Zum Umgang mit zunehmenden Regretments

Neues aus Forschung und Wissenschaft zum Thema Transsexualität

Zum Umgang mit zunehmenden Regretments

Beitragvon seerose » 6. Okt 2019, 05:24

Nachfolgender Bericht über die Zustände in UK, den ich hier auszugsweise zitiere zeigt, was uns vielleicht auch zukünftig bevorsteht : eine Welle von
"trans*-people", " who have had full gender reassignment surgery who wish they hadn’t, and their dysphoria hasn’t been relieved, they don’t feel better for it...
Ms Evans suggested that the trans people who contacted her with regrets tended to be “around their mid-20s, they’re mostly female and mostly same-sex attracted, and often autistic as well...This follows the publication of Boston University research which showed that some 78 per cent of people identifying as trans, non-binary, or “genderqueer” meet the criteria for one or more mental disorders."

...
"Most concerning for Ms Evans, however, is the fact that there appears to be no support network to speak of for people who wish to “detransition”, with one biological woman who approached her saying she had “felt shunned by the LGBT community for being a traitor” when it became known that she wished to return to her birth sex."
https://www.breitbart.com/europe/2019/1 ... n=20191005

Halten wir einmal fest:
"78 per cent of people identifying as trans, non-binary, or “genderqueer” meet the criteria for one or more mental disorders."
Daß Menschen mit diesen Mode-hype-Hintergründen, in Verbindung mit einer oder mehreren "mental disorders" potentielle Kandidaten sind für "regretment", ist für uns originär transsexuelle Menschen (NGS) nicht wirklich verwunderlich!
Man kann diese Erkenntnisse insofern nur allen Begleittherapeuten dringend und wärmstens empfehlen, dies bei ihrem Vorgehen unbedingt zu berücksichtigen, und solche Hilfesuchenden mit der von ihnen individuell benötigten, und ihren Gegebenheiten gemäßen Behandlung zu diagnostizieren, und zu begleiten!
Demnach scheint sich das/ein (?) Problemfeld zu konzentrieren auf Trans*-Menschen: " who have had full gender reassignment surgery who wish they hadn’t...around their mid-20s, they’re mostly female and mostly same-sex attracted, and often autistic as well".
Wenn ich es richtig verstehe, handelt es sich um junge Frauen mit meistens lesbisch sexueller Orientierung, die vielleicht vom Hype um die "gebärenden Väter" auf die für sie fatale Fährte einer GaOP gelockt wurden, deren Problem aber wohl vorrangig in ihren autistischen und/oder anderweitigen "mental disorders" zu suchen und zu behandeln ist!

"...one biological woman who approached her saying she had “felt shunned by the LGBT community for being a traitor” when it became known that she wished to return to her birth sex."
Ist das nicht mal wieder LGBT-community-typisch?!
Wir als originär transsexuelle Menschen (NGS) sind dagegen bestrebt, jedem Menschen den für ihn angemessenen Weg zu ermöglichen, und das heißt für den im Artikel thematisierten Personenkreis aus einem vordem als transvestistisch bezeichneten Umkreis, diese Menschen vor dem für sie fatalen Schritt einer GaOP zu bewahren, und nach Möglichkeit abzuhalten. Wenn diese Menschen aber für sich erkannt haben, daß sie zu weit gegangen sind, dann sollten originär transsexuelle Menschen (NGS) das allergrößte Verständnis für diese Menschen und ihren Wunsch nach einer weitestgehenden "De-Transitionierung" aufbringen!

Wie dem auch sei: Diese im Einzelfall für das weitere Leben dieser jungen Frauen fatale Schritt ist aber auch dazu angetan, uns originär transsexuelle Menschen (NGS) und unsere Gegebenheit gänzlich in Abrede zu stellen, wie nachfolgender Artikel "belegt", auf den ich separat noch weiter eingehen werde:
"Niemand ist im falschen Körper geboren." https://quillette.com/2019/09/24/no-one ... rong-body/
seerose
 
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Re: Zum Umgang mit zunehmenden Regretments

Beitragvon Selfmademan » 6. Okt 2019, 12:34

Umso wichtiger uns abzugrenzen und nicht mit den psychisch kranken irrlaufenden TGs verwechselt zu werden. Wieder mal habe ich Recht gehabt als ich in naiv-provokanter Wortfassung ohne mein Wissen von heute zu haben, vor einigen Jahren aus dem Bauch heraus gesagt habe, daß sie "ganz gehörig einen an der Klatsche haben".

Als ich in den letzten Zügen des ftm-Portals war bevor ich es auf ewig verlassen habe, stellte ich immer öfter fest, wie psychisch angeschlagen die dortigen Neuankömmlinge waren, völlig neben sich stehend, wahrnehmungsgestört und immer jünger werdend. Und was gab es diese gegenseitige Bestärkung, die Probleme auf den Körper zu projezieren und zu behaupten, daß die sozial-gesellschaftlichen Probleme verschwinden, wenn man endlich den "richtigen" Körper hat. :roll:
V.T. pen phis! Tok narok.
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