Aktivist/innen und Aktivitäten

Meldungen und Meinungen die sonst nirgends rein passen.

Re: Aktivist/innen und Aktivitäten

Beitragvon AnnaMaria » 7. Okt 2017, 19:49

Lotty hat geschrieben:Wer Interesse hat kann sich den Stein des Anstoßes gerne einmal bei facebook anschauen. Nach meinem Kommentar zu einem Beitrag auf der TGG-Seite sind die Antworten darauf besonders interessant. Bereits bei der zweiten Antwort des TGG ging es los mit der Unsachlichkeit.
Transgender Germany - TGG Nein, das ist eine Betrachtungsweise OHNE deine Fremdbestimmung oder selbst ausgedachten Bezeichnungen die keiner versteht. Du solltest dich mit der Genderbread Grafik nochmal beschäftigen, genauer schauen, anstelle dein Mantra immer und immer wieder zu predigen vom einzig wahren "Trans* sein" und das nur die mit GA die sind die TS sind. Deinen OP Zwang kannst du gerne für dich behalten und schreibe dort am besten nur wo es keiner sieht und verbreite nicht solche Diskriminierungen.
Und so ging es dann weiter mit Unterstellungen, persönliche Angriffen bis hin zur Denunziation bei den Krankenkassen.

LG Lotty


Ich würde mit denen gar nicht diskutieren.
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Re: Aktivist/innen und Aktivitäten

Beitragvon Hera » 7. Okt 2017, 20:30

Diese Leute sind toxisch - das ist das blöde.
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Re: Aktivist/innen und Aktivitäten

Beitragvon Selfmademan » 8. Okt 2017, 09:56

Mit J. B. hatte ich auch heftigsten Knatsch auf Fratzenbuch. Ich bin raus aus Fratzenbuch, habe meinen Account gelöscht. Will mit der Mobbingplattform und der dortigen US-Datenspionage nichts zu tun haben.

Die wenigsten TG sind selbst für Abgrenzung und Diagnosetrennung. Ich kenne gerade mal zwei TGs die die hiesige Meinung hier teilen, sie sind nicht in den typischen Aktivistenzirkeln unterwegs. Und gerade mit diesen beiden verstehe ich mich gut. Jeder kämpft auf seinem Revier, auf seiner Seite, für die Ziehung der Grenze. Ich beackere die rechte Seite vom Grenzbach und sie die linke, um es mal bildlich zu beschreiben. So ist eine "Zusammenarbeit" unter Wahrung der Grenze möglich. Nur leider sind die zwei die bisherigen absoluten Ausnahmen an der TG-Front und auch sie werden vom Gros der TG angefeindet.
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Re: Aktivist/innen und Aktivitäten

Beitragvon Hera » 8. Okt 2017, 16:03

Solange alle "transsexuell" sein müssen, um Maßnahmen gezahlt zu bekommen und solange es dieses Hierarchie- und Wertigkeitsdenken in den Köpfen gibt, solange Menschen sich nicht selbst sehen wollen und damit auch ihre wahren Beweggründe für ihr Tun nicht erkennen können, solange wird sich auch nichts ändern.

Fühlt sich für mich so an als hätten sie Angst.
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Re: Aktivist/innen und Aktivitäten

Beitragvon Selfmademan » 8. Okt 2017, 17:10

Yep Hera. TGs haben massive Angst. Nämlich die, nichts mehr genehmigt zu bekommen wenn sich die Diagnosetrennung etabliert. Dabei wäre es doch so einfach. TS ab in den körperlichen Bereich des ICD und TG in den psychischen Bereich. Dann beides vernünftig definieren, die von der KK zu bezahlenden Maßnahmen aufzählen und gut ist. Bei TG ist dann halt die GA-OP außen vor während sie bei TS übernommen werden muß. Dies führt im Vorfeld dazu, daß jeder genau überlegen und reflektieren muß, wo er sich verortet. Ich glaube nämlich, wenn das alles so aufgebaut würde, wäre der Grabenkrieg zuende, denn dann muß kein TG sich gegen seinen Willen als TS diagnostizieren lassen, da ja dann in der TG-Diagnose die wesentlichen körperverändernden Maßnahmen integriert sind. Aber wie sagen die Engländer so schön: Warum so einfach wenn es auch kompliziert geht?!
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Re: Aktivist/innen und Aktivitäten

Beitragvon ThorinEichenschild » 8. Okt 2017, 18:33

Selfmademan hat geschrieben:Yep Hera. TGs haben massive Angst. Nämlich die, nichts mehr genehmigt zu bekommen wenn sich die Diagnosetrennung etabliert. Dabei wäre es doch so einfach. TS ab in den körperlichen Bereich des ICD und TG in den psychischen Bereich. Dann beides vernünftig definieren, die von der KK zu bezahlenden Maßnahmen aufzählen und gut ist. Bei TG ist dann halt die GA-OP außen vor während sie bei TS übernommen werden muß. Dies führt im Vorfeld dazu, daß jeder genau überlegen und reflektieren muß, wo er sich verortet. Ich glaube nämlich, wenn das alles so aufgebaut würde, wäre der Grabenkrieg zuende, denn dann muß kein TG sich gegen seinen Willen als TS diagnostizieren lassen, da ja dann in der TG-Diagnose die wesentlichen körperverändernden Maßnahmen integriert sind. Aber wie sagen die Engländer so schön: Warum so einfach wenn es auch kompliziert geht?!


