was der Politik förderwürdig erscheint

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was der Politik förderwürdig erscheint

Beitragvon seerose » 25. Jul 2019, 10:44

Im nachfolgenden Beitrag (link) erfolgt eine beispielhafte Nennung von "Forschungs"-Projekten, die vom Füllhorn unserer Steuermittel beachtlich profitieren:
https://jungefreiheit.de/kultur/2019/ge ... ermitteln/
Unsere VTSM e.V. bekommt dagegen keine Finanzmittel aus öffentlicher Förderung, wie wohl wir als gemeinnützig-anerkannte Vereinigung die authentischen Interessen von originär transsexuellen Menschen (NGS) vertreten. Dies ist zwar eine kleine Minderheit, aber im Umgang mit uns zeigt sich, wie ernst es dieses politische System nimmt mit der Bekämpfung von "Diskriminierung". Begleitet wird dann der "politische Einsatz" hierfür mit schön-klingenden Phrasen auf Hochglanz-Broschüren...
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Re: was der Politik förderwürdig erscheint

Beitragvon Frank » 26. Jul 2019, 07:18

Hallo Zusammen,

zuerst möchte ich einmal auf die im verlinkten Artikel getätigte Aussage eingehen:
„Die Bundesregierung mißt der Gender- bzw. Geschlechterforschung eine große Bedeutung bei“, heißt es zur Begründung der Ausgaben. Sie liefere „wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse über Ursachen und Mechanismen, die die Gleichstellung behindern“.


Leider ist die Realität jedoch in Bezug auf realistische Forschung eine völlig Andere:
Statt die Projekte die wirklich dem oben benannten Sinn entsprechen, werden genau solchen Projekten die Mittel gekürzt, oder sogar ganz entzogen.
Gleichstellung und die Fragen warum diese realistisch nicht angemessen umgesetzt werden kann, war einmal die Basis der sogenannten "Geschlechterforschung"...

Heute geht es eher darum "Geschlechterdifferenzen unsichtbar zu machen", es geht um die Egalität von "Geschlecht".
Dies hat seine grundlegende Basis in der Agenda 2010 -> hier mussten alle Menschen unabhängig ihrer Geschlechtszugehörigkeit jederzeit völlig dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, dies ist eine der absoluten Grundlagen der "Neoliberalistischen Politik"!
Die ganzen sachlich richtigen Studien die sich mit der Frage die oben bzw. als "Begründung der Politik für die Ausgaben" benannt wird, sind einfach platt gesagt "Ignoriert worden!"

Das Frauen wegen der "nicht entlohnten Tätigkeiten im sozial-familiären Bereich" schlechter da stehen ist seit langem Bekannt - DAS ist der Bereich, welcher die eigentliche Basis der "Geschlechterforschung" darstellt.
Frauen stellen den größten Teil der Menschen, welche in nichtbezahlten vorwiegend Familiärbedingten Bereichen aufgrund von Kindererziehung und "Pflege von bedürftigen Familienangehörigen" schlechter gestellt sind.

Statt sich jedoch mit diesen Nachweisen auseinander zu setzen und konkret nach Lösungen zu suchen, hat sich die Politik lieber dazu entschieden nur noch Projekte zu fördern deren Sinn darin beruht, dass sie die Geschlechterdifferenzen unsichtbar machen, Projekte die von dem eigentlichen Problemthema ablenken werden, offensichtlich je Unsinniger desto höher Dotiert , massivst gefördert.
Dagegen werden Projekte die sich mit der urgsprünglichen Thematik beschäftigen und nach konkreten Lösungsmöglichkeiten suchen einfach Blockiert.

Es ist deshalb nicht Grundlegend die Geschlechterforschung die so negativ und schlecht ist, sondern die politisch gewollte Abkehr von den ursprünglichen Fragen die letztlich nichts weiter als reine Verschwendung darstellt.

Hier wäre es definitiv NOTWENDIG das sich öffentlicher klarer und deutlicher Protest gegen diese Unsinnigen Forschungsprojekte Öffentlichkeitswirksam die Kritiker zu Worte melden.

So sehe ich das zumindest.

Liebe Grüße,
Frank
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