Geschlecht ist nicht frei wählbar

Neues aus Forschung und Wissenschaft zum Thema Transsexualität

Re: Geschlecht ist nicht frei wählbar

Beitragvon seerose » 9. Apr 2017, 12:04

spirulina hat geschrieben:Es ist doch ein bewußtes Ausblenden der Existenz der Betroffenen ! Die leben z.T. jahrzehntelang ihr Leben im Primärgeschlecht und auch mit eigenem Nachwuchs ,der natürlich durch Parthenogenese gezeugt wurde und bei jedem GV wurden die Betroffenen geschlagen ! Dann kommt aus heiterem Himmel die Erleuchtung: Hei,ich bin transsexuell und alles,was voher war ist falsch !
Aber die Ver-und Umsorgung durch die Ehepartnerin wird weiter voll akzepiert und auch gewünscht und die Ehepartnerin wird dann mal kurz noch zur Lesbe umfunktioniert damit sich ja nix ändert.

Das sind jetzt aber starke Geschütze, die Du da gegen transsexuelle Menschen auffährst, die, aus welchen Gründen auch immer, erst im reiferen Lebensalter ihr "coming out" haben. Ich selbst würde mir solche wertende Unterstellungen nicht anmaßen wollen, aber vielleicht fühlst Du Dich dazu insofern "legitimiert", da Du ja auch nach eigenem Bekunden Dein Leben "als Mann" vor der Transition und der GaOP "in vollen Zügen genossen hast"?!
Das sind "Bedürfnis-Bekenntnisse", die mir in Bezug auf meine Peron absolut fremd und unvorstellbar sind!
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Re: Geschlecht ist nicht frei wählbar

Beitragvon Hera » 9. Apr 2017, 14:04

spirulina hat geschrieben:Das erinnert mich jetzt doch an den Suppenkasper ! Nein,meine Suppe ess ich nicht,weil ich sie nicht sehe !
Es ist doch ein bewußtes Ausblenden der Existenz der Betroffenen ! Die leben z.T. jahrzehntelang ihr Leben im Primärgeschlecht und auch mit eigenem Nachwuchs ,der natürlich durch Parthenogenese gezeugt wurde und bei jedem GV wurden die Betroffenen geschlagen ! Dann kommt aus heiterem Himmel die Erleuchtung: Hei,ich bin transsexuell und alles,was voher war ist falsch !
Aber die Ver-und Umsorgung durch die Ehepartnerin wird weiter voll akzepiert und auch gewünscht und die Ehepartnerin wird dann mal kurz noch zur Lesbe umfunktioniert damit sich ja nix ändert.
Ich finde da ja nix dabei,wenn sich ein betroffener sein Geschlechtsteil umstricken läßt - aber bitte dann mit allen Konsequenzen und nicht so,wie es den Betroffenen gerade so in den Kram passt !

Wie viele wollen wohl einfach nur, dass das Teil da unten endlich weg ist?

Mir haben Männer schon erzählt, dass ihr Körpergefühl überwiegend durch ihre Fortpflanzungsorgane bestimmt wird.

So und wenn Mann dann vom Mann sein weg will, den Rollendrücken und -zwängen entkommen will, dann muss - wer weiß wie oft - eben das Genital dafür verschwinden. Klar, wenn es das Körpergefühl, das Mann sein (obwohl Männer sich oft eher über ihr Tun definieren) und damit auch Rollenzwänge und -drücke dann unangenehm ausmacht?

Und wenn ich damals nicht verkuppelt worden wäre, hätte ich bis dahin wohl nicht eine Beziehung gehabt. Es ging einfach nicht, ich war nicht ich, ich konnte mich nicht fühlen und so dann Sex haben... - näh - das fühlte sich einfach nur falsch an. An Kinderzeugung war so gar nicht zu denken.

Aber Menschen sind eben verschieden. Die einen Frauen können Spaß mit dem angewachsenen Penis haben, die anderen können es nicht. Die Motivationen, die dahinter stecken, darf man ja nicht hinterfragen, das ist ja böse.

Warum es erst so spät bei mir passierte? Verdrängung, ich habe es nicht wirklich verstanden, sowas konnte es gar nicht geben und ich konnte auch mit niemanden darüber reden.
Durch Traumatherapie habe ich dann herausbekommen, dass mich das Thema schon als Kleinkind negativ beeinflusst hat, wo ich selbst an das Thema Geschlecht oder Genitalen mit Sicherheit noch nicht gedacht habe.
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Re: Geschlecht ist nicht frei wählbar

Beitragvon Gasti » 9. Apr 2017, 15:24

Wo ist denn das Problem?

Für so manche Person ist das Geschlecht nicht frei wählbar. Dann ist das so.

