geschlechtliche Vielfalt - etwas "Körperloses" ?

Meinungen und Meldungen aus unserem sozialem Umfeld

geschlechtliche Vielfalt - etwas "Körperloses" ?

Beitragvon Frank » 20. Mär 2016, 09:27

Wieso eigentlich bringe ich hier diese "Vielfalt Thematik" auf?
Weil sie mir aktuell im Netz immer wieder begegnet.

Was ist der Hintergrund (der Ursprüngliche Gedanke) dieser Vielfaltkampagne die ja Bundesweit überall Thematisiert wird?
Das ist etwas schwieriger heraus zu finden, letztendlich aber geht es dabei darum die Tatsache das jeder Mensch ein Individuum ist und sich eben auf völlig unterschiedliche Weise in unserer Gesellschaft orientiert. Erstaunlich ist allerdings das bei dieser Vielfalt Thematik die "körperlichen Unterschiede" völlig ignoriert werden (vermutlich ganz Bewusst?) und es letztlich nur um die sozialen Aspekte geht.
Aber genau hier ist ein riesengroßer Fehler in die Thematik eingeschlichen.
Das "soziale Erleben eines Menschen" ist untrennbar mit seiner "Körperlichkeit" verbunden, ohne Körper gibt es auch kein soziales Erleben.

Wo aber wirkt es sich nun negativ aus das hier diese "Trennung" erfolgt?
Gravierend wird es dann, wenn es zum Beispiel um Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen geht.
Körperliche Beeinträchtigungen wirken sich auf viele Bereiche des täglichen Lebens und eben auch auf das "soziale Miteinander" aus.
So gibt es zum Beispiel noch immer Veranstaltungsorte die nicht Rollstuhlgerecht ausgebaut sind, hier sind Menschen die auf einen Rollstuhl zur Fortbewegung angewiesen sind ausgeschlossen - da ist es dann auch völlig egal ob dies "sozial so gewollt ist, oder nicht" - es ist einfach so.

Welche weiteren Aspekte sind bei dieser Trennung noch außer Acht gelassen worden?
Bei der Vielfalt der Geschlechterfrage und der sexuellen Orientierung sind auch die körperlichen (genitalen) Gegebenheiten ein sehr tragender Aspekt,
ein Mensch der sich selbst nicht als "Frau" wahrnimmt kann somit zum Beispiel gar nicht "lesbisch sein", da Lesbisch ja bedeutet "Frauen die an Frauen interessiert sind" oder ein Mensch der sich selbst nicht als "Mann" wahrnimmt kann somit auch nicht "schwul sein" da Schwul ja bedeutet "Männer die an Männern interessiert sind". Bei der Geschlechterfrage kommt dann noch die Problematik hinzu das es Menschen gibt die ihre Genitalien als "falsch ausgebildete Genitalien" erleben -> dies ist ein Körperproblem! es zu einem "sozialen Thema zu machen" verleugnet das Tatsächliche Problem, es verleugnet die Körperlichkeit dieses Menschen, es Entkörpert denjenigen.

Wo liegt aber dabei das Problem?
Der Mensch besteht aus den drei Aspekten: Körper, Geist und Psyche -> ohne Körper (Wahrnehmung/ Nutzung) ist keine soziale Interaktion möglich.

Mein Fazit daraus:
Diese Trennung und ausschließliche Beziehen auf den sozialen Aspekt ist ein Fehler der dem Sinn der Thematik zuwider läuft.
Erst wenn Körperlichkeit und soziale Möglichkeiten als "Einheit" betrachtet und Berücksichtigt wird kann man tatsächlich von Vielfalt in Bezug auf Menschen reden.

Nachdenkliche Grüße,
Frank
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Re: geschlechtliche Vielfalt - etwas "Körperloses" ?

Beitragvon seerose » 20. Mär 2016, 15:00

Frank hat geschrieben:Wo liegt aber dabei das Problem?
Der Mensch besteht aus den drei Aspekten: Körper, Geist und Psyche -> ohne Körper (Wahrnehmung/ Nutzung) ist keine soziale Interaktion möglich.

