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 Betreff des Beitrags: (un-)ästhetischer "Zuschlag"
BeitragVerfasst: 8. Mai 2018, 15:03 
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Mit Befremden müssen wir zur Kenntnis nehmen, daß das unethische und eskalierende Fordern von "ästhetischen Zuschlägen", die von einzelnen Chirurgen für GaOPs erhoben werden, immer mehr um sich greift, und zudem anscheinend eine wahre Kosten-Explosion ausgelöst hat.
So berichtet eine jüngst zur GaOP anstehende Patientin von einem geforderten "Ästhetik-Zuschlag" von aktuell ca. 3.000 Euro, wohingegen eine Patientin, bei der selben Chirurgin vor wenigen Jahren noch mit der Hälfte des Betrages"dabei war".
Wir empfinden dies als unethische "Nötigung", die solcherlei "Zwei-Klassen-Operationen" offeriert, und die nur Patientinnen, die diesen Betrag auch privat aufbringen (können) mit der "besseren Lösung" bedient!
Sollten wir solche Auswüchse einfach hinnehmen, und die weitere Entwicklung geduldig abwarten, und die künftigen zur GaOP anstehenden Patientinnen individuell als Einzelschicksal sich damit selbst überlassen? Oder zeigt nicht gerade diese Entwicklung, wie unerläßlich es ist, sich einer Vereinigung wie VTSM e.V. anzuschließen, und dadurch unserem Auftreten gegenüber den Gesundheitseinrichtungen entsprechend Gewicht zu verleihen, und uns in der Vertretung unserer berechtigten Interessen den Rücken zu stärken?!

Wie sollen und wollen wir gegen solche "Machenschaften" als VTSM e.V. auftreten; (wie) sollen wir darauf reagieren?
Mein Vorschlag für einen ersten Schritt hierbei wäre: gemeinsam aktuelle Infos über GaOP-Chirurgen sammeln, mit hervorgehobener Konkretisierung zu eventuell geforderten "Zusatz-Beiträgen" und ggfs. für welche "Zusatzleistung" welche Beträge verlangt werden; wobei mit "gemeinsam" auch die vielen einzelnen Betroffenen gemeint sind, die (noch) nicht Mitglied im VTSM e.V. sind, und die uns gerne auch entsprechende Infos zukommen lassen können!
Weitere Anregungen zum Thema sind erwünscht!


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 Betreff des Beitrags: Re: (un-)ästhetischer "Zuschlag"
BeitragVerfasst: 8. Mai 2018, 17:05 
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Schade daß ich kein Zugriff mehr auf mein Forum habe, denn dort wurde dies ebenfalls eruiert. Ganz vorne dabei ein Arzt aus München, der es gerne "schafft". Hier wurde ganz klar gesagt, daß die Anlage einer Klitoris extra Geld kostet. Seinerzeit waren das 2000,00 Euro. Ich finde dies skandalös, wie hier versucht wird mit der Not von TS nochmal zusätzlich Kohle zu scheffeln. Dabei wird das ganze doch von den gesetzlichen Kassen bezahlt. Ich meine mich auch erinnern zu können, daß die Schaffung von kleinen Schamlippen nun auch extra Geld kostet, aber nagelt mich nicht drauf fest. Jedenfalls eine rießen Sauerei. Wir hatten herausgefunden, daß keine Position mit dem extra Geld gerechtfertigt werden konnte, denn alles was ein weibliches Genital im Original bietet, das hat der Chirurg gefälligst auch ohne extra Moos soweit wie möglich hinzukriegen, weil wird von den gesetzlichen Kassen bezahlt.

Unter welcher Position wird das ganze nun abgerechnet? Was genau soll damit eigentlich tatsächlich bezahlt werden? Solange dies nicht schlüssig geklärt ist, sortiere ich die ganze extra Kohle als "black money" ein. Quasi Eigenlohn auf BAT-Basis (Bar Auf die Tatze).

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 Betreff des Beitrags: Re: (un-)ästhetischer "Zuschlag"
BeitragVerfasst: 8. Mai 2018, 17:46 
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Nachtrag: Ich weiß, daß die extra Kohle nur von gesetzlich versicherten Patienten verlangt wird, aber nicht von privat versicherten Patienten. Ein Schelm der böses dabei denkt.

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 Betreff des Beitrags: Re: (un-)ästhetischer "Zuschlag"
BeitragVerfasst: 8. Mai 2018, 17:47 
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Hallo Seerose und Selfmademan,
gehört habe ich hierzu auch schon einiges, aber bisher immer nur hinter der bildlichen "vorgehaltenen Hand".

