Transsexuelle (NGS) und Intersexuelle verbindet

Neues aus Forschung und Wissenschaft zum Thema Transsexualität

Transsexuelle (NGS) und Intersexuelle verbindet

Beitragvon seerose » 30. Jul 2017, 22:44

Es ist die Intersexualität, die originär transsexuelle Menschen (NGS) und herkömmlich als intersexuelle Menschen bezeichnete Individuen verbindet.
Diese seinerzeit erstmals von dem Experten für Intersexualität und Transsexualität, Prof. Milton Diamond, vertretene Schlußfolgerung, aufgrund seiner jahrzehntelangen wissenschaftlichen Erfahrung mit einschlägig betroffenen Menschen, verdient besondere Aufmerksamkeit!
  • Es Ist bei herkömmlich als Intersexuelle bezeichneten Menschen die von außen betrachtete Uneindeutigkeit der genitalen Geschlechtsmerkmale, die in der Folge das Umfeld und/oder involvierte "Experten" dazu ermunter(te)n, bereits in früher Kindheit "eindeutige Fakten" zu schaffen, wobei entweder das scheinbar "dominierende" Geschlecht aufgrund der Augenschein-Validität in Richtung zum quantitativ und "qualitativ" größtmöglichen Anteil der vorfindlichen Genitale hin operiert wird.
  • Oder wie im Falle von den eineiigen männlichen Reimer-Zwillingen, wo in Folge einer verunglückten Beschneidung von Bruce den unglücklichen Eltern vom Behaviorismus-Fanatiker John Money geraten wird, aus Bruce operativ "Brenda" zu machen, und "sie" auch so in diesem "gender" aufzuziehen, um aus ihr ein glückliches Mädchen, und später eine glückliche Frau zu machen. Bekanntlich folgten die Eltern diesem Rat nur allzu bereitwillig und gewissenhaft, in der Hoffnung, damit das Beste für ihr Kind zu tun; David, wie Bruce("Brenda") sich nach erkämpfter Gewissheit seines Selbst nannte, und fortan zeitlebens gegen den von Money als wissenschaftlichen "Erfolg" verkauften Schwindel vehement anging, setzte seinem durch die operativen und gender-Experimente verpfuschten Leben bekanntlich in seinen Mit-Dreißigern ein Ende.
  • Originär transsexuelle Menschen schließlich haben eindeutige genitale Ausprägungen, die jedoch zu ihrem im neuronalen Netz verankerten Geschlechtswesen in eklatantem Gegensatz stehen.
    Wie wohl es bezüglich der geschlechtsspezifischen Beschaffenheit und Funktion von männlichen und weiblichen neuronal-körperlichen Gegebenheiten in den vergangenen 20 Jahren eine Vielzahl neurobiologischer Studien gegeben hat, ist hier noch viel weiterer Klärungsbedarf gegeben. Bei der Vielzahl an bereits jetzt aufgezeigten Unterschieden fällt auf, daß transsexuelle Untersuchungspersonen immer die jeweils geschlechtsspezifischen Untersuchungsbefunde aufweisen/aufwiesen, die ihrem Wesensgeschlecht entsprechen.
    Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund kann von einer Form von Intersexualität im Falle von originärer Transsexualität (NGS) ausgegangen werden, wobei die Intersexualität in diesem Falle durch die Diskrepanz von körpergenitalen Gegebenheiten einerseits und dem im neuronalen Netz verankerten Geschlechtswesen andererseits liegt, dessen sich die Betroffenen im Zuge ihres "innings" in Form eines erwachenden wachsenden Geschlechtswissens bewußt werden.

Was verbindet nun herkömmliche intersexuelle Menschen, Bruce/David Reimer und originär transsexuelle Menschen (NGS)?
Sie alle teilen das Schicksal, daß ihnen nur allzu gerne leichtfertig und unabänderlich von außen ein Geschlecht in Form einer vorfindlichen oder zu schaffenden Genitalausprägung als "unabänderlich" zugewiesen wird, von dem aber ausschließlich die einzelnen Betroffenen selbst wissen, ob diese Außenzuschreibung zutreffend ist oder nicht - mit allen fatalen Konsequenzen, die mit der Außenzuschreibung und dementsprechenden "Maßnahmen" für das betroffene Individuum verbunden sind/sein können!
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Re: Transsexuelle (NGS) und Intersexuelle verbindet

Beitragvon Selfmademan » 1. Aug 2017, 03:12

David Reimer war NICHT intersexuell! Er ist als ganz normaler gesunder Junge auf die Welt gekommen. Er mußte aufgrund einer Phimose (Vorhautverengung) operiert werden. Leider war der Laser falsch eingestellt, da das OP-Personal mit der neuen Technik keine Erfahrung hatte. Die Folge war, der zu stark eingestellte Laser hat den kompletten Babypenis von Bruce/David Reimer verbrannt so daß er amputiert werden mußte.

