Aktivist/innen und Aktivitäten

Meldungen und Meinungen die sonst nirgends rein passen.

Aktivist/innen und Aktivitäten

Beitragvon Frank » 6. Okt 2017, 10:40

Hallo Zusammen,

nach einem Vorfall von Gestern stellt sich mir eine Frage für die ich keine Antwort finde.

Wieso agieren einzelne Aktivistinnen eigentlich derart denunzierend gegenüber anderen aktiven Menschen, wenn ersteren die Aktivitäten der anderen nicht in ihr spezifisches Bild passen?

Konkret ging es um die Thematik der Förderung von Selbsthilfe durch die Krankenkassen, welche natürlich an eine "Diagnose" gebunden sind und auch konkrete (reale und nicht nur virtuelle) Arbeiten betreffen.

Aber es ist auch ein grundlegendes Problem in vielen virtuellen Communities, wenn keine "sachiche/inhatliche Kritik" formulierbar ist, werden die Menschen dahinter denunziert.
Vielfach geht es dabei nur darum eine "Abgrenzung" zu unterdrücken, Menschen einen "ober" Begriff auf zu drücken selbst wenn diesem ihren Bedürfnissen und Bedarfen zuwiderlaufende Forderungen zugeschrieben wird.

Was soll das? Wie kann Akzeptanz gefordert und gleichzeitig verweigert werden? Geht es noch Widersprüchlicher?

Fragende Grüße,
Frank
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Re: Aktivist/innen und Aktivitäten

Beitragvon seerose » 6. Okt 2017, 20:25

Frank hat geschrieben:Hallo Zusammen,
Wieso agieren einzelne Aktivistinnen eigentlich derart denunzierend gegenüber anderen aktiven Menschen, wenn ersteren die Aktivitäten der anderen nicht in ihr spezifisches Bild passen?

Da fühlt sich entsprechende Person wahrscheinlich mit ihren Kreisen/ mit ihrem Weltbild gestört. Wenn die Unsichtbarmachung,und die menschenverachtende Umdeutung und Vereinnahmung von transsexuellen Menschen (NGS) unter das gemeinsame LabelTrans*/gender "Identitätsproblem", nicht total umgesetzt werden kann, drehen anscheinend bei einigen Trans*-/gender-Menschen die Sicherungen vollends durch. Vielleicht wähnen sich manche auch schon im Zustand unumschränkter Macht, um totalitär anordnen zu können, was und wie dieses (ihr Wille) zu geschehen habe...
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Re: Aktivist/innen und Aktivitäten

Beitragvon spirulina » 7. Okt 2017, 04:39

So kann man eine Problemstellung nicht angehen, lieber Frank ! Das ,was du hier kundtust ist deine persönliche Meinung . Man sollte auch immer ganz konkret Ross und Reiter nennen und nicht fabulös was erzählen.
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Re: Aktivist/innen und Aktivitäten

Beitragvon Frank » 7. Okt 2017, 07:21

Liebe Spirulina,
in den meisten Fällen wird sich maximal das Ross (die Krankenkasse) melden und wie in diesem Falle um konkrete Informationen nachfragen.
Dies muss aber nicht mal sein, wenn diese Infomationen dort vorliegen wo die Anzeige eingegangen ist.

Den die Krankenkassen die Fördermittel für die Selbsthilfe vergeben, müssen diese Förderungen ja vorher prüfen und dies bei einer Anzeige (die auf Fördermittelmissbrauch lautet) dann auch noch einmal intern Nachprüfen.

Die Anzeigende Person selbst, also der Reiter, muss hingegen gar keinen Namen angeben, eine anonyme Anzeige muss auch überprüft werden - so ist die Rechtslage.

In diesem Falle aber hat uns das Ross den Reiter benannt, weil die Anzeige von einer Person kam die ihren Namen genannt hat.
Es handelt sich dabei um eine Person die auf Facebook sehr aktiv in diversen "Trans-Gruppen" mitmischt und auch dort ganz offen gegen Menschen die "Transsexualität" als etwas anders wie "Transgender" bezeichnen in persönlich diffamierender Form angeht. Für diese Person ist die "genitale Angleichung" nur etwas das Menschen machen die im sozialen "Geschlechter-Rollenbild von Frau/Mann" verfangen sind und damit ihren Rollenwechsel perfektionieren wollen.
Weil sie selbst ganz offensichtlich nicht begreifen kann das es für andere Menschen wichtig ist einen "stimmigen Körper" zu haben.

Liebe Grüße,
Frank
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Re: Aktivist/innen und Aktivitäten

Beitragvon Selfmademan » 7. Okt 2017, 10:42

Hallo Frank,

sind nicht nur TG die so denunziant sein können. Gibt auch TS die andere TS mit TG vergleichen, nur weil denen irgendwas nicht passt. Habe ich schon oft genug selber erlebt. Vergangenheit wird dann mal eben auf die Gegenwart pauschal übertragen, Dinge absichtlich fehlinterprätiert. Daß ein Mensch sich weiterentwickeln und aus vergangenem lernen kann wird dabei geflissentlich ausgeblendet. Details erspare ich euch hier.
Seit Mai 2014 endlich fertig. :) Ein ganzer Kerl dank Bogenhausen. ;)

V.i.k.z.k! Tod dem BvB! Tok narok! Bayern München rulez, die Heimat meines besten Freundes.
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Re: Aktivist/innen und Aktivitäten

Beitragvon Lotty » 7. Okt 2017, 12:25

Es ist aber schon eine andere Qualität wenn ein Admin (J.B.) der facebook-Gruppe TGG eine Beschwerde bei Krankenkassen einreicht, dass wir gefördert werden. Mit ausgedachten und nicht der Realität entsprechenden Begründungen.

