Artikel in der FAZ 04.01.2018

Transsexualität in Medien, Kunst und Kultur.

Artikel in der FAZ 04.01.2018

Beitragvon Frank » 4. Jan 2018, 21:55

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft ... 73381.html

Ein Artikel zur aktuellen Rechtssprechung durch das BGH bezüglich Vaterschaft (mit Hinweis auf früheres Urteil zu Mutterschaft).

Nur zur Info, ob ich dazu auch meine Sicht schreib wird davon abhängen ob es hier zu einer Diskussion dazu kommt.
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Re: Artikel in der FAZ 04.01.2018

Beitragvon ThorinEichenschild » 4. Jan 2018, 23:05

Darüber wird auch grad bei Facebook heftig diskutiert. Die Meinungen sind geteilt Transsexuelle und Transgender sind sich aber einig, dass das Urteil eine Frechheit ist und rückgängig gemacht werden sollte, während " die andere Seite (ich möchte nicht Cis Leute sagen)" dass Urteil gut findet und meint Trans* könnten sich schließlich nicht alle Rosinen rauspicken und das Kind hätte ein Recht auf beide Elternteile in der Geburtsurkunde.

Meine Meinung bleibt wer ein Kind zeugt ist nunmal Vater und wer gebärt Mutter , daran wird sich nichts ändern.
Das Leid brachte die stärksten Seelen hervor. Die allerstärksten Charaktere sind mit Narben übersät
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Re: Artikel in der FAZ 04.01.2018

Beitragvon Selfmademan » 5. Jan 2018, 03:47

ThorinEichenschild hat geschrieben:Meine Meinung bleibt wer ein Kind zeugt ist nunmal Vater und wer gebärt Mutter , daran wird sich nichts ändern.


Genau das. Schließe mich an.
Seit Mai 2014 endlich fertig. :) Ein ganzer Kerl dank Bogenhausen. ;)

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Re: Artikel in der FAZ 04.01.2018

Beitragvon spirulina » 5. Jan 2018, 11:52

Schließe mich da dem Urteil an ,bis auf die Tatsache ,daß ich es von dem betroffenen "Vater" unmöglich finde,post operationem noch ein Kind gezeugt zu haben . Ich finde das nicht richtig nur des eigenen Egos Willen ein Kind in eine so schwierige Situation absichtlich zu bringen !
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Re: Artikel in der FAZ 04.01.2018

Beitragvon Hera » 5. Jan 2018, 17:43

Man sollte ja meinen, dass für eine Frau mit einem gewachsenen Penis zu penetrieren die Körperdiskrepanz erheblich in den Vordergrund hebt. Müsste sich das nicht sehr falsch anfühlen? Wo ist dann da noch der Lustgewinn?

Bei einem Mann, der mit weiblichen Körpermerkmalen geboren wurde, sollte eine Schwangerschaft die Körperdiskrepanz doch wirklich extrem puschen und zu einem Overload werden lassen, denn die Körperdiskrepanz ist ja so schon extrem quälend und nicht zu ertragen.

Für mich nicht wirklich nachvollziehbar.
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Re: Artikel in der FAZ 04.01.2018

Beitragvon seerose » 5. Jan 2018, 18:27

Ich kenne jetzt nicht die Hintergründe "dieser Geschichte" im einzelnen. Allerdings fällt auf, daß gerade in heutiger Zeit viele Menschen sehr weit gehen würden, nur um ins Rampenlicht der Öffentlichkeit zu gelangen, und Aufmerkamkeit "um jeden Preis" und mit dem letzten Sch..ß zu erzielen. An das Kindswohl wird dabei wohl kaum gedacht, lieber bedient man das eigene Ego und füttert seine Profil-Neurose?!
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Re: Artikel in der FAZ 04.01.2018

Beitragvon seerose » 5. Jan 2018, 18:37

Hera hat geschrieben:Man sollte ja meinen, dass für eine Frau mit einem gewachsenen Penis zu penetrieren die Körperdiskrepanz erheblich in den Vordergrund hebt. Müsste sich das nicht sehr falsch anfühlen? Wo ist dann da noch der Lustgewinn?
Bei einem Mann, der mit weiblichen Körpermerkmalen geboren wurde, sollte eine Schwangerschaft die Körperdiskrepanz doch wirklich extrem puschen und zu einem Overload werden lassen, denn die Körperdiskrepanz ist ja so schon extrem quälend und nicht zu ertragen.
Für mich nicht wirklich nachvollziehbar.

Liebe Hera!
Genau das ist es, was originär transsexuelle Menschen (NGS) im Zusammenhang mit den von Dir skizzierten Extrem-Diskrepanzen so fundamental abstößt! Was auch immer diese Menschen bewegen mag; deren "Problem" hat mit unserer Phänomen-Gegebenheit so wenig zu tun, wie eine Schildkröte mit Weihnachten!
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Re: Artikel in der FAZ 04.01.2018

Beitragvon Frank » 6. Jan 2018, 20:40

Hier die aktuelle Stellungnahme des BVT* zu dem Beschluss der in dem Artikel beschrieben wird:

http://www.bv-trans.de/wp-content/uploa ... milien.pdf

Ich zitiere die Forderungen:
Die Bundesvereinigung Trans* fordert daher:
•Trans* Eltern sollen im Geburtenregister und in Geburtsurkunden ihrer Kinder
geschlechtsneutral und mit ihrem aktuell geführten Vornamen eingetragen werden.
•Das Transsexuellengesetz (TSG) muss abgeschafft und durch ein
Geschlechtsanerkennungsgesetz ersetzt werden, wie es in Malta und Argentinien bereits
existiert und wie es in einem Gutachten der Humboldt-Universität im Auftrag des
Bundesfamilienministeriums (BMFSFJ) für Deutschland entwickelt wurde


Mir fehlen gerade die Worte dazu etwas zu schreiben :oops: :-k #-o
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Re: Artikel in der FAZ 04.01.2018

Beitragvon Jenn » 7. Jan 2018, 18:21

Heute war mein Nachbar bei mir. Sein Sohn wäre da und hätte wunderbare Neuigkeiten.

Ich: is er Schwanger?
Nein
Ist sie Schwanger?
Nein
Sind wir Schwanger?
Nein
Bist Du Schwanger?

Ein stöhnen

Keine Probleme
Jenn
 


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