Ich habe den Film mit David Reimer gesehen, habe ihn auch auf VHS-Kassette konserviert und da wird genau das berichtet. Die Mediziner haben durch Unachtsamkeit und Unwissenheit David Reimer seiner gesunden Männlichkeit beraubt! :evil:

David Reimer war ein Cis-Junge dem man seeeehr übel mitgespielt hat.
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Re: Transsexuelle (NGS) und Intersexuelle verbindet

Beitragvon seerose » 1. Aug 2017, 03:51

Selfmademan hat geschrieben:David Reimer war NICHT intersexuell!

Ja, das stimmt, und ich habe auch nicht behauptet, daß er intersexuell war! Dennoch wurde er durch die tragischen Lebensumstände als "cis-Mensch" in eine Lebenssituation gebracht, die vergleichbar ist, wie die von intersexuellen Menschen: von außen maßt man sich an, entscheiden zu können, welches Geschlecht ein Mensch hat/zu haben hat!
Sowohl transsexuelle Menschen, als auch "klassische" intersexuelle Menschen, als auch David Reimer, so wie jeder andere Mensch auch, wissen aber selbst am besten, welches ihr Geschlecht ist, und wie fatal eine von außen vorgenommene Zwangszuweisung ist und enden kann...
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Re: Transsexuelle (NGS) und Intersexuelle verbindet

Beitragvon Frank » 1. Aug 2017, 06:28

David Reimer ist ein besonderer Fall, weil er von John Money als "gelungenes Experiment" von dessen "Gender-Roles Identity These" genutzt wurde.

Soweit ich das mitbekommen habe behauptet John Money auch heute noch, dass Geschlecht an-erziehbar ist und nimmt David Reimer als gelungenes Beispiel,
obwohl gerade der Fall "David Reimer" doch das absolute Gegenteil beweist, was wiederum Prof. Milton Diamond in seinen Forschungen bestätigt und auch immer wieder dazu animiert hat mit diesen Forschungen weiter zu machen.

Fakt ist aber das eben diese These von John Money, die besagt das Geschlecht etwas ist das erst über die Sozialisation und die Erziehung Entsteht, einfach von "falschen Voraussetzungen" ausgeht.
Die Annahme das ein Mensch ohne eigenen Bezug zum eigenen Geschlecht als sogenannte "Blackbox ohne Inhalt" auf die Welt kommt, ist dabei der entscheidende Knackpunkt.
Wobei dieser These auch viele Bereiche und Fachmenschen aus den "Sozialwissenschaften", "Erziehungswissenschaften" und den daraus entstandenen "Gender Studies" anhängen -> die Thesen von John Money sind eine der massivsten Grundlagen in diesen Wissenschaften für den Umgang mit Geschlecht!

Darauf beruht auch heute noch die "gender-identity" These!

Gerade die bekanntesten "Größen" aus dem Bereich nutzen für die Basis ihrer Thesen die Forschung und die Thesen von John Money, wie zum Beispiel Foucoult, Butler, usw. und selbst in der heutigen Ausbildung werden vielfach diese Thesen von Mony unkritisiert als Basis vermittelt. Nebenbei wird dies auch im psychologischen Bereich vermittelt, dort allerdings immer öfter in Verbindung mit der Kritik an der behavioristischen Basis.
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Re: Transsexuelle (NGS) und Intersexuelle verbindet

Beitragvon seerose » 1. Aug 2017, 08:22

Frank hat geschrieben:David Reimer ist ein besonderer Fall, weil er von John Money als "gelungenes Experiment" von dessen "Gender-Roles Identity These" genutzt wurde.
Soweit ich das mitbekommen habe behauptet John Money auch heute noch, dass Geschlecht an-erziehbar ist und nimmt David Reimer als gelungenes Beispiel,
obwohl gerade der Fall "David Reimer" doch das absolute Gegenteil beweist, was wiederum Prof. Milton Diamond in seinen Forschungen bestätigt und auch immer wieder dazu animiert hat mit diesen Forschungen weiter zu machen.