Vorallem muss ich mich als TS nicht mehr als TG verorten lassen. Grade im Entlassungsbrief aus Essen geschehen. Diagnose: Transgender Dysphorie ich lege ein Veto ein!!!
Werde da mal nachhacken ich hätte gern Transsexualismus als Diagnose denn ich bin kein Gender!
Das Leid brachte die stärksten Seelen hervor. Die allerstärksten Charaktere sind mit Narben übersät
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Re: Aktivist/innen und Aktivitäten

Beitragvon Hera » 8. Okt 2017, 19:17

Es gibt auch TG, die eine GuOp brauchen, damit sie von außen authentischer wahrgenommen werden, wenn sie nackig sind.

Vielen reicht aber schon der Personenstand als Beweis und für ihr Wohlbefinden.

Das kann ich zwar nicht nachvollziehen, wie das so dermaßen wichtig sein kann und am Körper/Gesicht brauchen sie dann oft keine oder nur minimale Veränderungen, aber TG können auch niemals nachempfinden, was eine Körperdiskrepanz bedeutet - außer vielleicht, sie schaffen sich durch Operationen selbst eine.

Wie war das noch?

Ein Mann (als Frau zurecht gemacht) schaut in den Spiegel und sieht eine Frau.

Eine Frau (mit männlichen Geschlechtsmerkmalen geboren) schaut in den Spiegel und sieht keine Frau.

Ich merke das auch sonst: Wahrnehmung ist sehr individuell und wer nicht tiefer sehen kann, ist eben auf oberflächliche Wahrnehmung angewiesen und lässt sich schneller täuschen bzw. täuscht sich dann auch selbst.
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Re: Aktivist/innen und Aktivitäten

Beitragvon spirulina » 8. Okt 2017, 20:35

Vielleicht sollte man das alles nicht auseinanderdiffidieren . TS und TG beide haben was an der Waffel ! Ob es nun angeboren oder anerzogen ist ,bleibt dahingestellt ,aber beide brauchen wohl iregndwie Hilfe um integriert leben zu können ,bzw.ihre volle Arbeitskraft erhalten bleibt .
Leider gibt es doch viele TS ,die trotz aller Hilfe es nicht schaffen ein normales Leben zu leben .
Es wäre schon viel erreicht,wenn man in der Gesamtbevölkerung diese Deviationen zur Normalität gehörend einstufen würde ,dagegen sprechen die drags wie der Wurscht der die Phantasie der Beschauer immens beflügelt .
Ein Innovationsschub ist ja per se net schlecht aber in diesem Falle wohl kontraproduktiv .
Bei mir selbst ist ja die Transition schon lange her und ich kann den ganzen Circus eher von außen belächeln -ist wohl meinem Alter und dem doch großen zeitl. Abstand geschuldet .
Interessant ist für mich jedoch,daß ich trotz großem zeitl. Abstand mich immer noch mit der Problematik beschäftige und so im Umkehrschluß wohl meine Transsexualität immer noch nicht überwunden habe .
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Re: Aktivist/innen und Aktivitäten

Beitragvon seerose » 8. Okt 2017, 21:21

Hera hat geschrieben:Ein Mann (als Frau zurecht gemacht) schaut in den Spiegel und sieht eine Frau.
Eine Frau (mit männlichen Geschlechtsmerkmalen geboren) schaut in den Spiegel und sieht keine Frau.
Ich merke das auch sonst: Wahrnehmung ist sehr individuell und wer nicht tiefer sehen kann, ist eben auf oberflächliche Wahrnehmung angewiesen und lässt sich schneller täuschen bzw. täuscht sich dann auch selbst.

Diese Charakterisierung kommt der Realität wahrscheinlich sehr nahe! Und viele TG verstehen auch nicht, da wir (TS) oberflächlich gesehenen doch "dieselben" Ausgangsvoraussetzungen (insbesondere Genitalien) haben/hatten, diese aber im Unterschied zu ihnen von uns nie als die uns stimmiger Weise Zukommenden wahrgenommen werden. Unser Kern-Geschlecht ist diametral anders ist als bei TG: wir sind Frauen, sie sind Männer, bzw. umgekehrt!
Die allermeisten Menschen wissen aber, daß sie Männer oder Frauen sind, von Ausnahmefällen einmal abgesehen.
Zwischen TS und TG verläuft der biologisch unveränderbare "Geschlechtergraben" zwischen "Mann" und "Frau", wieso es auch niemals eine "Geschlechts-Umwandlung " geben kann, und das ist auch gut so!
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Re: Aktivist/innen und Aktivitäten

Beitragvon Selfmademan » 8. Okt 2017, 22:13

Ergänzungsfrage: Was sieht eine Frau (mit männlichen Geschlechtsmerkmalen), die sich wie jede andere Frau auch aufgehübscht hat, im Spiegel?
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