Mein Fazit daraus:
Diese Trennung und ausschließliche Beziehen auf den sozialen Aspekt ist ein Fehler der dem Sinn der Thematik zuwider läuft.
Erst wenn Körperlichkeit und soziale Möglichkeiten als "Einheit" betrachtet und Berücksichtigt wird kann man tatsächlich von Vielfalt in Bezug auf Menschen reden.

Nachdenkliche Grüße,
Frank

Das ist in der Tat eine wichtige und richtige Analyse, die Du hier vornimmst, die leider nichts Gutes erhoffen läßt, was die öffentliche Ausrichtung in Bezug auf die nur allzu gerne propagierte "geschlechtliche Vielfalt", "(Anti-)diskriminierungs-Instanzen" u.ä. erwarten läßt. Diese Entwicklungen haben sich auch nicht so rein "zufällig" ergeben, sondern sie werden genau in die Richtung getrieben, in die "man" sie haben will.
Aufbauend auf Scharlatanen bzw. Verbrechern im "Wissenschaftspelz" hat es dabei ein John Money seinerzeit "trefflich" geschafft, mit seinem GENDER-Begriff und dem der "gender identity" die semantische Illusion zu vermitteln, als habe er hiermit die psychisch-seelisch-mentale Repräsentation von Geschlechts-Identität in Gänze abgedeckt. Auf diesem Kurzschluß: gender-identity, zu deutsch: Geschlechtsrollen-Identität und dessen Gleichsetzung mit Geschlechts-Identität, basieren die heute weltweit "top down" geforderten Umsetzungen der "Segnungen" des "gender mainstreaming". Das wir als Transsexuelle da mit unserer vom induzierten Mainstream als unerheblich und fragwürdig abgetanen Körperlichkeit nur allzu oft und gerne übersehen, übergangen und fremdgedeutet mißbraucht werden, ist Fakt, das aber mit zunehmend erfolgreicher Unsichtbarmachung immer mehr ins bedeutungslose Abseits verdrängt wird.
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Re: geschlechtliche Vielfalt - etwas "Körperloses" ?

Beitragvon Mirjam » 21. Mär 2016, 09:42

Hallo,

der Gender mainstreaming ist "the New World Order."

http://de.wikimannia.org/Genderismus


Die Psychiatrie und Psychologie sind die willigen Helfer dieses Wahnsinns, so wie schon im "Dritten Reich" die Psychiatrie für das "Euthanasie-Programm der Nazi zuständig war. :evil:
Siehe auch die ersten zwei Vorsitzenden der DGfS.

Transsexuelle haben von Feministinnen und LGBT nicht viel zuerwarten, nur "Zwangsvereinnahmung, Unkenntlichkeit und Fremdbestimmung." :schimpf: :hammer:


Liebe Grüße und knuddl :umarm:

Mirjam
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Re: geschlechtliche Vielfalt - etwas "Körperloses" ?

Beitragvon spirulina » 21. Mär 2016, 14:47

Ich finde es nicht richtig ,gleich alles mit dem 3. Reich zu vergleichen . Wir sind eine pluralist. Gesellschaft und daher gibt es eben auch abweichende Beurteilungen und Einschätzungen.
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Re: geschlechtliche Vielfalt - etwas "Körperloses" ?

Beitragvon seerose » 21. Mär 2016, 19:02

spirulina hat geschrieben:Ich finde es nicht richtig ,gleich alles mit dem 3. Reich zu vergleichen . Wir sind eine pluralist. Gesellschaft und daher gibt es eben auch abweichende Beurteilungen und Einschätzungen.

Es ist in der Tat ziemlich abgegriffen, immer wieder, und für alles Mögliche bzw. Unmögliche das "Klischee der Superlative" zu verwenden. Andererseits halte ich die Aussage: "Wir sind eine pluralist. Gesellschaft" eher für frommes Wunschdenken, wobei diese positive Bewertung angesichts der sich abzeichnenden Entwicklung ja wohl geradezu grotesk anmutet...Das mit "abweichenden Beurteilungen und Einschätzungen" zu verniedlichen, wird dem bitteren Ernst der Lage in keinster Weise gerecht!!!
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Re: geschlechtliche Vielfalt - etwas "Körperloses" ?

Beitragvon Frank » 22. Mär 2016, 06:47

Hallo Zusammen,
also diese "Euthanasie Thematik" ist schon etwas womit sich nur sehr wenige Menschen auseinander zu setzen bereit sind.