Für andere Personen ist das Geschlecht frei wählbar. Dann ist das auch so.

Geht's darum, aufzuzeigen wer da die bessere transsexuelle Person, Frau oder Mann ist?

"An der Stelle heißt es aufpassen, die Mehrheit der Mädels empfinden es als Befreiung, endlich den bescheuerten Trieb nicht mehr zu haben. Dann ist die Gefahr eines Irrtums gering."

Ist das nun die Aufklärung über Transsexualität? Als was werden da die Personen eingestuft, welche nicht mit Befreiung vom bescheuerten Trieb aufwarten? Was ist mit den Personen, welche eine Familie haben, ein Sexualleben ohne Hass auf das Genital und der eigenen Sexualität? Und doch an den Punkt geraten, sich den geschlechtlichen Veränderungen unterziehen zu müssen?
Was ist mit den Personen, welche keine Lust haben ihre Frau zur Lesbe umfunktionieren zu wollen?

Wem und wozu dieser Streit ums Geschlecht? Nützen tut‘s nicht.
Der Artikel (link) prangert den sinnlosen Streit um Gender-Zuschreibungen an.

Und doch kommt’s mir so vor, der Streit wird in diesem Forum fortgesetzt.

Wozu????
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Re: Geschlecht ist nicht frei wählbar

Beitragvon Gast » 9. Apr 2017, 15:59

Es ist immer falsch, von den eigen Befindlichkeiten (oder hier den "Spaß" mit dem Genital) auf andere Menschen zu schließen und somit zu verallgemeinern. Es ist eben nicht für jeden Frau mit TS-Hintergrund "ihr bestes Stück".

Und natürlich geht es nicht darum, wer die/der bessere Transsexuelle ist. Warum gibt es in jedem Forum Leute, die alle über einen Kamm scheren wollen und regelrecht Angst vor Differenzierungen haben?
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Re: Geschlecht ist nicht frei wählbar

Beitragvon Lotty » 9. Apr 2017, 16:24

Gasti hat geschrieben:Wo ist denn das Problem?
Für so manche Person ist das Geschlecht nicht frei wählbar. Dann ist das so.
Für andere Personen ist das Geschlecht frei wählbar. Dann ist das auch so.
Geht's darum, aufzuzeigen wer da die bessere transsexuelle Person, Frau oder Mann ist?
.............
Wem und wozu dieser Streit ums Geschlecht? Nützen tut‘s nicht.
Der Artikel (link) prangert den sinnlosen Streit um Gender-Zuschreibungen an.

Und doch kommt’s mir so vor, der Streit wird in diesem Forum fortgesetzt.
Wozu????

Sorry lieber Gasti, wenn ich schon dieses Argument "bessere transsexuelle Person, Frau oder Mann ist" lese, habe ich nicht den Eindruck, dass es um eine sachliche Diskussion gehen soll. Es geht um unterschiedliche Phänomene und nicht um ein besser der schlechter. Soviel also erst einmal dazu.

Dann die Frage "kann Geschlecht gewechselt werden": Zuerst sollte geklärt werden was du unter Geschlecht verstehst. Sicher ist Gender veränderbar aber ist Gender Geschlecht? Mit Sicherheit nicht. Gender ist ein Aspekt der Geschlechtlichkeit, genauso wie Sexus oder auch der rechtliche Geschlechtseintrag. Allgemein anerkannt ist Geschlecht als zeugend oder Gebärend zu betrachten, zumindest vom Grundlegenden Ansatz, das ist zumindest die numerische Norm. Gender ist eine Frage der Geschlechtsidentität. Geschlecht und Geschlechtsidentität sind aber zweierlei.

Dann gibt es aber auch Abweichungen dieser numerischen Norm, Intersexualität und Transsexualität. Wobei ich hier natürlich die Art meine, die wir als Neurogentitales Syndrom (NGS) bezeichnen und nicht diese merkwürdige Aussage einiger Trans*Fanatiker, die behaupten man definiere sich als Transsexuell.

Das Wissen um diesen Aspekt der Geschlechtlichkeit ist im neuronalem Geflecht eines Menschen fest verankert und ist nicht veränderbar. Menschen mit diesem Neurogenitalem-Syndrom benötigen die für ihre innere Stimmigkeit notwendigen geschlechtlichen Körpermerkmale.

Du redest von Streit, ja den wird es solange geben, wie von genderqueeren Trans*Lobbyvertretern versucht wird Transsexualität (NGS) unsichtbar zu machen und als Gender-Phänomen umzudeuten, solange Menschen mit Argumenten ankommen wie "ihr glaubt wohl etwas besseres zu sein". Denn wir sind es nicht die behaupten etwas besseres zu sein, wir sind es auch nicht die ein Problem mit Menschen haben, die psychosozial im anderem Geschlecht anerkannt werden wollen. Gebt den Kampf gegen uns auf, dann ist der Streit sofort beendet.

