Genderideologischer Ansatz im Bundesverband Trans*?

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Genderideologischer Ansatz im Bundesverband Trans*?

Beitragvon VTSM-Vorstand » 26. Aug 2015, 22:20

Fluch oder Segen, ist der *Verein Konsensfähig?

Schon wieder ein *Verein, eine Betrachtung zur Gründung

Auch wir hatten unsere Vertreter bei dem 3ten Gründungstreffen im August 2015 und haben, wie auch andere Organisationen, keine Mitgliedschaft beantragt. Zumal der Verein kein Bündnis von Vereinen ist sondern ein einfacher Zusammenschluss von Einzelpersonen. Die Bezeichnung Bundesvereinigung, sollte es zu dem Namen kommen, ist unseres Erachtens also eher irreführend. Es war auch abzusehen welche Führung dieser Verein bekommen würde und ebenso war klar welche Meinung vertreten wird, sind die Personen und ihre Einstellung zur Transsexualität doch hinlänglich bekannt.

Genderideologischer Ansatz im Bundesverband Trans*?

Immer mehr setzt sich die, von der queerphilosophischen Geschlechtersoziologie durchsetzte Ideologie, im Bereich der geschlechtlichen Varianzen durch. Diese sogenannten Kulturell orientierten Kreise erklären den Wunsch zur Genitalangleichung, der bei Menschen mit gegengeschlechtlichen Körpermerkmale meist vorherrscht, als übersteigerte Abhängigkeit zur heteronormativen Geschlechterordnung und Anpassung an gesellschaftliche Normvorstellungen..

Steuern wir damit erneut in eine Phase der Psychopathologisierung?

Diese Kreise verleugnen jegliche biologischen Unterschiede der Geschlechter, lediglich die ganz offensichtlichen, nicht zu übersehenden primären und sekundären Geschlechtsmerkmale wie Brüste und Genitalien, werden akzeptiert. Alles andere wird in den Bereich der Erziehung und soziologischen Einflüsse verfrachtet. Auch beruft man sich auf die These der Judith Butler: "Männlich und weiblich gebe es nur aufgrund wiederholter Sprechakte." Beweise für diese Thesen haben sie nicht, sie führen an das es so ist weil Soziologie keine Ungleichheit zulasse.

Die Soziologie erlaubt keine Unterschiede der Geschlechter.

Daher muss und darf es in der Geschlechterfrage keine Unterschiede geben. Beweise dafür gibt es zwar nicht aber die Annahme der Gleichheit in der Soziologie, lässt keine Unterschiede zu. Forschungen auf den Gebieten der Biologie, Neurologie, Genetik, Embryologie, Evolutionspsychologie sowie Untersuchungen an Embryos mit deren spätere Entwicklung liefern eine Vielzahl an Ergebnissen das Unterschiede geradezu zwingend erscheinen lassen. Dennoch wird dies alles als altertümliche und schwache Forschung abgetan.

Der Einfluss genetischer Faktoren und Hormoneller Versorgung im Mutterleib auch auf die Gehirnentwicklung, nicht nur auf den genitalen Bereich darf es nicht geben, dies würde ja bedeuten das es doch einen biologischen Unterschied gibt, den es nach der Gender/Queer-Theorie nicht geben darf.

Das Gleichstellungsparadoxon!

Spannend bei dieser Betrachtung ist die Erkenntnis, dass in Ländern großer Geschlechtergerechtigkeit die Unterschiedlichen Interessen bei Männern und Frauen eher zunehmen als Abnehmen. Dort sind die Menschen freier in ihren Entscheidungen gehen sie doch eher ihren eigenen Interessen nach.

Das große Problem der Geschlechtersoziologie ist, dass man sich von dem Gleichheitsgedanken, der im sozialem Bereich durchaus richtig ist, nicht trennen konnte. Bei der Geschlechterfrage geht es aber nicht um Gleichheit sondern um Gleichwertigkeit. Es geht um gleiche Rechte und Chancen.

Deshalb ist der VTSM kein Mitglied in diesem *Verein

Diesen genderideologischen Ansatz können wir keinesfalls mit tragen.Wir stehen für das biologische Geschlechter-Modell. Transsexualität bezeichnet den Zeitraum des Überganges in das richtige Geschlecht. Es handelt sich dabei um Frauen und Männer die mit gegengeschlechtlichen Körpermerkmalen geboren wurden. Frauen und Männer unterscheiden sich nicht nur durch ihre Genitalien. Die Evolution hat dafür gesorgt das sie Ihrer Aufgabe der geschlechtsspezifischen Vermehrung gerecht werden können. Da teilen wir die Sicht der Evolutions-Psychologie.

Wir sagen ja zu der Vorstellung dass es auch angeborene Unterschiede gibt. Das Nervensystem (Gehirn, Kleinhirn, Rückenmark, Nerven), gerade auch das autonome Nervensystem der Geschlechter unterscheidet sich. Ebenso ist das instinktive Wissen um das eigene Geschlecht angeboren. Für die genderideologische Vorstellung gibt es keinerlei Beweise.

Niemand bestreitet das natürlich auch die Umgebung einen Einfluss hat aber vergesst die Biologie nicht. Diese zu verleugnen, nur weil es nach der Gender/Queer Ideologie keine Unterschiede geben darf, ist äußerst schwach und ja, auch ein Stück weit überheblich.

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