LGB - Abschied von T(ransgender)?

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LGB - Abschied von T(ransgender)?

Beitragvon seerose » 14. Jun 2019, 23:49

Die Konsequenzen des Gender-Wahnsinns, der die Auflösung der biologischen Geschlechter beabsichtigt, wird inzwischen auch mehr und mehr LGB bewußt. Das nachfolgende Video zeigt hierzu eine interessante Stellungnahme einer lesbischen Frau:
https://www.youtube.com/watch?v=FbzPthhj6vI
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Re: LGB - Abschied von T(ransgender)?

Beitragvon Ätztussi » 15. Jun 2019, 06:05

Das Video enthält leider zu wenig zu wenig Informationen über diese Person, die sich selbst als trans bezeichnet. Wenn diese Person Frauen im Frauengefängnis vergewaltigt hat, dann ist das für mich ganz klar ein Kerl, der sich als Frau verkleidet hat. So einer gehört nicht in Frauenräume und selbst auch nicht in transsexuellen Zusammenhänge.

Auf Trans* oder Transgender oder Non Binär Zusammenhänge habe ich selber keinen Bock, da sind mir zu viele gestörte Männer und Frauen drin, die zum Teil eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellen. Deshalb gehe ich nicht zum CSD und ich bin nicht solidarisch mit Trans* Menschen und meide LGBT Zusammenhänge.
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Re: LGB - Abschied von T(ransgender)?

Beitragvon seerose » 15. Jun 2019, 11:47

Ätztussi hat geschrieben:Wenn diese Person Frauen im Frauengefängnis vergewaltigt hat, dann ist das für mich ganz klar ein Kerl, der sich als Frau verkleidet hat. So einer gehört nicht in Frauenräume und selbst auch nicht in transsexuellen Zusammenhänge.

Diese Sache ist in der Tat so vorgefallen, -wir haben darüber berichtet- und es zeigt, wie wichtig es ist, daß wir die faktischen Unterschiede herausstellen: ein geiler Kerl, der sich in Fummel wirft, und behauptet, transgender zu sein, um seinen perversen Neigungen (Vergewaltigung) in Frauen-Schutzräumen nachgehen zu können, hat absolut nichts mit unserer Betroffenheit gemeinsam, aber er schadet auch uns durch Mißbrauch unserer mühsam erreichten Möglichkeiten, die wir sowieso schon gegen mannigfaches Unverständnis ankämpfen müssen.
Solche Vorfälle sind doch aber auch bestens geeignet, den unüberbrückbaren Unterschied zwischen originär transsexuellen Menschen (NGS) und völlig anderen Gegebenheiten (Trans*) argumentativ zu belegen, denn transsexuelle Frauen sind keine Kerle in Frauenfummel, die z.B. ihre perversen Geburts-genitalen Gelüste in Form von Vergewaltigung mittels des von ihnen lustvoll bejahten Genitals in Frauen-Schutzräumen austoben wollen.
Auch prä-GaOP setzen transsexuelle Frauen (NGS) alles daran, ihr unstimmiges Geburts-Genital, wenn irgend möglich, unsichtbar zu machen, und dieses nicht etwa in Frauen-Schutzräumen zu "präsentieren" oder gar "zum Einsatz zu bringen"!
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Re: LGB - Abschied von T(ransgender)?

Beitragvon Ätztussi » 18. Jun 2019, 20:04

Viele Lesben mögen keine Trans* sondern akzeptieren auch keine Frauen mit transsexueller Vergangenheit. Das ist nichts Neues, sondern das habe ich schon in den achtziger Jahren selbst erlebt. Ideologische Basis der Feministinnen war das Buch "The transsexual Empire von Janice Raymond.