Liebe Grüße
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Re: Geschlecht ist nicht frei wählbar

Beitragvon Gasti » 9. Apr 2017, 17:10

Gast hat geschrieben:Es ist immer falsch, von den eigen Befindlichkeiten (oder hier den "Spaß" mit dem Genital) auf andere Menschen zu schließen und somit zu verallgemeinern. Es ist eben nicht für jeden Frau mit TS-Hintergrund "ihr bestes Stück".


Na dann ist das so. Die eine Person hat ein Problem mit dem "ihr bestes Stück" und eine andere Person nicht. Wo ist das Problem?

Und natürlich geht es nicht darum, wer die/der bessere Transsexuelle ist. Warum gibt es in jedem Forum Leute, die alle über einen Kamm scheren wollen und regelrecht Angst vor Differenzierungen haben?[/quote]

Jede Person ist ein Individuum, nicht gleich, Verschieden. Nichts da mit, alle über einen Kam. Ich bin auch ich und mich gibt es nicht ein zweites Mal.
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Re: Geschlecht ist nicht frei wählbar

Beitragvon seerose » 9. Apr 2017, 18:13

Wenn ein sachlich-fundiert argumentierender Evolutionsbiologe feststellt, das "Geschlecht ist nicht frei wählbar", dann messe ich dem eine ganz andere Bedeutung zu, als dem ganzen anderen politisch-ideologisch verseuchten Kram, den die Gender-"Wissenschaft" immer wieder verzapft!
Transsexuelle Menschen (NGS) können diese biologisch-verankerte Konstante für sich ehedem nur voll und ganz bestätigen.
Wenn Menschen, deren "Verankerung" so festgelegt ist, daß sie sich immer "irgendwie zwischen den Geschlechtern" bewegen, das so auslegen, als sei ihr Geschlecht im besonderen, und darüber hinaus für alle Menschen frei wählbar, dann sind sie damit auf dem Holzweg!
Wohl die Allerwenigsten von ihnen werden zeitlebens "das ganze Geschlechts-Spektrum" frei wählbar (er-)leben können. Es sind doch immer nur bestimmte Abschnitte der "Klaviatur", die jeder/jedem Einzelnen von uns geschlechtlich zugänglich sind!
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Re: Geschlecht ist nicht frei wählbar

Beitragvon spirulina » 9. Apr 2017, 23:07

Man kann zu der Problematik leider keine allgemein gültigen Aussagen machen,da das betroffene Klientel einfach zu klein und zu unterschiedlich ist . Ich vermute auch,daß Transsexualismus nicht angeboren ist,sondern das Ergebnis einer nicht adäquaten frühkindlichen Prägung . Ein Neugeborenes ist für mich noch ungeprägt und erst seine Umgebung,hier die Eltern, prägen das Kind wesentlich .
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Re: Geschlecht ist nicht frei wählbar

Beitragvon Hera » 10. Apr 2017, 00:09

Das Thema wer ist besser oder wer ist schlechter... - ich verstehe das nicht, diese Diskussionen gab es früher auch schon.

Warum muss man das werten?

Es gibt eben unterschiedliche Phänomene.

Wer einen Penetrationswunsch oder ein Penetrationsverlangen hat, der könnte eine Genital umformende Operation hinterher bereuen, ggf. sogar Penis-Phantomgefühle haben.
Wenn man zudem vorher Testo komplett in den Keller treibt und die Libido ausbleibt, dann kann es natürlich sein, dass ein Penetrationsverlangen erstmal getötet wird. Sollte Testo irgendwann nach der Op irgendwann mal wieder ansteigen - denn man braucht es auch, ich führe z. B. welches zu - kann das Penetrationsverlangen wieder erwachen.

Aber letztlich muss das jeder selbst für sich entscheiden. Ich sag immer: nicht meine Konsequenzen - zum Glück.

Unterschiedliche Phänomene bleiben dennoch unterschiedliche Phänomene.

Man kann das natürlich geflissentlich ignorieren. Letztlich kann man aber die Konsequenzen seiner Ignoranz nicht ignorieren.

Viele sind doch schon glücklich, wenn sie den Rollendrücken und -zwängen entkommen konnten. Da wird der Rest dann auch inkauf genommen.

Da stellt sich mir dann immer die Frage: Körper folgt Rolle oder Rolle folgt Körper? Wo sind die primären Motivationen, was treibt einen an?