Derartige "Zusatzgebühren" werden von einigen Operateuren für diverse Aspekte verlangt, aber letztlich immer nur auf konkrete Anfrage benannt.
Ich habe dazu von derartigen Gebühren für "Vorgespräche" gehört (beide Richtungen), sowie zu Aspekten der Genitalangleichungen ebenfalls in beide Richtungen (bei den Frauen bisher nur zu dem Aspekt der Klitoris, bei den Männern zum Aspekt "Glans")

Ich wäre in Bezug auf konkretes Vorgehen dafür zunächst eine Eruirung durch zu Führen -> Dafür Bitte ich alle Betroffenen sich per Mail bei mir zu melden:
Vorstand@transsexuellev.de
dies darf auch gern "Anonym" erfolgen, da es zunächst darum geht konkrete Vorfälle zu sammeln.
Wer bereit ist sich auch als "offene (nicht öfffentliche!) Quelle zu erkennen zu geben darf dies auch gern tun.
Die Grenze zwischen "persönlicher Vereinbarung" und "Nötigung" dürfte gerade bei dieser Thematik vielen Unklar sein, aber und das ist der wichtige Punkt:
mit der Kostenübernahme durch die Krankenkassen steht den Patient/innen eine alles Eforderliche Umfassende Angleichung zu!

Einige Operateue haben sich wie ich vermuten muss durch Reduzierung der KK-Kosten einen Vorteil in der "Zuweisung" (Anteil der Betroffenen ist hoch bis sehr hoch) mit extrem vergünstigten "Abschlüssen in der Kostenkalkulation" welche dann aber zu "Lasten der Betroffenen" als "IGEL" (Individuelle Gesundheits Eigen Leistungen) in die Selbstkosten der Betroffenen gehen, obwohl diese Leistungen eigentlich enthalten sein müssten.
Operateuere welche diese Leistungen in ihre Kostenkalkulation einplanen, haben dann das Nachsehen in Bezug auf Kostenübernahmen durch die KK.
So kann der "Wettbeweb" am Markt ausgehebelt werden, zu Lasten der Betroffenen!

Hierzu bedarf es aber einer Eruierung ob diese Vermutungen so auch wirklich Korrekt sind.

Liebe Grüße,
Frank


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 Betreff des Beitrags: Re: (un-)ästhetischer "Zuschlag"
BeitragVerfasst: 8. Mai 2018, 20:27 
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Bei mir bei der Mastektomie bin ich auch vorgewarnt worden, dass ich vllt. 500€ zahlen muss, da die KK es nicht tut. Da die KK aber aktuell zickt, gehen mir die 500€ am Arsch vorbei. Hauptsache die zahlen überhaupt irgendwas.

Aufgrund dieses Vorfalls bin ich auch inzwischen ein erbitterter Gegner des Zwangsversicherungssystems (ausgenommen natürlich Schäden, wo man für andere haftet.) Dieser ganze Sozialstaat ist eh nur eine Farce. Mich kotzen nicht die hohen Beträge an, mich kotzt es an, dass dieser Staat nach außen und innen tut, als wär er wunderwas wie sozial, aber hintenrum darfst du 2 Dinge tun:
a) Asozial hohe Beiträge zahlen
b) Deine Scheiße trotzdem selber zahlen

Da lob ich mir doch Amerika, wo wenigstens nur b vorliegt und man es von Anfang an weiß und sich vorbereiten kann und nicht durch das Unwissen noch Nachgetreten wird, wenn man durch einen Unglücksfall auf die Schnauze gefallen ist.

Sorry für die Wortwahl, aber ich bin bei diesem Thema echt geladen! Hätte ich gewusst, wie es wirklich ist, ich hätte schon während der Schulzeit zu arbeiten angefangen. Aber schwarz, denn dank diesen Drecks „Schutz“ Gesetzen zieht es dem Normalo bis Unterschichtkind nochmal Zeit und Ressourcen ab, während der BWL Justus von Papa alles in den Arsch geschoben bekommt, denn finde mal nen Nebenjob U18!!

Das ist kein Sozialstaat, es ist ein Asozialstaat. Der beste Widerstand ist daher der, das System so zu besiegen, dass man erfolgreich und wohlhabend genug ist, um auf so Beträge pfeifen zu können.


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 Betreff des Beitrags: Re: (un-)ästhetischer "Zuschlag"
BeitragVerfasst: 8. Mai 2018, 22:38 
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Bei "uns" hatten einige Patientinnen die von ihm operiert wurden ihr Schweigen gebrochen und haben aufgelistet was in der Rechnung wie abgerechnet wurde. Es war übrigens u. a. auch die Sache mit der Glans die mich zu Liedl hat gehen lassen da dieser keine extra Kosten berechnet hat. Hätte ich auch nie eingesehen. Hätte er es machen wollen hätte es extremen Zoff durch mich gegeben, denn ich lasse mich nicht abzocken.

