Interview mit Trischa Dorner

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Re: Interview mit Trischa Dorner

Beitragvon Ätztussi » 16. Jun 2015, 09:53

@ Hera

Wir sind sehr weit auseinander auch was die medizinische Seite anbelangt. Ich denke ein „wir“ zwischen Dir und mir wäre unpassend. Du bist sicherlich nicht in Behandlung als TS.
Hera hat geschrieben:Bioidentische Hormone nehme ich übrigens auch und ich bin mit Sicherheit nicht transwasweißich - ich nehme Progestogel, Gynokadin Gel, Testogel, Progestan oder entsprechende. Natürlich findet keine oder nur wenig körperliche Verweiblichung statt, wenn die Endokrinologen eine altesgemäße Hormontherapie anstreben.

Diese Hormonbehandlung ist widersprüchlich, untypisch und kaum vorstellbar, dass so was Dir Endokrinologen verschreiben. Das klingt für mich nach Märchen oder Fake. [-X Klar "Gynokadin Gel und Testogel" wie witzig. :slol: Nach über 30 Jahren Hormonbehandlung kannst Du mir nicht solche Märchen erzählen. Ich fühle mich verarscht und will keine weitere Diskussion mit Dir und weitere Fragen werde ich Dir auch nicht beantworten.

Tschüss Ätzi
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Re: Interview mit Trischa Dorner

Beitragvon Hera » 17. Jun 2015, 16:54

Ätztussi hat geschrieben:@ Hera

Wir sind sehr weit auseinander auch was die medizinische Seite anbelangt. Ich denke ein „wir“ zwischen Dir und mir wäre unpassend. Du bist sicherlich nicht in Behandlung als TS.
Hera hat geschrieben:Bioidentische Hormone nehme ich übrigens auch und ich bin mit Sicherheit nicht transwasweißich - ich nehme Progestogel, Gynokadin Gel, Testogel, Progestan oder entsprechende. Natürlich findet keine oder nur wenig körperliche Verweiblichung statt, wenn die Endokrinologen eine altesgemäße Hormontherapie anstreben.

Diese Hormonbehandlung ist widersprüchlich, untypisch und kaum vorstellbar, dass so was Dir Endokrinologen verschreiben. Das klingt für mich nach Märchen oder Fake. [-X Klar "Gynokadin Gel und Testogel" wie witzig. :slol: Nach über 30 Jahren Hormonbehandlung kannst Du mir nicht solche Märchen erzählen. Ich fühle mich verarscht und will keine weitere Diskussion mit Dir und weitere Fragen werde ich Dir auch nicht beantworten.

Tschüss Ätzi


Verarscht? Oha. :shock:

Na ja, du musst es ja selbst wissen und ich muss es auch selbst wissen. Wenn dein Körper Testo in noch ausreichender Menge selbst produziert, ist es ja toll. Meiner aber nicht. Testo im nicht mehr messbaren Bereich ist auf Dauer sicher ungesund und ohne fühle ich mich schwächer als mit.

Testosteronphobie?
Du tust ja gerade so, als ob Frauen gar kein Testosteron im Körper haben. Dir ist schon klar, dass man Testosterongel in kleinsten Mengen dosieren kann? In der Größe von Stecknadelköpfen z. B.?

Seit 30 Jahren führst du täglich immer die gleichen Hormone zu? Auch in der Dosierung?
Das könnte ich schon gleich gar nicht, ich muss immer auf meinen Körper reagieren und es variieren. Ein Endo könnte das eh niemals derart feinjustieren.

30 Jahre heißt für mich nicht, dass man nicht trotzdem noch etwas dazu lernen kann. Wenn man sich neuen Erkenntnissen allerdings verweigert...

Nun ja - letztlich ist es für dieses Thema irrelevant.

"Als TS" mache ich sowieso gar nichts.
Hera
 

Re: Interview mit Trischa Dorner

Beitragvon Lotty » 17. Jun 2015, 18:38

:offtopic:
Auch ich nehme Testogel zur Ergänzung da mein Wert bei <0,03 ng/ml lag. So ein Tütchen mit 2,5 g Gel reicht fast eine Woche.

Habe mich jetzt entschlossen für einen kurzen Zeitraum den Estradiolwert etwas höher zu bekommen und unterstütze die Pflaster 175 ug/24h mit einem Hub Gynokadin am Morgen. Progesteron Gel nehme ich fast seit beginn nur bin ich mir nicht sicher ob dies als Gel überhaupt im Blut ankommt.

Liebe Grüße
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Re: Interview mit Trischa Dorner

Beitragvon Ätztussi » 17. Jun 2015, 19:59

:offtopic:
[*1. Mann-zu-Frau Standardtherapie

Estradiol 4 mg/d (z.B. Estrifam® 2 mg oder Estradiol 2 mg Jenapharm® 1x2 Tbl./d) in Kombination mit Cyproteronacetat (CPA) (Androcur® 10 mg/d - 20 mg/d). Aufgrund des deutlich höheren Thromboserisikos kein Ethinylestradiol!

Alternative Therapieprinzipien

Verordnung von GnRH-Analoga (z.B. Decapeptyl® Depot, Trenantone®) in Kombination mit Gynokadin®-Gel, Estreva®-Gel oder Pflastersystemen bei höherem kardiovaskulären Risiko
alternativ auch Verordnung von Spironolacton 100-200 mg/d] aus
http://www.endokrinologikum.com/fachbereiche/endokrinologie/transsexualitaet-und-intersexualitaet.html

So sieht die Standardtherapie für transsexuelle Frauen aus. Nach der GaOp fallen Androcur oder GnRH-Analoga weg. Ich selbst habe im Laufe der Jahre schon zwei Endokrinologen überlebt.

Vor der GaOp und nach der GaOp hatte ich als HRT die Progynom 100 Depotspritze alle 4 Wochen eine. Androcur habe ich nicht vertragen, deshalb gab es nur die Progynom 100 Depotspritze.

Als diese nicht mehr im Handel erhältlich war musste ich auf täglich 4 mg Estradiol in Tablettenform(Estrifam) umsteigen seit 2012 nehme ich täglich 2 mg Estradiol und alle 10 Tage eine Neofolinspritze. Das reicht für mich aus. :)
Von Gynokadin Gel halte ich nicht viel und auch die Pflaster finde nicht wirklich gut. Die Progynom 100 Depotspritze fand ich am wirksamsten.

LG Ätzi
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