Aktivist/innen und Aktivitäten

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Re: Aktivist/innen und Aktivitäten

Beitragvon Lotty » 8. Okt 2017, 22:54

Hera hat geschrieben:Eine Frau (mit männlichen Geschlechtsmerkmalen geboren) schaut in den Spiegel und sieht keine Frau.

An dieser Stelle muss ich dir widersprechen. Natürlich, wen ich mich mit einer jungen Frau um die 30 vom Typ Model vergleiche falle ich durch, dem kann ich mit meinen 66 nicht entsprechen. Auch wenn ich Frauen in meinem Alter betrachte gibt es welche zu denen ein großen Unterschied besteht. Wenn ich aber auf die Variationen schaue was so alles möglich ist, liege ich nicht am unterem Ende, es gibt so mache, mit denen möchte ich nicht tauschen.

Ich kann mich an eine Situation von vor einigen Jahren erinnern. Da stand ich nackig im Bad vorm Spiegel und schaute mich an. Ich sagte zu mir "es gibt eine Frau, die sieht genauso aus wie du, das bist du". In Verbindung mit dem weiblichem Genital und den Brüsten hat dies einiges verändert.

    Ich bin Frau.
Auch mein erleben im Krankenhaus, ungeschminkt und ungekämmt, frisch aus dem Bett vorm Spiegel,ich sehe eine Frau. Ich vergleiche mich halt nicht mit der oberen Spitze sondern mit der Vielfalt der Frauen. Natürlich gibt es Tage, da schaue ich in den Spiegel und schlage die Hände über dem Kopf zusammen, aber welcher Frau geht es anders? Es gibt aber auch andere Tage, toll zurecht gemacht und der Blick in den Spiegel macht mich glücklich. Eine attraktive gut aussehende Frau, ringsum glücklich.

Liebe Grüße
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Re: Aktivist/innen und Aktivitäten

Beitragvon Hera » 8. Okt 2017, 23:25

Damals hab ich bei mir keine Frau gesehen - nur meine Augenpartie, die strahlte immer weiblich.

Davon einmal ganz abgesehen hab ich damals schon kein Make-up gemocht und ich mag es immer noch nicht. Fühlt sich an wie eine Maske auf meinem Gesicht.

Außerdem konnte ich mich nicht fühlen, weil ich meinen Körper nicht fühlen konnte. Was ich im Spiegel sah war nur eine Bestätigung dessen was ich fühlte - ich fühlte mich nicht und ich sah mich nicht.
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Re: Aktivist/innen und Aktivitäten

Beitragvon spirulina » 9. Okt 2017, 07:39

Keine Frau mag letztlich make up aber man macht es halt dem Herdentrieb zuliebe und um Mr. Rigth zu finden . Ist Frau dann älter und gefestigt nimmt sie kein make up mehr oder nur noch ganz wenig .
Letztendlich wird ein Großteil unseres Verhaltens von der Gesellschaft anerzogen ,da hat doch das Wenigste mit Biologie
zu tun .
Und das sieht man dann nachher auch bei Transsexuellen,sie imitieren eben das Verhalten ihres Wunschgeschlechtes nach
und das wird bis zum Excess verwirklicht .
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Re: Aktivist/innen und Aktivitäten

Beitragvon Lotty » 9. Okt 2017, 07:56

Sorry wenn ich das mal so sage, ihr redet Unsinn. Sicher. diese "meterdicken" Schichten mögen eine Besonderheit bei TV's etc sein aber sehr viele Frauen verwenden Lippenstift, Eyliner, Wimperntuche und zwar täglich. Sie pflegen ihre Augenbraun und Achselhaare. So manche habe ich hier im Dorf noch nie ohne dieses Minimalprogramm gesehen. Egal ob sie verheiratet sind oder schon um die 70. Viele tragen dann auch mal dicker auf wenn es mal auf Party geht.

Warum wohl mag es an jeder Ecke Schminkprodukte geben, nur für Tranys? Bestimmt nicht.

Auch die Vorstellung dass Frauen sowas für den Männerfang machen ist Quatsch. Sie machen das für sich, um sich besser zu fühlen. Ich vermute mal dass dies ein angeborener geschlechtsspezifischer Wesenszug ist um ihrer biologischen Aufgabe der Vermehrung gerecht zu werden. Es hat sich über die hunderttausende von Jahre Evolutionsgeschlichte in den Genen verfestigt (Epigenetik).
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Re: Aktivist/innen und Aktivitäten

Beitragvon spirulina » 9. Okt 2017, 08:52

Eine Frau mit &0 vermehrt sich nicht mehr -kann also nicht sein . Vielleicht braucht das ein Großteil der Frauen für ihre Selbstbestätigung als Frau,schlicht weil sie sich nur über solchen Tünnes definieren können,weil sie sonst nix Anderes haben um ihr Ego aufzupolieren .
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