Allerdings ist da vielfach auch ein ganz falsches Bild zu der Thematik im Zusammenhang mit dem 3. Reich entstanden, denn die Grundlage dafür das dies s umgesetzt werden konnte entstammt nicht dem Gedankengut dieser "Rechtsradikalität" sondern es gab zuvor schon die Grundlegende Thematik den Wert menschlichen Lebens auf die "Leistungsfähigkeit" zu reduzieren.....was auch heute unabhängig von weiteren heiklen Themen immer noch als "Grundthema" unserer Gesellschaft fungiert. Denn überlegt mal wie unsere Gesellschaft mit genau den Menschen die nicht den "Leistungsanforderungen entsprechen können" umgeht.
Das ist aber nur ein Aspekt der eher am Rande mitspielt denn dies ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, das weitestgehend ungefragt hingenommen wird.

Was aktuell im Bereich der Psychomacht (Gutachten werden von "Fachleuten" erstellt) läuft ist der zweite gravierende Aspekt in Bezug auf Transsexualität.
Da gibt es von guter respektvoller Zusammenarbeit bis zu Machtmissbrauch in extremen so ziemlich alles.
Aber darum ging es mir hier gar nicht, es ging um die Thematik das "vorgeblich politische Unterstützung propagiert wird" und was dies dann letztendlich dank der politischen "Aktivisten" dabei real rauskommt.

L.G.
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Re: geschlechtliche Vielfalt - etwas "Körperloses" ?

Beitragvon Gast » 22. Mär 2016, 13:42

Es ist kein neues Thema.

Geschlechtliche Vielfalt, sexuelle Vielfalt und dazu noch sexuelle Orientierung ganz klar in die Richtung der grenzenlosen
Sexualität gehend und gefordert,
dann wird da schon vieles durcheinander gebracht.

Der Gendermainstrrrrrrr zu Recht als Genderwahn bezeichnet.

Die Psychiatrie mit ihrer Ideologie.

Die Behandlungsdingsda, wer glaubt an Menschenrechte. Wer's erlebt hat was da so alles vor geht, der kommt schon auf den Gedanken dies mal mit den Verhältnissen der 1940er Jahre zu vergleichen.

Wie könnte es heißen, wenn dies als notwendige Maßnahmen zum Erzielen des eingeforderten Ergebnis mit seelischer, psychischer, körperlicher Gewalt eingefordert wird und dabei das Ableben der Person in Kauf genommen wird und dies rechtlich für richtig erklärt wird?

Menschen, welche nicht dem Leistungsanforderungen entsprechen, was sind das? Die Psychiatrie sagt's.

Wie weit ist eine Störung mit einem F versehen, vom Unwerten Leben entfernt?

Ziel und Aufgabe der Psychiatrie, psychische Störungen auszumerzen.

"Ein totes Subjekt ist eine geheilte Person.

Gesellschaftliches Problem. Es wird so fest angenommen, jede Person welche in das Räderwerk der Psychiatrie gerät muss irgendwas Unanständiges getan haben und wird zum Verrückten erklärt.

Ja, es gibt auch gute Fachleute. Von Diese nehmen allerdings einige die Beine in die Hand, weil sie nicht mit ihren Gewissen vereinbaren können, was da Menschen angetan wird, egal transsexuell oder nicht.

Ich mag den Vergleich mit dem dritten Reich auch nicht. Doch wie viel trennt die Psychiatrie jetzt von dem des dritten Reiches?

Und Frank, bei mir gab es keine vollkommene Trennung vom Körper Geist und Seele. Alles gehört zusammen.


Rauskommen tut, Alles Trans*, alles soziales Konstrukt,

"Wir treten ein für die Anerkennung von Trans' und tun alles dafür, damit die medizinische Versorgung klappt."


Jen
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Re: geschlechtliche Vielfalt - etwas "Körperloses" ?

Beitragvon spirulina » 22. Mär 2016, 14:56

Ich weiß eigentlich nicht,was das jetzt soll ! Es werden tausende von Transsexuellen jedes Jahr operiert und dann können sie in ihrem Wunschgeschlecht leben.
Die individuelle Anerkennung im neuen Geschlecht muß sich jeder Betroffene selbst erarbeiten,die kann man nicht qua Gesetz erlassen. Es braucht auch noch einen letzten Rest Eigenrisiko für die menschliche Existenz - für Alles kann man doch nicht die Gesellschaft in Regress nehmen.
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Re: geschlechtliche Vielfalt - etwas "Körperloses" ?

