Mythos Geschlecht

Transsexualität in Medien, Kunst und Kultur.

Mythos Geschlecht

Beitragvon Selfmademan » 23. Sep 2018, 10:22

25.09.18 um 23:00 Uhr im ZDF

Leschs Kosmos - Thema: Mythos Geschlecht

https://www.zdf.de/wissen/leschs-kosmos ... t-100.html

Harald Lesch schlägt einen Pfad in den Dschungel von Mythen und Vorurteilen und dringt vor zu den Fakten über die Unterschiede zwischen Mann und Frau. Dabei kommen überraschende neue Erkenntnisse zutage - auch darüber, was die Geschlechter wirklich einzigartig macht.

Mythen und Fakten

Männer und Frauen reagieren unterschiedlich auf Wirkstoffe in Medikamenten. Diese Erkenntnis setzt sich mehr und mehr durch und findet auch in der Forschung ihren Niederschlag. Aber was ist mit den zahlreichen Verhaltensunterschieden, die immer wieder kolportiert werden: Sind Männer wirklich die Meister der Orientierung und Analyse, Frauen dagegen „von Natur aus“ empathischer und mehr an Menschen als an Dingen interessiert? Gibt es typisch männliche und weibliche Gehirne, wie gerne behauptet wird? Oder ist es doch hauptsächlich die Erziehung, die uns zu Frauen und Männern macht, unser Verhalten geschlechtsspezifisch prägt?

Die Macht der Vorurteile

Hirnforscher, Pädagogen und Psychologen bringen jetzt Licht ins Dunkel – und räumen mit einigen Klischees auf. Denn tatsächlich sind selbst wir modernen Menschen noch immer im Netz der Vorurteile verstrickt – und auch die Welt der Wissenschaft ist nicht immer frei davon. Neue Forschungsergebnisse bringen alte Mythen ins Wanken: die Legende von der schon seit ewigen Zeiten bestehenden Rollenverteilung zwischen Mann und Frau beispielsweise. Denn neue Erkenntnisse aus der Archäologie und Anthropologie erzählen eine ganz andere Geschichte.

Die Gender-Medizin

Aber was unterscheidet Mann und Frau wirklich, jenseits aller Vorurteile und Rollenerwartungen? Rein körperlich scheint es auf der Hand zu liegen – und doch wurde lange ignoriert, welch großen Einfluss das Geschlecht auf die Gesundheit hat. Erst vor wenigen Jahren etablierte sich die Disziplin der Gendermedizin. Und der medizinische Bereich hat enormen Nachholbedarf: Bis vor kurzem wurden klinische Studien überwiegend mit jungen, männlichen Probanden durchgeführt, Frauen in Folge wie kleinere, leichtere Männer behandelt. Dabei weiß man, dass Männer und Frauen bei einigen Krankheiten andere Symptome zeigen und aufgrund der unterschiedlichen Physiologie Medikamente sogar anders wirken können. Tatsächlich leiden an manchen Krankheiten in erster Linie Frauen, andere treffen hauptsächlich Männer. Aber woran liegt das?


Ich werde es mir anschauen, bin gespannt. Und wenn Murks drauß wird schreib ich ihm ne Mail. Hab ihn übrigens gestern auf einem kostenlosen Vortrag in Dortmund erlebt im Rahmen "Highlights der Physik 2018". Sehr angenehmer Zeitgenosse.
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Re: Mythos Geschlecht

Beitragvon Hauptmann Toxic » 23. Sep 2018, 12:58

Ich bin gespannt, ob der Männerschnupfen Thema wird :D

Interessanterweise heißt es ja, das käme vom Testosteron. Und tatsächlich, mit Testo leide ich noch mehr. Allerdings war das auch davor schon ein Männerschnupfen. Ich habe da immer richtig übel gelitten.
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Re: Mythos Geschlecht

Beitragvon Selfmademan » 27. Sep 2018, 12:23

Sodele, habe es mir in der ZDF Mediathek angeschaut. War besser als ich befürchtet habe. Von Transgender kein Wort und auf der körperlichen Ebene geblieben. Zwar die These mit den Hormonen im Mutterleib, aber immerhin und erwähnt daß schon kleine Kinder äußern, daß sie sich im falschen Körper fühlen. Es ging also schon mehr als deutlich in Richtung angeboren. Das ist doch mal ein vorsichtiges Lob wert. Man soll ja nicht immer nur meckern sondern auch mal vorsichtig loben wenn es vorsichtig in die richtige Richtung geht.

Kleiner Wehmutstropfen, es wurde mal wieder nur von Geschlechtsidentität gesprochen.
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