Es geht noch chaotischer

Transsexualität in Medien, Kunst und Kultur.

Es geht noch chaotischer

Beitragvon Selfmademan » 19. Apr 2019, 21:40

https://lilimarlenedortmund.wordpress.com/

Trans*, na und?

Und jetzt hier: https://lilimarlenedortmund.wordpress.c ... identitat/

Soso, trans* und Transidentität sind plötzlich angeboren und verhalten sich so wie Transsexualität. Sehr interessant, gibt da jemand zu daß TS doch nicht anerzogen sein kann? Andererseits kann ein trans* und Transidentität niemals angeboren sein. Was läuft hier bzw. bei denen schief daß sie so derart, nur mit einer anderen Argumentation vermischen und vermengen? :-k
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Re: Es geht noch chaotischer

Beitragvon Frank » 20. Apr 2019, 07:56

Wow, gründlicher können Phänomenlagen und ihre Bezeichnungen nicht falsch vermischt werden.....

"Transidentität" als heute üblich genutzter Begriff, steht rein für die psychosoziale Identitätsebene von Geschlecht.
Daher kann sie nicht wie bei diesem Blog versucht wurde, mit der klassischen "Transsexualität (NGS)" vermischt werden, ohne das es zum Chaos schlechthin kommt.

"Gehirngeschlecht" -> Die eigene Wahrnehmung des Geschlechts kann auf verschiedenen Ebenen passieren und genau da ist die Differenzierung wichtig:
körperliche Phänomene -> Transsexualität (NGS) ebenso wie in die falsche Geschlechtlichkeit vorgenommene "Genitalanpassungen von intersexuellen Menschen" widersprechen der eigenenen Körperwahrnehmung, dies als "Gehirndgeschlecht" zu bezeichnen verleugnet die wichtigkeit des Geschlechtskörpers.
"psychosoziale Phänomene"-> Geschlechtsrollen und Geschlechtsausdruck bezogene Phänomenlagen, hier geht es tatsächlich um Aspekte die im Kopf, oder wörtlich im Gehirn erfolgen, je strenger die gesellschaftlichen Regeln für die Geschlechterollen sind und je eindeutiger diese im Kontext der gesellschaftlichen Akzeptanz sind, desto mehr "Leid" entsteht bei den Betroffenen.
Es geht also um verschiedene Phänomenlagen, mit unterschiedlichen Bedarfen:
wo die eine Gruppe vor allem ein klares Körperproblem hat und körperliche Angleichungsmaßnahmen im Vordergrund stehen, denen natürlich auch gesellschaftliche Anerkennung folgen muss,
steht für die andere Gruppe das sozial Interagierende im Vordergrund, sie brauchen die Freiheiten aus den Geschlechtsrollen ausbrechen zu können ohne das dies negative Folgen für sie hätte.

Leider werden diese differenzen vielfach verleugnet und dabei Phänomenlagen und die "gruppenbezogenen Bedarfe" ignoriert, da stehen sich völlig wiedersprechende Forderungen im Raum:
Einerseits die Menschen mit klarem eindeutigen und in "übereinstimmung befindlichem" Geschlecht als "Komplettpaket"
andererseits dann Menschen, die mit bewußt gegensätzlichen Geschlechtsaspekten allein nach ihrem sozialem Auftreten bezogen etwas für sich fordern, was der ersten Gruppe und den cisgeschlechtlichen Menschen ihre Geschlechtszugehörigkeit abspricht.
Eine "Minderheit" will dabei sowohl einer Mehrheit, als auch einer falsch vereinnahmten "Minderheit der Minderheit" letztlich ihr "geschlechtliches Sein" absprechen, woraus sich dann der Wiederstand gegen derartige Forderungen ergibt.

Das wirklich Schlimme ist dabei, dass viele von Transsexualität (NGS) betroffene Menschen auf die oberflächliche "Gemeinsamkeit" des Leidens wegen geschlechtlicher Diskrepanzen gar nicht begreifen das sie sich selbst durch das "Selbstdefinieren als Trans*Mensch" in diese "Soziale Ebene des Geschlechtes" und damit ihre tatsächlich eben vorhandene "Körperlichkleit" ad absurdum führen.

Die "Selbstaussage zur eigenen Geschlechtszugehörigkeit" muss ja eine Basis haben, denn nur über die Basis "Was ist Geschlecht?" und einer klaren, eindeutigen Definition kann eine solche "Selbstaussage" getroffen werden!
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Re: Es geht noch chaotischer

Beitragvon Selfmademan » 20. Apr 2019, 13:51

Es waren übrigens oben genannte, die dafür gesorgt haben, daß "wir" (das ehrmalige Trans-Eltern - der Name sei mal wurscht - ich will nur nicht mehr mit der damaligen "Mitstreiterin" in Verbindung gebracht werden) bis zur Unkenntlichkeit auf dem Dortmunder CSD mundtot zensiert wurden, weil "wir" eben die "körperlich-angeborene Ebene" vertreten haben. Ich sehe es mittlerweile als Kompliment lebenslänglichen Dortmunder-CSD-Verbot zu haben, nichtmal als neutraler Besucher darf ich dort hin, weil ich seinerzeit knallhart und unverblümt die Wahrheit auf Facebook geschrieben habe. Für die Wahrheit wollte man mich sogar verklagen. Für mich der Beweis, daß "wir" eben doch völlig unterschiedlich sind und nichts miteinander zu tun haben. Die "Zeugin", Marke Ex, zum Facebookvorfall war indes viel zu feige hinter mir zu stehen, ich mußte allein zum Anwalt, Kohle latzen und mich mit diesem SLADO-Mist rumärgern, der den ganzen Rattenschwanz aufgrund der Inhaberin der mittlerweile geschlossenen Lilimarlenekneipe erst ins rollen brachte. Dabei war es meine Ex, die mit Fakeaccounts auf Facebook die damalige Diskussion erst so richtig angeheizt hat, aber Übernahme von Mitverantwortung, Fehlanzeige. Ich bin heute noch sauer darüber daß ich da so im Stich gelassen wurde. Aber was will man von einer Transgenderin erwarten, die sich nur des Gefühls des "Dazugehören-wollen" sich als transsexuell bezeichnet hat. Ich könnt ko****.

Ich selber möchte in Dortmund nie wieder auf dem CSD mit Infostand auftreten da ich mich von diesem ganzen akzeptanzschreienden Transgender-Transidentenklamauk bis aufs äußerste distanziere.
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