INSTRUMENTALISIERUNG DER TRANSSEXUELLEN

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Re: INSTRUMENTALISIERUNG DER TRANSSEXUELLEN

Beitragvon Gast » 20. Apr 2015, 11:39

Hallo allerseits,

mal kurz ein paar kleine Fragen und Anmerkungen einer Vertreterin der dgti zu Eurer Debatte.

Ich brauche kein Unisexklo, will kein "Transgender" (oder anderes Kürzel dieser Art) im Pass, ich brauche auch keinen weiblichen und männlichen Vornamen gleichzeitig und für geschlechtsneutrale Anredeformen interessiere ich mich auch nicht. Auch will ich einfach nur unauffällig als Mann leben, Punkt. Die Liste ließe sich noch weiter fortsetzen.


Liebes Katerchen frag mal Transsexuelle Frauen (nach der hier üblichen Definition), den meisten würden gerade zu Begin ihres sogenannten Alltagstestes Unisextoiletten sehr wohl helfen. