Selbsthilfe Forum - Frau! Mann! - oder was bin ich sonst?

- Für Menschen deren Geschlecht nicht den Körpermerkmalen entspricht -
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 Betreff des Beitrags: Wir missionieren nicht!
BeitragVerfasst: 6. Jun 2018, 11:42 
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Da es sich bei originärer Transsexualität (NGS) um das individuell vom erkennenden Menschen gewonnene GeWahrWerden diskrepanter körperlicher Geschlechts-Gegebenheiten handelt, schließt dies eine "Missionierung" durch einschlägig Betroffene, wie diese gerne von Lobby-Vertretern des GenderWahnsinns betrieben wird. ("wir sind doch alle Trans*) , kategorisch aus!
Das schließt aber leider nicht aus, daß auch einzelne NGS-Menschen in andere Menschen gerne geschlechtliche Gegebenheiten hinein projizieren, die nicht der Wahrheit entsprechen müssen! Niemand kann aber für einen anderen Menschen eine Aussage über dessen wahres Geschlecht treffen; das ist konsequent und ausschließlich der betreffenden Person selbst vorbehalten, mit allen Konsequenzen und der dafür zu übernehmenden Verantwortung!!!
Dennoch geschehen diese artikulierten Projektionen immer wieder, und ich möchte an dieser Stelle eindringlich davor warnen!
In dieser Frage heißt es mehr denn je, ZUHÖREN können, was die betroffene Person über sich selbst reflektierend aussagt, sie darin zu unterstützen, daß diese Gewißheiten und daraus entstehenden Aussagen auch authentisch das Ergebnis ihrer, und ausschließlich ihrer personalen Grund-Gegebenheiten sind!
Andernfalls kann man sich, sicher meistens ungewollt, schwer (mit)schuldig machen, Menschen von außen in eine falsche Gewißheit zu versetzen, die die Person zu für sich fatalen Schritten "unterstützt".
Das wäre ansonsten "Beihilfe" zum vorprogrammierten Regretment.
Das sollte aber doch wohl niemand von uns wirklich wollen - oder?


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 Betreff des Beitrags: Re: Wir missionieren nicht!
BeitragVerfasst: 6. Jun 2018, 14:39 
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Aus meiner Sicht auf die Gesundheit im salutogenetischen Konzept, ist es ohnehin kontraproduktiv anderen Menschen irgendetwas vorschreiben zu wollen
Es ist wichtig in dem Kontext der Menschen mit geschlechtlicher Varianz betrifft, dass es grundlegende sachliche Infromationen geben muss,
zu diesen gehört auch das Wissen darum das es verschiedene Geschlechtsaspekte gibt und das Selbstreflektion der eigenen Person (personale Identität) in Bezug auf diese aus den Unterschiedlichen Aspekten resultierenden Bedürfnissen und Bedarfen zu dem eigenen selbstverantwortlichen Weg und zu der Erfüllung des Bestmöglichen an Bedarfen und Bedürfnissen auf diesem Weg gehört.

Die Aufgabe von Begleitenden und Beratenden ist vor allem die Selbstreflektion zu erfragen bzw. dabei behilflich zu sein diese zu erlernen.
Hinterfragen darf man, wenn die geäusserten Bedarfe und Bedürfnisse nach erkennbarer Selbstreflektion den Phänomenbeschreibenden Begriffen widersprechen -> hier gilt es die Begriffe jeweils zu klar erkennbaren Phänomenen zuordnen zu können.

Eine Aufgabe, welche eigentlich eher den Behandlern zukommt, ist die angemessene und individuell bezogene Risikenaufklärung durch zu führen.

Die letztliche (Entscheidungs-) Verantwortung für medizinische Maßnahmen sollte und muss jedoch bei dem jeweiligen betroffenen Menschen liegen.
Auch wenn natürlich die Umsetzung selbst auch in der Verantwortung der Durchführenden liegt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wir missionieren nicht!
BeitragVerfasst: 6. Jun 2018, 15:59 
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Danke Seerose.

Das ist auch "unsere" Erfahrung. Während "wir" brav an unserem Stand blieben und bei einem abwechselnden Rundgang über dem Platz den TG-Ständen fern blieben bzw. sie von weitem beobachtet hatten, kam jedesmal gleich eine ganze TG-Delegation zu "unserem" Stand und versuchte uns von dem ach so tollen trans* zu überzeugen. "Wir" blieben standhaft. Manche machten sogar regelrecht Stunk und versuchten andere gegen "uns" aufzuhetzen.

Bewußt Anführungszeichen gesetzt, denn mit latent versteckten Transgendern stelle ich mich nicht auf eine Stufe! (Ist eine Erkenntnis im nachhinein.)

_________________
Seit Mai 2014 endlich fertig. :) Ein ganzer Kerl dank Bogenhausen. ;)

V.i.k.z.k! Tod dem BvB! Tok narok! Bayern München rulez, die Heimat meines besten Freundes.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wir missionieren nicht!
BeitragVerfasst: 7. Jun 2018, 21:54 
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Trans* sind von der Art fast wie Zeugen Jehovas, nur dass erstere besser mit dem Internet können. Allerdings nervig, penetrant.

Mir kam neulich auch so ein Wesen unter. Da wird man ungefragt von dieser Person vollgesülzt, sie ist heute Frau, morgen Mann und manchmal wechselt das stündlich. Voll fluide und so. Da kommt mir nur eins: Dann fluidier dich aus meiner Reichweite!

Auf sowas hab ich gar kein Bock. Vor allem gibts da auch so Vertreter, z.B. diese Hornscheidt-Person. „Ex“ ist kein Pronomen! „Ex“ steht für exit gender und da es mich mitabschaffen will, ist das ein für mich feindliche Ideologie-Sprache. Sowas verwende ich nicht, also warum sollte man überhaupt mit denen reden? Einfach keine Aufmerksamkeit mehr, dann werden die sich schon wieder einkriegen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wir missionieren nicht!
BeitragVerfasst: 9. Jun 2018, 12:02 
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Im Prinzip könnten einem diese Wesen ja am ... vorbeigehen. Aber in ihrem geradezu von Sendungs-Bewußtsein getragenen Missionsgebaren sprechen sie ja "für uns alle", denn sie sind ja schließlich die personifizierte, politisch gewollte Gender- und Geschlechtervielfalt.
(Originäre) Transsexualität (NGS) ist, nicht zuletzt politisch-medial gefördert, ein "überholtes" Vorkommnis "von gestern", das "wir" heute nicht mehr brauchen!
Diese Krawall-Tüten stehen dann im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung; Frauen und Männer, die ihre Transition erfolgreich abgeschlossen haben, sind mehr denn je darauf angewiesen, "stealth" leben zu müssen, so sie es denn können.
Junge originär transsexuelle Menschen (NGS) haben einen sehr schweren Weg vor sich, bis sie endlich sie selbst sein können, wenn sie denn dieses Ziel überhaupt (noch) erreichen...


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 Betreff des Beitrags: Re: Wir missionieren nicht!
BeitragVerfasst: 11. Jun 2018, 07:36 
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Seerose hat geschrieben:
Aber in ihrem geradezu von Sendungs-Bewußtsein getragenen Missionsgebaren sprechen sie ja "für uns alle", denn sie sind ja schließlich die personifizierte, politisch gewollte Gender- und Geschlechtervielfalt.


Ja genau an diesem Punkt besteht das eigentliche Problem:

Eine "politisch gewollte sogenannte Geschlechtervielfalt" die aber gar keine "echte Vielfalt" ist!
Wo aber besteht konkret das Problem dabei?

Geschlecht wird in dieser "politischen" Sichtweise nur noch auf den "Geschlechtsausdruck" reduziert,
Wobei dies mit dem "Deckmantel der sozial-interaktiven Methode des sich mit einer Geschlechtsrolle bzw. dem aktuellen Bild einer Geschlechtsrolle identifizierens" als vermeintlich "persönlichkeitsbildend Relevant" dargestellt wird.
Es geht also nur noch um den "Schein" nicht mehr um ein reales "Sein".

Dazu steht dann natürlich die These im Widerspruch, dass es bei originärer Transsexualität (NGS) doch um das "SEIN" geht.
Diese These, bzw die Aussage dieser These widerspricht diesem "Scheinbild", es widerspricht dem "Mainstream" wie er aktuell propagiert wird.
Was also kann von Seiten der Mainstreambetreiber getan werden, um diese These zu widerlegen?
Sachinhaltlich leider gar nichts, denn "Sein" und "Schein" stellen zwei völlig Unterschiedliche Ebenen dar.
Also kann nur auf der "Scheinebene" etwas dagegen vorgebracht werden, hier gibt es vor allem zwei Ansatzpunkte:

Heteronormativität -> Ein aus der Geisteswissenschaft hervorgegangenes Kunstwort, welches dazu dienen sollte eine "Vergleichsbasis" dar zu stellen.
Heute ist es zu einem "Kampfbegriff" verkommen, der für alle "vermeintlich Veralteten numerischen sozialen Normativen im menschlichen Miteinander" verwendet wird.

Menschenrechte -> Das sogenannte Recht des Individuums auf Durchsetzung der eigenen Sichtweise, ohne Bezug zur Umwelt bzw. zu einem "sozialen Miteinander von Menschen". Der Artikel 2 des Grundgesetzes wird nur noch in seinem ersten Halbsatz zitiert, einschränkend darf dabei nichts sein. Das Individuum steht über jeglicher Form des sozialen Miteinanders.

Sachargumente können gegen diese Scheinargumente nicht wirksam sein, da sie eine gänzlich andere Ebene betreffen.
Und vor allem sollte klar sein, dass Menschen die in dem Glauben verhaftet sind diese "Scheinargumente" wären der Spiegel der aktuellen Realität , keinem Sachargument zugänglich sind.

Nachdenkliche Grüße,
Frank


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