Die Realität ist noch viel krasser, lieber Frank! So hielt Money zeitlebens an der ausschließlichen Erziehbarkeit seiner Geschlechts-Rollen-Identität=gender-identity fest, und versuchte mit allen Mitteln, die Kontaktaufnahme anderer Wissenschaftler zur Reimer-Familie wegen des angeblichen Schutzbedürfnisses der Privatsphäre der Familie zu unterbinden, und vor der Öffentlichkeit verborgen zu halten, damit seine Schandtaten nicht offenkundig werden konnten!
Es ist dem unermüdlichen Forschergeist von Milton Diamond zu verdanken, daß die Familie Reimer ausfindig gemacht werden konnte, und somit das ganze von Money angerichtete Desaster offengelegt wurde. Weil er dessen Scharlatanerie aufgedeckt hat, wurde Milton Diamond auf einem Wissenschaftskongreß von Money persönlich körperlich zusammengeschlagen, wie er mir dies in einem persönlichen Gespräch geschildert hat!!!
Die wissenschaftliche Unredlichkeit des "feinen" Vaters der "gender-identity" liegt darin, daß er bereits im "Erziehunsgprozeß" alljährlich körperliche und seelische Zwangsmaßnahmen den Reimer-Zwillingen "angedeihen" ließ, um "Brenda" "auf Spur zu bringen", was schon in der Kindheit nicht klappte!
Im vollen Wissen um das krachende Scheitern seines Menschenexperiments mit "Brenda", versuchte er die eindeutige Falsifikation zu vertuschen, indem er vorgab, die Privatsphäre der Familie schützen zu wollen/müssen.
Zudem ließ er sich zeitlebens für sein gelungenes Menschenexperiment feiern, und alle Claqueure, darunter auch Feministinnen wie Alice Schwarzer, sowie die üblichen Vertreter der DGfS haben ihn ob seiner grandiosen wissenschaftlichen "Beweise" hochgejubelt, und Viele machen sich heute weiterhin an David Reimer und allen anderen Betroffenen schuldig, wenn sie weiterhin die ausschließliche oder zumindest überwiegende sozialisationsbedingte Schaffung von Geschlecht propagieren, ja sogar verpflichtend in Lehrprogrammen vorschreiben (gender-mainstreaming, Frühsexualisierung von Kindern)
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Re: Transsexuelle (NGS) und Intersexuelle verbindet

Beitragvon Hera » 1. Aug 2017, 08:35

Wie ignorant muss man sein, dass man sich auf doch nun offensichtliche Lügen stützt und darauf auch noch aufzubauen versucht?

Na ja - mich wundert bei vielen Menschen gar nichts mehr.

Sie glauben was sie glauben wollen, Fakten sind irrelevant.
"Am meisten fühlt man sich von Wahrheiten getroffen, die man sich selbst verheimlichen wollte."
F. Beutelrock (1889 -1958)

"Die Selbsttäuschung beherrscht der Mensch noch sicherer als die Lüge."
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Re: Transsexuelle (NGS) und Intersexuelle verbindet

Beitragvon Lotty » 1. Aug 2017, 11:51

Lassen wir uns doch einmal für einen kurzen Moment annehmen, dass der Mensch konsequent als unbeschriebenes Blatt geboren wird. Keine angeborenen Fähigkeiten, Eigenschaften und Begabungen. Jeder kann demnach mathematische Höchstleistungen vollbringen, jeder hat grundsätzlich von Geburt an die gleichen Interessen. Jeder hat die Anlage geniales zu vollbringen, sei es in der Kunst oder in der Wissenschaft. Gehen wir noch ein Stück weiter, Herzschlag, Regelung der Körpertemperatur, Atmen und das Wissen was zu tun ist wenn der Magen knurrt. Zum Teil werden wir hier durch das autonome Nervensystem unterstützt was aber ist beim Hunger zu tun? SInd die Funktionen, die durch das autonome Nervensystem gesteuert werden nicht aber auch Verhaltensweisen?

Aus der Genetik wissen wir, dass unsere Entwicklung nicht nur durch die Gene bestimmt wird. Zwei Menschen zum Beispiel, die beide das Krebs-Gen haben aber nur einer bekommt auch Krebs, wie lässt sich das erklären. Hier setzt die Epigenetik an, die sich als Bindeglied zwischen Umwelt und Gene versteht. Sie untersucht auch die Frage Genregulation, unter welchen Umständen Gene an oder stumm geschaltet werden.