Beitragvon Mirjam » 23. Mär 2016, 13:23

Hallo,

ich bin mir durchaus Bewusst, dass die Thematik „Euthanasie“ nicht nach jedermanns Geschmack ist, aber ich hege keine große Freundschaft für die Psychiatrie und Psychologie.

Schauen wir uns die unrühmliche Geschichte der Psychiatrie von einem Organ der öffentlichen Hygiene bis zum „medizinischen Richteramt“ an.

1851 entdeckte der Psychiater Cartwright in den Südstaaten eine Geisteskrankheit, die nur unter Menschen mit schwarzer Hautfarbe auftrat, die Drapetomanie. Diese Geisteskrankheit entsprechend zur Epoche eine Manie, bestand aus dem irrationalen Wunsch, frei zu sein, und der Tendenz, davonlaufen zu wollen. Cartwright, sich auf das göttliche verkündete natürliche Verhältnis zwischen Menschen weißer und schwarzer Hautfarbe berufend, empfahl wirksame Abhilfe. Sie bestand darin, keinesfalls Sklaven wie gleichwertige Menschen zu behandeln, sondern sie von Zeit zu Zeit gründlich auszupeitschen.

Seit Cartwrights Zeiten haben die Psychiatrie und ihre jüngere Schwester, die Psychologie, zweifelsfrei Fortschritte gemacht:

Dass dann innerhalb des Nationalsozialismus die deutsche Psychiatrie so gut funktioniert hat ist nicht Erstaunliches. Der neue Rassismus als Mittel innerer Verteidigung einer Gesellschaft gegen ihre Anormalen, ist aus der Psychiatrie hervorgegangen und der Nationalsozialismus hat nichts weiter getan, als diesen neuen Rassismus in den im 19. Jahrhundert endemischen ethnischen Rassismus einzuklinken. Aber selbst dort, wo sie die rassistische Einvernahme abgeschüttelt oder gar nicht wirklich vorangetrieben hat, selbst dort noch hat die Psychiatrie seit dem Ende des 19. Jahrhunderts im Wesentlichen immer als Mechanismus und Instanz zur Verteidigung der Gesellschaft funktioniert oder um die Ausdrucksweise der 19. Jahrhunderts aufzugreifen, als „Jagd nach Entarteten“.


Auch 1997 haben sie Transsexuelle als Geschlechtsidentitätsgestörte Menschen klassifiziert obwohl seit Jahrzehnten schon bekannt war, dass Transsexualität keine Störung ist und mit Psychotherapie nicht therapiert werden kann.

Nun machen sie sich den Feminismus und Gender mainstreaming zu Nutze, um Transsexuelle wieder unter Vorspiegelung falscher Tatsachen wieder zu Psychopathologisieren. Diesmal stellen sie sich als die Guten, Verständnisvollen Psychotherapeuten hin, denen man vertrauen kann, da sie ja wissen was wir brauchen.

Auf der einen Seite erklärt man TS als eine menschliche Normvariante, wie eine sexuelle Orientierung auch und im selben Atemzug unterstellt man ihnen ein Leiden, dass mit Psychotherapie behandelt und begutachtet werden muss, um ihnen einen gewissen Krankheitswert zu erhalten, damit die Krankenkasse weiterhin die somatischen Behandlungen und Psychotherapie bezahlt.
Hier wird nun das Leiden „Gender dysphorie“ zur Transsexualität erklärt und von der APA, WPATH und DGfS als einen großen Paradigmawechsel propagiert.