Ich finde es jedenfalls immer wieder seltsam, wie wesentlich und primär die Geschlechtsrolle für viele ist und den Körper kann man dann ja daran "angleichen", lebt sich dann auch gleich viel authentischer ALS ... .

Lebensweise eben.

Wie viele stellen dann wohl irgendwann fest, dass es sich bar jeder Geschlechtsrolle viel einfacher lebt (befreit von allen Genderzwängen und -drücken) und lebt dann ein Trans*leben? Klar - ist auch eine Lebensweise.

Manche kommen wohl erst dorthin, wenn sie feststellen, dass auf der anderen Seite auch nicht alles Gold ist was glänzt.

Narrenfreiheit ist dann ja auch viel schöner.

Manche suchen sich gerne aus den Genderrollen von beiden Seiten das beste raus, mache wollen auch vom körperlichen das beste von beiden Seiten (hormonell z. B.).

Auch alles ganz schön und nett und auch da kann jeder tun oder lassen was er will, aber es bleiben nach wie vor unterschiedliche Phänomene.

Da kann man noch so viel mit besser oder schlechter kommen (diese Wertigkeiten verstehe ich immer noch nicht).

Wenn man trans* "sein" (diesen Seins-Zustand hätte ich auch gerne mal erklärt bekommen) braucht, um vielleicht irgendwann feststellen zu können, dass man auch ohne im Grunde genommen das machen kann was man will. Man braucht eben Arsch in der Hose um sich gegen die selbsternannten Genderwächter durchzusetzen.

Den Arsch in der Hose braucht man auch, wenn man einen Kleidungsstil hat, der außer der Reihe ist oder wenn man eh anders ist und denkt wie viele andere Menschen.

Aber vielleicht kann man sich mit der Frau-Werdung, was dann oft Trans*-Werdung ist, besser der Männerriege entziehen? Man ist dann raus aus dem männlichen Konkurrenz- und Wettbewerbsdruck.

Ach, diese Diskussionen existieren seit Jahren und es endet nun damit, dass man das Phänomen der Transsexualität (und damit meine ich nicht das Wunsch-Gelabere und die Definition, die auch für Trans* und Transgender alles so offen formuliert hat, dass sich da wirklich jeder drin wiederfinden kann) versucht komplett vom Tisch zu kehren und das Gender als primär in den Vordergrund zu stellen.

Das würde sicher vielen gefallen, denn sie haben primär ein Genderproblem und dann ein Problem der Authentizität, mit der Folge: Körper folgt Rolle.
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Re: Geschlecht ist nicht frei wählbar

Beitragvon Hera » 10. Apr 2017, 00:35

spirulina hat geschrieben:Man kann zu der Problematik leider keine allgemein gültigen Aussagen machen,da das betroffene Klientel einfach zu klein und zu unterschiedlich ist . Ich vermute auch,daß Transsexualismus nicht angeboren ist,sondern das Ergebnis einer nicht adäquaten frühkindlichen Prägung . Ein Neugeborenes ist für mich noch ungeprägt und erst seine Umgebung,hier die Eltern, prägen das Kind wesentlich .

Das Verlangen nach seinem eigenen Körper (komplett und nicht nur das Genital) als Folge einer sozialen Prägung?

Meine Meinung entspricht da gar nicht deiner Meinung.

XY-Frauen und alle anderen Variationen, als auch Homo-/Bisexualität wären dann sicher auch alles soziale Prägungen aus der Frühkindheit?

Oder warum sollten die einen bereits im Mutterleib geprägt werden oder die anderen nicht?

Wenn alles sozial geprägt wäre, dann hätten die Genderideologen und Kirchenleute doch Recht und man könnte in einer Psychotherapie alle diese Leute umprägen. Man weiß vermutlich nur noch nicht wie genau.

Na dann, freuen wir uns auf eine genderideologische Welt, in der alles ganz toll sein wird.

Ich bin nicht mehr die Jüngste und dazu nicht gesund. Ich muss das hoffentlich nicht mehr in vollem Ausmaß erleben.

Fällt mir gerade noch ein:
Meine Mutter bekam damals über viele Monate Hormone gepritzt, weil ihre Periode aufgrund einer verschleppten Erkrankung ausgeblieben war und nicht wieder einsetzen wollte. Die frage ist, ob man zur damaligen Zeit überhaupt von bioidentischen Hormonen sprechen konnte. Entsprechend waren sicher auch die Neben-Wirkungen.
Kurz nachdem ihre Periode wieder einsetzte, was eben erst nach vielen Monaten geschah, wurde ich dann angesetzt.

Und das soll alles ohne Auswirkungen auf den werdenden Menschen - also mich - geblieben sein?

Nee, sorry...
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