Zum Beispiel hat man heraus bekommen , dass Epigallocatechin-3-Gallat (EGCG), ein Bestandteil der beim aufbrühen unfermentierten grünen Tees heraus gelöst wird, das Gen aktiviert wird, welches den Bauplan zur Bekämpfung von Krebs enthält. Wie Florian Holsboer (Depressionsforscher) heraus gefunden hat, erzeugen Traumata auch epigenetische Markierungen, die sogar weiter vererbt werden.

Besonders anschaulich nachgewiesen wurde dieses epigenetischen Gedächtnis auch durch schwangere Holländerinnen (Hungerwinter 44/45). Diese Frauen brachten untergewichtige Babys zur Welt, die überdurchschnittlich oft Übergewicht, Depressionen oder Schizophrenie und im späterem Leben Diabetes und Herzkrankheiten bekamen. Überraschenderweise wurde dies dann aber auch an deren Kinder weiter gegeben. Die Erbsubstanz enthielt ebenfalls die Informationen. Genschalter werden in Eizellen und Samen umgelegt und auf den Nachwuchs übertragen.

Die Vorstellung, dass Gene unabhängige Akteure sind ist falsch, sie werden durch Genschalter gesteuert. Diese Genschalter, ebenfalls Gene, dienen ausschließlich dazu Signale der Zellen entgegen zu nehmen um dann zu entscheiden ob das Gen aktiviert oder abgeschaltet wird. Gesteuert wird dieser Prozess auch durch Umwelteinflüsse und Lebensstiel und wie wir gesehen haben ist dies eben auch vererblich.

Die Epigenetik widerlegt somit das Blackbox-Modell auf ganz eindeutige Weise. Es ist durch solche Forschung geradezu naiv davon auszugehen, dass im Bereich der Fortpflanzung die Natur nicht dafür gesorgt haben sollte, den Geschlechtern besondere Eigenschaften mit zu geben um für die wichtigste Aufgabe, die Vermehrung, besonders gerüstet zu sein um nur ein Eigenschaft der Geschlechter zu nennen.

Die Fehlermöglichkeiten in der Genetik mit diesen ganzen Phänomenen die da noch so eine Rolle spielen sind nahezu unendlich. Da die Psychologen kein wirklich schlüssige Erklärung für NGS parat haben und Genderforscher wie Jørgen Lorentzen in dem Video das Gleichstellungsparadoxon auf die Frage woher er wisse das es keine biologischen Unterschiede der Geschlechter gebe lediglich mit solchen banalen Aussagen wie "Meine These ist, dass es keine gibt. Die Forschung hat keine Beweise. Dann muss ich davon ausgehen." antwortet, müssen wir davon ausgehen, dass es genau anders ist. Es gibt ein biologisch angelegtes Wissen um das eigene Geschlecht und diese Geschlechterdifferenzierung ist im neuronalem Netz verankert. Verantwortlich dafür sind genetische bzw die epigenetische Faktoren. Die Wissenschaft kratzt im Bereich der Genetik und Epigenetik gerade an der Oberfläche und somit ist es nicht verwunderlich, dass eine schlüssige Erklärung dieser Zusammenhänge zur Geschlechtsentwicklung bisher nicht verfügbar ist.

Wenn es dieses angeborene Geschlechtswissen im neuronalem Netz aber gibt, ist es mehr oder weniger Fakt, dass es da auch zu solchen Fehlern kommen kann, dass sich die Gonaden und in Folge der gesamte Körper und das im neuronalem Netz vorhandene Geschlechtswissen abweichend entwickeln kann. Somit Transsexualität (NGS) also ein Intersex Phänomen ist, Wie das von Prof.Milton Diamond (Professor für Anatomie und reproduktive Biologie) ja auch vertreten wird.
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Re: Transsexuelle (NGS) und Intersexuelle verbindet

Beitragvon Selfmademan » 2. Aug 2017, 09:43

Leider gibt es sogar unter (ehemals) transsexuellen Menschen oder Menschen, die sich als transsexuell bezeichnen, Zeitgenossen, die behaupten, die Psychologie habe das Problem verstanden, die Medizin aber nicht. Anhand des Beispiels von Milton Diamond neige ich nun mehr dazu zu glauben, daß die Medizin das Problem der Transsexualität versteht während die Psychologie nachwievor gnadenlos versagt. Kein Wunder denn TS ist ein anatomisches Problem bzw. hat eine anatomische Ursache (Genetik ist auch Anatomie bzw. ein Teilgebiet davon) und kein psychologisches. Die Psychologie kann lediglich herausfinden inwieweit die Überzeugung zum eigenen Geschlecht (aufgrund der neuronalen Verankerung - die man von außen nicht sehen kann) ausgeprägt ist und ob das ganze auf einer authentischen und tragbaren Basis fußt.