Man kann folgende Aussagen lesen:


„Voraussetzung für eine Richtlinien-Psychotherapie ist eine „seelische Krankheit“, die in einen definierten Anwendungsbereich der Richtlinie fällt.“

Somit müsste ja jedes „Leiden“ in die Zuständigkeit der Psychiatrie fallen, oder wie soll man es sonst Verstehen? Das dem nicht so ist wissen wir, da andere Krankheiten an denen Menschen „Leiden“ nicht unter die Psychiatrie fallen.

oder

Kernaussagen:

Personen, deren Geschlechtserleben nicht mit den geschlechtsbezogenen Merkmalen ihrer Körper übereinstimmen, benötigen auf dem Weg des Geschlechtswechsels die Unterstützung durch psychotherapeutische und somatomedizinische Expertise. Es erscheint daher notwendig, dass das Wissen über die gesundheitsbezogenen Versorgungsbedürfnisse von Transgender-Menschen unter den Psychotherapeuten mit Spezialkenntnissen zunimmt.
Der vorliegende Fortbildungsbeitrag informiert über die aktuellen Entwicklungen in der transitionsspezifischen Diagnostik und gesundheitsbezogenen Versorgung von Transgender-Personen und nimmt Bezug auf aktuelle Entwicklungen, die den klinischen Umgang mit Transgender-Menschen entscheidend verändern.
(Nieder, Briken, Richter-Appelt)


Die Psychiatrie leugnet immer noch das Transsexualität angeboren ist. Die Einordnung als körperliche Krankheit würde Transsexuellen einen leichteren Zugang für Krankenkassenleistungen ermöglichen, dies wird bewusst von der Psychiatrie behindert und mit dem Gegenargument begründet, sie müssten dies psychiatrisch Begutachten und Begleiten damit sich niemand selbst irreversibel Schäden zufügt.

Warum wurden und werden immer noch unter Zuhilfenahme von Psychiatrie und Psychologie all die Jahrzehnte den Transsexuellen die Menschenrechte vorenthalten?

Was einem Menschen alles passieren kann, der bei der Psychiatrie Hilfe suchte, kann dies im Internet oft nachlesen.

Einen Lügner stört es nicht, wenn er die Unwahrheit sagt.

Hier geht es um mehr als um die „Jagd nach Entarteten“ in Verteidigung der Gesellschaft. Es geht darum, dass die „Fachwelt“ definiert, was „richtige Frauen oder Männer“ sind und welche Eigenschaften sie aufzuweisen haben.
Transsexualität oder jetzt “Gender Dysphoria“ als „Störung“ ist die Drapetomanie des 21. Jahrhunderts. Es generiert unter Zwang hypersexualisierte Super-Frauen und dem Spott preisgegebener Vogelscheuchen, die in Film und Fernsehen immer wieder für einen Lacher gut sind.
Nützlich wozu?

Weltweit waren und sind Psychiater und Psychologen tätig und niemand kann sagen, wie vielen Menschen deren Diagnosen das Leben schon gekostet haben. :schimpf:


Liebe Grüße und knuddl :umarm:

Mirjam
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Re: geschlechtliche Vielfalt - etwas "Körperloses" ?

Beitragvon seerose » 23. Mär 2016, 14:23

Mirjam hat geschrieben:Auch 1997 haben sie Transsexuelle als Geschlechtsidentitätsgestörte Menschen klassifiziert obwohl seit Jahrzehnten schon bekannt war, dass Transsexualität keine Störung ist und mit Psychotherapie nicht therapiert werden kann.

Nun machen sie sich den Feminismus und Gender mainstreaming zu Nutze, um Transsexuelle wieder unter Vorspiegelung falscher Tatsachen wieder zu Psychopathologisieren. Diesmal stellen sie sich als die Guten, Verständnisvollen Psychotherapeuten hin, denen man vertrauen kann, da sie ja wissen was wir brauchen.
...
Hier wird nun das Leiden „Gender dysphorie“ zur Transsexualität erklärt und von der APA, WPATH und DGfS als einen großen Paradigmawechsel propagiert.

Mirjam


Liebe Mirjam,
vielen Dank für Deine mir einleuchtenden Ausführungen!
Ja, die Psychiatrie hat eine unrühmliche Geschichte vorzuweisen, insbesondere auch im Zusammenhang mit der Psycho-Pathologisierung politisch oppositioneller Meinungen und deren Verbringung in geschlossene Anstalten(Gulags); da sind wir ja insgesamt auf einem unguten Weg mit "gender mainstreaming" in Richtung "New World Order"...Und noch in jedem System war die Psychiatrie der Büttel der jeweils Herr´schenden. Das gilt aber auch für andere institutionelle "Stützen der Gesellschaft"!!!
Lieben Gruß
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