Seite 2 von 3

Re: Interview bei Stahlrose.com

BeitragVerfasst: 8. Jan 2018, 18:06
von Ätztussi
Hi Gustl,

Gustl hat geschrieben:Maria scheint dagegen ein Aufmerksamkeitsdefizit zu haben. Beiträge auf dem Niveau der Bild. Reisserische Titel, wenig Inhalt.


Das sehe ich ein wenig anders. Maria ist noch sehr jung und kann ihre Stärken noch nicht richtig einschätzen. Auf jeden Fall ist sie sehr kreativ und nicht langweilig.

Gustl hat geschrieben:Gerade die Person Urda scheint ziemlich intelligent zu sein. Finde die Beiträge von ihr(?) besonders spannend und wichtig um Menschen die möglicherweise falsch diagnostiziert wurden, zu helfen.


Trotz ihrer Intelligenz hat sie sich verkalkuliert mit ihrer Transition. Ich glaube, die Beiträge helfen nicht wirklich Menschen weiter, die ihre Transition bereuen. Da ist das Kind schon im Brunnen gefallen.

Ich finde, man sollte eine negative Diagnose von den Gatekeepern sehr ernst nehmen und sich sehr selbstkritisch überprüfen ob man auf den richtigen Weg ist.

Auf der anderen Seite, sollte man eine positive Diagnose zur eigenen TS der Gatekeeper nicht zu hoch bewerten, dass man nach der GaOp glücklich wird. Ein Restrisiko bleibt immer.

Man sollte sich schon vorher überlegen, wie geht damit um, wenn man wenn nach erfolgter GaOp trotzdem unzufrieden ist.

Übrigens der ganze Hype um Transsexualität geht mir gegen den Strich. In der Anfangszeit des TSG gab es zwischen 1981 bis Ende 1990 gab es in der BRD(ohne DDR) circa insgesamt 1400 Vornamens- und Personenstandsänderungen.

Diese Zahlen der Vornamens- und Personenstandsänderungen stiegen dann fast jedes Jahr kontinuierlich an und sind derzeit um die 1000 und mehr Personenstandsänderungen pro Jahr.

Was vorher nach meiner Meinung zu wenig Transsexuelle waren sind nach meiner Meinung zu viele Transsexuelle geworden.

Ich finde den Regretter Blog bei "Stahlrose" ganz gut, besser wäre es wenn daraus ein Regretter Forum entstehen würde, damit der Hype um Transsexualität beendet wird. Das wäre für viele Menschen am Besten.

Re: Interview bei Stahlrose.com

BeitragVerfasst: 13. Jan 2018, 21:14
von Ätztussi
Ich will warnen vor "Stahlrose". Heute hat eine der Bloggerinnen, von Stahlrose, Werbung bei Travesta für ein Buch über Verschwörungstheorien von M Donner gemacht. Ich glaube es ist gut eine gewisse Distanz zu denen zu waren.

LG Ätzi

Re: Interview bei Stahlrose.com

BeitragVerfasst: 14. Jan 2018, 13:12
von spirulina
Warnen ist immer gut,denn wie der Name "stahlrose " schon sagt sind diese Leute vollkommen unzufrieden mit ihrem Leben und der Situation in der sie leben und damit, wie die Vergangenheit gezeigt hat, auch gefährlich und hinterhältig!
Also am besten Finger weg von dieser Sorte Menschen ,wenn sie nicht beachtet werden,ärgert sie das am meisten !

Re: Interview bei Stahlrose.com

BeitragVerfasst: 23. Jan 2018, 19:27
von Hauptmann Toxic
Ich wollte mal fragen, wie denn euer Ausweis aussieht?

Denn ich habe mich in einer Debatte mit einigen Leuten überworfen, da ging es um den DGTI-Ausweis, den ich ziemlich erniedrigend und bloßstellend finde.

Re: Interview bei Stahlrose.com

BeitragVerfasst: 24. Jan 2018, 07:30
von spirulina
Ich muß mich über Stahlrose revidieren . Die machen das doch ganz gut und vor allen Dingen offen und kritisch . Hier wird alles schöngefärbt und zerpflückt -jeder kriegt seine individuelle Transsexualität und vor allem es gibt ja nix Wichtigeres im Leben!