Wer aber behauptet, daß die Psychologie das Problem verstanden hat, der ist ganz gravierend auf dem Holzweg und TS, die solch derartige Äußerungen verbreiten, sind gefährlich für alle nachfolgenden TS. Leider sind es gerade solche Zeitgenossen, die oftmals in der Beratungslandschaft in Erscheinung treten und administratorische Forenfunktionen inne haben. Sowas sollte unterbunden werden zum Schutz der nachfolgenden TS.
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Re: Transsexuelle (NGS) und Intersexuelle verbindet

Beitragvon seerose » 5. Aug 2017, 09:54

Selfmademan hat geschrieben:Wer aber behauptet, daß die Psychologie das Problem verstanden hat, der ist ganz gravierend auf dem Holzweg und TS, die solch derartige Äußerungen verbreiten, sind gefährlich für alle nachfolgenden TS. Leider sind es gerade solche Zeitgenossen, die oftmals in der Beratungslandschaft in Erscheinung treten und administratorische Forenfunktionen inne haben. Sowas sollte unterbunden werden zum Schutz der nachfolgenden TS.

"Die Psychologie" hat überhaupt kein wissenschaftliches Konzept zum Phänomen TS; einzelne "selbstgestrickte" Praktikanten haben, wenn überhaupt, im Regelfall vorurteilsbehaftete Hintergrundannahmen, die aber von den wenigsten auch kritisch reflektiert werden. Das sage ich, die ich als ehemals Betroffene und Psycho-Profi den entsprechenden Einblick und Überblick über diesen Bereich habe!
Von daher hoffe ich, daß es demnächst einmal gelingen wird, daß die affirmativ-ermutigenden Profi-Kräfte aus den Bereichen Psychologie und Psychiatrie offensiv die negativ-behindernden , bis dato tonangebenden Gatekeeper, bzw. andere daran interessierte Kräfte aus den Bereichen Medizin und/oder Psychologie/Psychiatrie für einen Dialog in der Sache TS zu gewinnen.
Die erforderliche Bereitschaft dazu "gebietet" allein schon der Wissenschaftsethos, wenn wir aber nicht schon wieder in vor-Galileische Zeiten zurückgefallen sind!
Leider hat auch "die Medizin" bis dato nur das völlig fragwürdige Bild von TS, das ihr von Gatekeepern, behavioristischen Money-Makern und ähnlichen "Sachverständigen", z.B. aus den Reihen der DGfS, vermittelt wurde und wird; auch hier tut also sehr viel fundierte Aufklärung bitter Not!!!
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Re: Transsexuelle (NGS) und Intersexuelle verbindet

Beitragvon Hera » 5. Aug 2017, 11:09

Ein weiteres Problem was ich sehe:

Intersexuelle differenzieren oft genau so wenig wie viele andere, heißt, Transsexuelle und Trans*Idente/Transgender etc. sind für sie alles das gleiche und sie wollen genau so wenig in den großen Topf wie Transsexuelle.

Mit dem Unterschied, dass Transsexuelle bereits in dem großen Topf sind, weil sie dort hinein gepresst werden und es genug Trans*Idente/Transgender gibt, die "weiter gehen" und sich selbst als transsexuell deklarieren, weil sie es ja tun.

Es ist ihnen auch scheißegal, für sie ist ja auch alles das gleiche - frei nach dem Motto:

Was ist der Unterschied zwischen Transgender und Transsexuell? Antwort: 5 bis 10 Jahre.

Wie gehabt wird nach Motivationen nicht gefragt, weil man ja gefälligst Hinterfragungen zu unterlassen hat. Ist ja auch klar, denn wer hinterfragt arbeitet daran den Nebel aufzulösen, den Transgender und Trans*Idente etc. gerne erzeugen, damit niemand mehr richtig durchblickt.
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