Kanada: Professor droht Ärger wegen Trans* Pronomen

Transsexualität in Medien, Kunst und Kultur.

Kanada: Professor droht Ärger wegen Trans* Pronomen

Beitragvon Severus » 29. Okt 2016, 23:24

Das dürfte wohl für alle interessant sein, die auch die ausländischen Medien verfolgen.

Aktuell gibt es derzeit eine Hexenjagd in Kanada, weil sich Jordan Peterson, Professor der Universität von Toronto, weigert, Transgender Pronomen (they, zir usw.) zu benutzen.
Angefangen hat es damit, dass die Personalabteilung der Uni Regelungen zu Antidiskriminierung mit (momentan noch freiwilligen) Trainings zum Abbau von Vorurteilen erstellt hat, die unter anderem vorsehen, dass das Lehrpersonal Trans-Studenten mit ihren erfundenen und grammatikalisch falschen Pronomen anreden muss. Herr Peterson erhält darauf mehrere Mahnbriefe, weil er sich dieser Regelung widersetzt und dadurch angeblich die Rechte von Trans-Studenten beschneide und sich damit einem kriminellem Verhalten schuldig mache.
Peterson macht das in meinen Augen einzig richtige, er stellt sich gegen diese übertriebene und in abstruse Bahnen geratene Political Correctness, die ihm letzten Endes schlichtweg nur den Mund verbieten will.

In diesem Video liest er einen solchen Mahnbrief vor (englisch):
https://www.youtube.com/watch?v=S31Jf2WFTNU

Ganz schön abgedreht. Dabei wirkt der Professor auf mich wie ein abgeklärter, nüchterner Mensch, der zwischen Transsexualität und den Transgenders** zu unterscheiden weiß. Wer englisch versteht, dem kann ich nur mal diese sehr gut moderierte Diskussion empfehlen:

https://www.youtube.com/watch?v=kasiov0ytEc

Mit dabei ist ein wunderbarer aber kurzer Beitrag von Theryn Meyer und als besonderer Gruselgast Nicholas Matte, Professor für „Trans Studies“. Ich frage mich, was so jemand wie Matte in einer Universität zu suchen hat, der solche anti-wissenschaftlichen Ansichten reproduziert. Die Kommentare unter dem Video sind natürlich voll von Spott über ihn, wen wundert's.
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Re: Kanada: Professor droht Ärger wegen Trans* Pronomen

Beitragvon seerose » 30. Okt 2016, 00:06

Es ist erschütternd, mit ansehen zu müssen, wie seriöse und integre Menschen, in diesem Fall besagter kanadische Professor, inzwischen international gezwungen werden, unausgegorene Schachsinns-Begrifflichkeiten zu verwenden, um nur ja der unerbittlich gebotenen political correctness nachzukommen.
Hier wird inzwischen nahezu weltweit "am ganz großen Trans*-Rad gedreht", gewissermaßen als Unterwerfungsgeste für den unwiderbringlichen Einstig in die totale Verblödung, selbst und gerade auch an Universitäten.
Angesichts dieser realen totalen und totalitären Bedrohungslage für alle Menschen ist die Unsichtbarmachung und Dekonstruktion von uns (ehemaligen) Transsexuellen (NGS) doch nur eine relative "Randnotiz" bei der Schaffung von NWO: "Willkommen in der Schönen neuen Welt!"
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Re: Kanada: Professor droht Ärger wegen Trans* Pronomen

Beitragvon Severus » 30. Okt 2016, 21:01

Tja, so langsam kommt an die Oberfläche, womit Frauen und Männer, die von TS betroffen sind/waren, schon seit Jahren und Jahrzehnten auskommen bzw. sich strikt davon abgrenzen mussten. Ich kann mir da eine kleine Genugtuung nicht verkneifen, denn mir blieb auch nichts übrig als allein zu dem Schluss zu kommen, dass Trans-Aktivisten auf gut englisch batshit crazy sind. Dafür hat es so einige üble Wortgefechte und viel Frustration gebraucht.
Im Moment sind die Strukturen leider einfach noch so, dass man nicht unbedingt weiß, dass es etwas jenseits der "Trans-Community" gibt, löst man sich von dieser "Community" ist man von nun an ein lonesome Rider, denkt man zumindest im Zustand der Transition.

Dr. Peterson macht es klug, er dokumentiert alles und bringt es selbstständig in die sozialen Medien, wo sich heutzutage der aktuelle Zeitgeist formiert, der von dort aus in die Realität hineinwirkt. Die Debatte im zweiten Link gefällt mir besonders gut, weil Leute endlich mal den verschickten Sprech von akademisch tätigen Trans-Aktivisten vorgeführt bekommen (wer würde sonst glauben, dass die wirklich so absurdes, weltfremdes Geblubber von sich geben), zum andern kommt eine transsexuelle Frau zu Wort, die sich eindeutig gegen Trans/genderneutrale-Pronomen ausspricht und weil der betroffene Psychologie-Prof nicht wieder alles über einen Kamm schert, sondern transsexuelle Menschen von Transgenders** unterscheidet.

Ich hoffe, das Ganze eskaliert noch weiter, Trans* soll den Sturm ernten, den sie gesät haben. Herrn Peterson habe ich in einer persönlichen Notiz meinen Dank für seinen Mut übermittelt.
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Re: Kanada: Professor droht Ärger wegen Trans* Pronomen

Beitragvon seerose » 30. Okt 2016, 21:22

Severus hat geschrieben:Tja, so langsam kommt an die Oberfläche, womit Frauen und Männer, die von TS betroffen sind/waren, schon seit Jahren und Jahrzehnten auskommen bzw. sich strikt davon abgrenzen mussten. Ich kann mir da eine kleine Genugtuung nicht verkneifen, denn mir blieb auch nichts übrig als allein zu dem Schluss zu kommen, dass Trans-Aktivisten auf gut englisch batshit crazy sind. Dafür hat es so einige üble Wortgefechte und viel Frustration gebraucht.
Im Moment sind die Strukturen leider einfach noch so, dass man nicht unbedingt weiß, dass es etwas jenseits der "Trans-Community" gibt, löst man sich von dieser "Community" ist man von nun an ein lonesome Rider, denkt man zumindest im Zustand der Transition.