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 Betreff des Beitrags: Re: (un-)ästhetischer "Zuschlag"
BeitragVerfasst: 9. Mai 2018, 22:21 
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Registriert: 21. Feb 2016, 19:06
Beiträge: 903
Hauptmann Toxic hat geschrieben:
Aufgrund dieses Vorfalls bin ich auch inzwischen ein erbitterter Gegner des Zwangsversicherungssystems (ausgenommen natürlich Schäden, wo man für andere haftet.) Dieser ganze Sozialstaat ist eh nur eine Farce. Mich kotzen nicht die hohen Beträge an, mich kotzt es an, dass dieser Staat nach außen und innen tut, als wär er wunderwas wie sozial, aber hintenrum darfst du 2 Dinge tun:
a) Asozial hohe Beiträge zahlen
b) Deine Scheiße trotzdem selber zahlen
Da lob ich mir doch Amerika, wo wenigstens nur b vorliegt und man es von Anfang an weiß und sich vorbereiten kann und nicht durch das Unwissen noch Nachgetreten wird, wenn man durch einen Unglücksfall auf die Schnauze gefallen ist.
...
Das ist kein Sozialstaat, es ist ein Asozialstaat. Der beste Widerstand ist daher der, das System so zu besiegen, dass man erfolgreich und wohlhabend genug ist, um auf so Beträge pfeifen zu können.

Ja, Deine bittere Fundamental-Kritik am inzwischen ziemlich degenerierten, real-existierenden "Sozialsystem" hat sicherlich ihre Berechtigung, vor allem, wenn man sich die sozialgeschichtliche Entwicklung seit den Anfängen der Bismarckschen Sozialgesetzgebung anschaut, die einmal weltweit erstmalig und führend beispielgebend für viele andere Staaten gewesen ist!
Inzwischen haben wir eine unheilvolle Gemengelage aus nicht mehr nachvollziehbarer staatlich eingeforderter monetärer "Solidarität" für alle möglichen und unmöglichen Fremdleistungen, die eigentlich nicht Gegenstand einer "Solidargemeinschaft" sein sollten! Andererseits wurde insbesondere mit Einführung der "IGEL-Leistungen" den Möglichkeiten der eskalierenden Abzocke Tür und Tor geöffnet (Stichwort: Privatisierung; privare (lat.) = berauben)...


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 Betreff des Beitrags: Re: (un-)ästhetischer "Zuschlag"
BeitragVerfasst: 10. Mai 2018, 08:37 
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Off topic, aber irgendwie auch wieder nicht.

Habe vor einigen Tagen von einer guten Bekannten erfahren, daß man ab 50 wieder Sozialhilfe bekommen soll, die dann auch weniger ist als das Geld vom Jobcenter. In den Medien kam diese Nachricht nicht, wurde alles mal wieder klammheimlich beschlossen um keinen Gegenwind zu erzeugen und der wäre enorm gewesen. Und all das nur weil Abertausende von woanders her in unser Sozialsystem aufgenommen wurden. Mein ehemaliger Therapeut sagte noch 2017, daß wir froh sein sollten wenn unser Hartz4 nicht gekürzt wird. Und jetzt ist es quasi durch die Hintertür passiert. Ich werde so lange arbeiten gehen wie mich die Knochen und Muskeln tragen und wenn ich 80 bin, interessiert mich dann nicht mehr. Und sterben am besten auf der Arbeit während der Ausübung meiner "Pflicht". Herzstillstand, tot. Wäre wenigstens ein ehrenvoller Tod.

Glaubt mir, das wird noch schlimmer, wohl dem der reich geboren worden ist und eigentlich niemals arbeiten gehen müßte um sich ernähren zu können. Kenne einige aus dieser Reihe persönlich und die sind Snobs hoch drei und trotz der Kohle im Hintergrund immer noch geldgeil. Aktuell bediene ich einen solchen Snob. Eine hinter meinem Rücken heimlich bezahlte Gerichtsrechnung muß ich seit Januar in Raten zurückzahlen. Erst heimlich hinter meinem Rücken begleichen und nach auffliegen ihrer verlogenen Tat auch noch das Geld zurückfordern. Habe knallhart runterhandeln lassen, denn ich lasse mich weder verarschen noch abzocken. Zuviel Geld verdirbt einfach den Charakter. Sowohl staatlich als auch als Privatperson. Leidtragende sind die, die eh schon in Not sind, die können sich nicht wehren also wird nachgetreten.

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