Re: Interview bei Stahlrose.com

BeitragVerfasst: 24. Jan 2018, 20:03
von Frank
Hallo Hauptmann Toxic,

also unseren "Übergangsausweis" findest du hier: http://www.transsexuellev.de/index.php?id=127
er kann während der "Übergangsphase" sinnvoll sein, gerade wenn sich das Vä&Pä Verfahren lange hin zieht, was leider nicht so selten ist.

Der ""dgti Ausweis" hat sich seit wir diese verlassen hatten deutlich geändert, daher kann ich zu seinem aktuellen Erscheinungsbild (und Inhalten) nichts sagen.

Re: Interview bei Stahlrose.com

BeitragVerfasst: 24. Jan 2018, 23:44
von ThorinEichenschild
spirulina hat geschrieben:Ich muß mich über Stahlrose revidieren . Die machen das doch ganz gut und vor allen Dingen offen und kritisch . Hier wird alles schöngefärbt und zerpflückt -jeder kriegt seine individuelle Transsexualität und vor allem es gibt ja nix Wichtigeres im Leben!



Es zwingt dich niemand hier zu sein und mitzulesen bzw. zu allem deinen Senf dazu zugeben. Es steht dir jederzeit frei zu gehen sollte es dir hier nicht passen. Denn das hier ist ein Forum für jedermann und nicht nur für "spirulina" die gern hätte dass alle nur ihren Weisheiten lauschen, die offensichtlich mit dem Löffel gefressen hat.

Wenn es in deinem Leben andere wichtige Dinge gibt dann lebe Sie und höre auf andere damit zu belästigen denn jeder hat andere Prioritäten!!! Deine Prioritäten sind mir zum Beispiel herzlich egal und alle deine Kommentare gehen mir persönlich nur noch auf den Geist.

Mit den Worten von Klopfer aus Bambi "Wenn du nichts Nettes zu sagen hast sollst du den Mund halten" (stünde dir mal ganz gut, du sprühst nur noch Gift zurzeit)

Re: Interview bei Stahlrose.com

BeitragVerfasst: 25. Jan 2018, 08:12
von Selfmademan
Spiru:

Wenn du mit deinem Leben unglücklich bist, bitte. Aber laß deine Launen nicht an uns aus. Es nervt nur noch. Danke Thorin.

Re: Interview bei Stahlrose.com

BeitragVerfasst: 28. Jan 2018, 08:12
von Jenn
Egal wie ich zu Stahlrose stehe, hier ein Artikel von Stahlrose, welche mir erscheint angebracht zu sein:

https://stahlrose.com/2018/01/kritik-bitte-mit-respekt/

Re: Interview bei Stahlrose.com

BeitragVerfasst: 28. Jan 2018, 08:44
von Frank
Hallo Jenn,
danke für den Link, ich finde diesen Artikel bei Stahlrose sehr wichtig und vor allem sachlich.

Besonders wichtig finde ich dabei das es hier um ein "gesamtgesellschaftliches Thema" geht,
es geht darum Grenzen zwischen "sachlicher" und "persönlicher" Kritik auf zu zeigen.

Sachlich in Bezug auf den Umgang mit dem "Transgender-sein", damit diese Eigenschaft als etwas "Besonderes" in den Vordergrund zu stellen
und demgegenüber den persönlichen und damit meist auch "abwertenden" Bezug wo es um das "eigentliche sein des individuellen Menschen" geht.

Wenn ich diese beiden Ebenen der Kritik einmal auf meine eigenen kritischen Argumentationen gegenüber den "Trans*Aktivisten/Vertretern" betrachte,
so bemühe ich mich immer mit meiner Kritik deren "Umgang mit "uns" (Menschen mit Transsexualität -NGS) zu Kritisieren, nicht aber das "Anders-sein" dieser Menschen.
Das "Anders-sein" führe ich allerdings dort an wo es um das Fehlen des Verständnisses für unsere Belange geht, denn wer die Bedarfe und Bedürfnisse einer konkreten Gruppe nicht verstehen und/oder nachvollziehen kann, der neigt dazu diese zu "verleugnen" was aktuell politisch und gesellschaftlich von diesen Vertretern wie der dgti und dem BVT* es seit Jahren umgesetzt wird.

Liebe Grüße,
Frank