Ja, das ist sicher so, wie Du sagst, aber darin liegen auch ganz originär emanzipatorische Chancen, wie ich Dir von meinem eigenen Werdegang bestätigen kann!!! Und man sollte sich auch immer wieder fragen, bin ich und will ich, so weit nur irgendwie möglich voll und ganz normaler Mann/normale Frau sein oder brauche ich das ständige Korsett einer "schützenden"(?) Community; welche "Qualität" hat diese Community? Vor wem und was schützt sie mich wirklich? inwiefern???
Severus hat geschrieben:Dr. Peterson macht es klug, er dokumentiert alles und bringt es selbstständig in die sozialen Medien, wo sich heutzutage der aktuelle Zeitgeist formiert, der von dort aus in die Realität hineinwirkt...
Ich hoffe, das Ganze eskaliert noch weiter, Trans* soll den Sturm ernten, den sie gesät haben. Herrn Peterson habe ich in einer persönlichen Notiz meinen Dank für seinen Mut übermittelt.

Sehr gut gemacht, Severus!!!
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Re: Kanada: Professor droht Ärger wegen Trans* Pronomen

Beitragvon Ätztussi » 31. Okt 2016, 20:26

In Toronto findet ein wichtiger Kampf statt. Die Transgender oder Trans* sind nicht Transsexuell, sondern ganz klar Schwule und Lesben, die versuchen sich als ein drittes Geschlecht zu konstituieren. Dabei unterdrücken sie andere. Siehe das Video hier. Das wird nicht lange gut gehen. Da bin ich mir sicher.

https://www.youtube.com/watch?v=M9_cAtfyhec
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Re: Kanada: Professor droht Ärger wegen Trans* Pronomen

Beitragvon Severus » 1. Nov 2016, 00:33

seerose hat geschrieben:Ja, das ist sicher so, wie Du sagst, aber darin liegen auch ganz originär emanzipatorische Chancen, wie ich Dir von meinem eigenen Werdegang bestätigen kann!!! Und man sollte sich auch immer wieder fragen, bin ich und will ich, so weit nur irgendwie möglich voll und ganz normaler Mann/normale Frau sein oder brauche ich das ständige Korsett einer "schützenden"(?) Community; welche "Qualität" hat diese Community? Vor wem und was schützt sie mich wirklich? inwiefern???


Ich bin ein Fan von Community. ;) Es gibt nichts Gediegeneres als mit Kumpels oder Arbeitskollegen nach der Arbeit essen zu gehen, fachzusimpeln oder gemütlich vor der Glotze zu zocken. Höhlenmenschen haben sich damals schließlich auch gern im Rudel mit anderen gekloppt.
Aber klar, ich stimme dir hier zu. Früher dachte ich noch, wenn man sich mit den größten Eseln anlegt, lassen sich die Dinge klären, aber das tun sie halt nie. Es gilt, sich die Ressourcen zu schnappen (OP-Berichte, Bildergalerie von OP-Ergebnissen) und sich vom Acker zu machen.

Es ist gut, dass hier Damen und Männer schreiben, die schon lange aus der Transition draußen sind. :D Das ist motivierend!



Einer von denen: "If you're willing to be educated i'm willing to teach"

Haha! Genau, Kommando friss und stirb.

Bei denen, die wie Dragkings mit max. HBS Typ 2 aussehen, würde ich nicht mal ausschließen, dass 60% von denen auf Penis steht, aber ihre Hetero-/Bisexualität und ihre körperlichen Bedürfnisse nicht ertragen können.
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Re: Kanada: Professor droht Ärger wegen Trans* Pronomen

Beitragvon seerose » 1. Nov 2016, 01:28

Severus hat geschrieben:Ich bin ein Fan von Community. ;) Es gibt nichts Gediegeneres als mit Kumpels oder Arbeitskollegen nach der Arbeit essen zu gehen, fachzusimpeln oder gemütlich vor der Glotze zu zocken. Höhlenmenschen haben sich damals schließlich auch gern im Rudel mit anderen gekloppt.

Diese Art von Community ist ja sicher auch unstrittig begrüßenswert; ich dachte bei meinem Vorsichtsappell eher an einschlägige Betroffenen-Communities, wobei die Gefahr besteht, daß man aus der Betroffenheit schwerlich herausfindet in andere "normale" soziale Alltags-Kontexte...
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Re: Kanada: Professor droht Ärger wegen Trans* Pronomen

Beitragvon Severus » 12. Nov 2016, 09:02

Hey ;)

Zu diesem Thema geht es gerade weiter. Theryn Meyer und Dr. Peterson haben die Zeit gefunden, um ein Gespräch über Struktur und Chaos der Kategorien (aka Geschlechter) zu führen.
Wer etwas englisch versteht, kann ja mal reinschauen:
https://www.youtube.com/watch?v=e_V9_j4dVuY

Einiges ist ganz gut, aber es gibt auch Dinge, die blöd sind. Darunter zählt der inflationäre Gebrauch von Transgender. Aber dann wiederum muss man bedenken, dass die Transgender-Epidemie in den USA noch weiter ausgeartet ist als hier. Oder Theryn Meyer ist Transgender mit einer gemäßigten Haltung, kann auch sein.
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