber nicht gerade ausgeprägt sein! Sind solche Menschen "beneidenswert"?
Selfmademan hat geschrieben:
Nun gut, aber hier von Diskriminierung zu reden finde ich unangebracht. Das Beuteschema ist nunmal so wie es ist. Ich diskriminiere doch niemanden nur weil ich nicht mit jedem in die Kiste springe der mir gegenübersteht. Andere wiederum stehen nicht auf übergewichtige oder super schlanke Leute und trotzdem labert keiner von denen was von Diskriminierung. Die spinnen immer mehr die Genderistas.

Genau das ist der springende Punkt!!! Und anscheinend ist es demnach deren "Ziel", genau jede/n jederzeit für sich beliebig "verfügbar" (abhängig) zu haben (omnipotente In-Besitznahme bei krankhaften Minderwertigkeits-Komplexen?)...


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BeitragVerfasst: 24. Jun 2018, 15:30 
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Frei nach dem Motto: Wenn du nicht mit mir fi****, dann fühle ich mich minderwertig!

Dann sollen sie sich so fühlen, ich werde niemals mich selbst verbiegen nur damit die sich besser fühlen. Sollen sie rumkrakelen wie sie lustig sind, von meinem Beuteschema und meinen Überzeugungen werde ich nicht abweichen. Dann bin ich lieber ein Drecksarsch bevor ich mir selbst untreu werde.

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BeitragVerfasst: 24. Jun 2018, 16:15 
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Man muss ja für ein Dating vorher schon das "Trans" mit eingeben, damit auch ja jeder bescheid weiß.

Anderenfalls steht man als Lügner und Betrüger da.

Wie viele Heteros würden sich dann da überhaupt noch melden, wenn man das vorher angibt?

Die meisten haben doch ein Bild im Kopf, was speziell von Trans* in der Öffentlichkeit erzeugt wird. Und natürlich sind dann auch alle genau so.

Mal ehrlich - die Denke der meisten Menschen ist doch so: mit Penis geboren = Mann for ever, mit Vulva/Vagina geboren = Frau for ever.

Und wenn sie nichts bemerkt haben, wenn man "Trans" nicht angegeben hat und man sagt es ihnen dann mal oder wird auch zwangsgeoutet, dann fällt plötzlich bei vielen die Klappe und das war es dann auch.

Immer wieder sehe ich, wie es in Beziehungen viel Stress und Streit gibt, weil Menschen oft einfach nicht zusammen passen - oft genug wegen Kleinigkeiten, an denen man sich dann hoch zieht.

Da bleibe ich doch sowieso besser alleine als mich diesem Stress auszusetzen und ich gebe sicher bei keinem Date an, dass ich transsexuell sei und stopfe mich damit selbst in eine Schublade, die zum größten Teil von Trans*Leuten gestaltet wurde?

Nein Danke.

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BeitragVerfasst: 24. Jun 2018, 17:41 
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Hera hat geschrieben:
...und ich gebe sicher bei keinem Date an, dass ich transsexuell sei und stopfe mich damit selbst in eine Schublade, die zum größten Teil von Trans*Leuten gestaltet wurde? Nein Danke.

Das ist klug so, und auch so richtig!!!
Es ist sicher zutreffend, daß es eines Höchstmaßes an Passungen vielfältigster Art und zudem dann der aktiven Gestaltung, und auch einer ermöglichenden vs. einer verunmöglichenden Dynamik des Umfelds bedarf, um zwei Menschen in die Lage zu versetzen, dauerhaft erfüllend gemeinsam und miteinander in einer Wachstums-Verbindung leben zu können.
Eine schwierige Herausforderung, zumal in unserer Zeit der politisch-gewollten Zerstörung jedweder dauerhafter Gemeinschaften, und der begünstigten Atomisierung der "Individuen"!


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BeitragVerfasst: 24. Jun 2018, 19:58 
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So Datingumfragen sind doch bullshit. Wenn es danach ginge, wären wir schon ausgestorben.

Frauen-Liste für Männer:
- Geld
- Adonis-Körper
- romantisch
- mindestens 1,85m
- soll heimwerken können
- Nach außen hart, für sie ist er sensibel
- Soll ein Instrument spielen und dazu Liebeslieder trällern
- schläft nicht bei romantischen Komödien ein
- schnarcht nicht
- familientauglich & hilft im Haushalt
- Humor
- gut im Bett

Liste der Männer für Frauen:
- geiler Arsch, geile Titten, schlank
- Gesicht auch ohne Makeup modelhaft
- unkompliziert
- kann kochen
- liebe Persönlichkeit
- gut im Bett
- ist unabhängig und lässt auch Freiraum
- sagt was sie will und spricht nicht in Rätseln
- genießt Essen

Soo....wer erfüllt alle Eigenschaften? :geek:


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BeitragVerfasst: 25. Jun 2018, 01:29 
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Geschlecht: Mann
Da fängt es schon an, Frauen nutzen die indirekte Sprache um Konfrontationen zu vermeiden während Männer direkt, frontal, kurz und knapp vor den dummen Latz reden. Mit dieser Direktheit können Frauen nicht umgehen, sie fühlen sich angegriffen und beleidigt, Realität und Ehrlichkeit tut halt manchmal weh. Männer hingegen können mit Rumgeeiere um den heißen Brei nicht umgehen, sie wollen klare und direkte Ansagen und kein lästiges Rätselraten. Geht mir genauso, ich bevorzuge klare und direkte Ansagen und fühle mich genervt wenn ein weibliches Individuum einfach nicht zur Sache kommt. Männer und Frauen denken anders, nehmen die Umwelt aufgrund Evolution anders wahr, sie sind grundverschieden und passen eigentlich nicht zusammen. Der Grund warum ich primär auf Männer stehe und Frauen nur in Ausnahmefällen in Frage kommen.

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