Hier kann man den Auszug des Machwerks lesen. https://janiceraymond.com/fictions-and-facts-about-the-transsexual-empire/

Hier die neueren Entwicklungen aus einem Artikel vom Tagesspiegel. Hier der Link.

https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/queerspiegel/transfeindlichkeit-unter-frauen-besorgte-feministinnen/24182500.html?utm_referrer=http%3A%2F%2Fm.spiegel.de%2Fkultur%2Fgesellschaft%2Fgleichberechtigung-von-frauen-bis-es-weh-tut-a-1272962.html

Hier noch Erfahrungen von Kim Schicklang auf dem L*FT 2019 in Köln.

http://www.atme-ev.de/index.php/441-rueckblick-zum-l-ft-2019-in-koeln
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Re: LGB - Abschied von T(ransgender)?

Beitragvon seerose » 18. Jun 2019, 21:05

Ätztussi hat geschrieben:Viele Lesben mögen keine Trans* sondern akzeptieren auch keine Frauen mit transsexueller Vergangenheit.

Daß Lesben nicht erfreut sind, wenn sich Männer, die ihr Geburtsgenital bejahen, und unter dem Vorwand "TransGender" zu sein, z.B. aus Frauen-Schutzräumen verbannt sehen möchten, kann ich auch als nicht-Lesbe nachvollziehen. Auch werden sie mit solchen TG wohl kaum erfüllende körperliche Erotik erleben können, wenn sie denn diese überhaupt "imVorfeld begehren"...
Viele von uns dürften da aber andere Erfahrungen gemacht haben; ich jedenfalls habe schon einige Male "im Vorfeld" abgeblockt...

Aber vielleicht können sich die besagten extrem-Feminist*_Innen ja dann zukünftig ganz und gar auf die platonische Ebene zurückziehen, wenn ihnen ihre "richtige, geschlechtsspezifische Sozialisation als Frau" so alles entscheidend wichtig ist, und körperliches Begehren "ein Auslaufmodell" wird. Dann könnten sie sich übrigens hervorragend mit so manchem Mann zusammentun, der sein Geburtsgenital voll und ganz bejaht, und der im Leben nicht auf die Idee käme, sich sein heiß und innig geliebtes Körperteil "nehmen" zu lassen, der aber als Kind "richtig", d.h. als Frau Geschlechts-ROLLEN-spezifisch sozialisiert worden ist!
Dann kann ein solches "Traumpaar" doch zukünftig hoffentlich schon den Himmel auf Erden genießen...Unsere herzlichen Glück-und Segenswünsche sind ihnen gewiß!
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Re: LGB - Abschied von T(ransgender)?

Beitragvon Frank » 19. Jun 2019, 13:13

Also den Link zu dem Artikel im Tagespiegel hatte ich schon einmal gefunden....
der Artikel zeigt letztendlich vor allem eines: Trans-Frauen werden von vielen lesbischen Frauen so wahrgenommen, wie die Aktivisten den Begriff ja auch definieren:
TransFrauen sind körperlich nicht Frauen und wollen dies auch gar nicht sein, sondern nur auf der "psychosozialene Ebene" als Frau leben.

Da steckt letztlich vor allem eines hinter: Im Feminismus und besonder bei lesbischen Feministinnen sind die Definitionen der Trans*aktivisten angekommen!!!

Der Begriff: TERF (Trans-Exclusionary Radical Feminism - Trans(*/gender)-exkludierner radikal Feminismus) ist wie ja auch im Artikel geschrieben eine "Fremdzuweisung",
genauso wie die "Transgender/Trans*"Zwangsinkludierung es für originär transsexuelle Menschen ist.

Das lesbische Frauen teilweise ein Problem auch mit Frauen mit transsexueller Vergangenheit haben, beruht auf Erfahrungen, die in öffentlichen lesbischen Bereichen erfolgt sind und auch heute noch erfolgen,
wenn gerade diejenigen, die sich in der Vordergrund drängen ihre anerzogene Machtposition selbstverständlich ausspielen, einfach weil sie sich gewohnheitsmäßig fordernd benehmen.
Das dies leider nur die "Negativbeispiele" sind, ist wiederum vielen lesbischn Frauen gar nicht bewußt, sondern sie übernehmen die Vorurteile weil diese in das gängige Bild passen.

In schwulen Kontexten gibt es ähnliche Strukturen, die jedoch noch unbewußter ablaufen - gerade auch weil hier die Emanzipation fehlt.
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