Unsere Aussage, dass in Frauenschutzbereichen keine männlichen Genitalien sichtbar sein sollen, wurde von dieser Person derart umgedeutet, dass wir fordern würden das Menschen pre OP verweigert werden soll Damen-Umkleiden betreten zu dürfen um nur ein Beispiel zu nennen. Unsere Anregung ist nachzulesen in unserer schriftlichen Kommentierung der Gutachten zur Erneuerung des TSG (Seite 15). Der Name dieser Person sowie die vertretende facebookgruppe wurde mir von dem Mitarbeiter der KK benannt.

Es ist eine merkwürdige Art mit anderen Meinungen umzugehen. In meinen Augen grenzt dies an ein krankhaftes Verhalten, wenn man lügen und difarmierungen muss, um andere Meinungen zu bekämpfen, die einem nicht passen. Ob diese Person überhaupt weiß was die da anrichtet um ihr ganz persönliches Ego zu pflegen? Förderstellen mögen es gar nicht in solche Auseinadersetzungen hineingezogen zu werden. Möglicherweise gefährdet diese Pererso dadurch die SHG-Förderung im Bereich der geschlechtlichen Varianzen, sei es nun auf das Gender bezogen oder auf den Sexus.
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Re: Aktivist/innen und Aktivitäten

Beitragvon AnnaMaria » 7. Okt 2017, 17:30

Ach J.B.
War das nicht diese Person die eine Datenbank über alle Trans*blabla Personen in Deutschland für angeblich ganz private Zwecke zusammenstellen wollte und dann eine auf den Latz dafür bekommen hat?
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Re: Aktivist/innen und Aktivitäten

Beitragvon Lotty » 7. Okt 2017, 18:01

Wer Interesse hat kann sich den Stein des Anstoßes gerne einmal bei facebook anschauen. Nach meinem Kommentar zu einem Beitrag auf der TGG-Seite sind die Antworten darauf besonders interessant. Bereits bei der zweiten Antwort des TGG ging es los mit der Unsachlichkeit.
Transgender Germany - TGG Nein, das ist eine Betrachtungsweise OHNE deine Fremdbestimmung oder selbst ausgedachten Bezeichnungen die keiner versteht. Du solltest dich mit der Genderbread Grafik nochmal beschäftigen, genauer schauen, anstelle dein Mantra immer und immer wieder zu predigen vom einzig wahren "Trans* sein" und das nur die mit GA die sind die TS sind. Deinen OP Zwang kannst du gerne für dich behalten und schreibe dort am besten nur wo es keiner sieht und verbreite nicht solche Diskriminierungen.
Und so ging es dann weiter mit Unterstellungen, persönliche Angriffen bis hin zur Denunziation bei den Krankenkassen.

LG Lotty
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Re: Aktivist/innen und Aktivitäten

Beitragvon Ätztussi » 7. Okt 2017, 19:05

Sorry, ich gebe mich mit Transgender Germany nicht ab und lasse mich von denen nicht vereinnahmen. Sie haben mich mal ohne das ich es wollte bei TGG aufgenommen. Ich habe es dann schnell geschafft, dass die mich aus ihrer Gruppe entfernt hat.

Am Besten ist es keinen Kontakt mit Transgender(ich nenne sie Schwanzlurche, aber das wird hier nicht gerne gesehen) zu haben. Ich hasse alle TG und sehe die als Feinde für alle Transsexuelle und ehemalige Transsexuelle an.

LG Ätztussi
Zuletzt geändert von Ätztussi am 7. Okt 2017, 19:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Aktivist/innen und Aktivitäten

Beitragvon Hera » 7. Okt 2017, 19:11

Au weia...

Diese Diskussionen hatten ich und Freundinnen zuhauf und sie fielen nur selten auf fruchtbaren Boden.

Überwiegend traf man auf Abwehr und Ignoranz (das Thema mit den Filterbubbles) und auch hier haben wieder Leute Angst die schlechteren Frauen/Männer zu sein.

Sie werden ohnehin an ihren Ansichten festhalten, anderenfalls müssten sie sich selbst betrachten und ihr Weltbild verändern. Das schaffen sie aber meist nicht oder wollen es auch gar nicht, weil in ihren Filterbubbles lebt es sich sehr komfortabel und sicher. Außerhalb der Filterbubbles träfe sie wohl die (Selbst-)Erkenntnis, was möglicherweise mit viel Schmerz verbunden wäre und den wollen sie nicht.

Blöd nur, dass es so viele von diesen Leuten gibt.
"Am meisten fühlt man sich von Wahrheiten getroffen, die man sich selbst verheimlichen wollte."
F. Beutelrock (1889 -1958)

"Die Selbsttäuschung beherrscht der Mensch noch sicherer als die Lüge."
F. Dostojewskij (1821 - 1881)
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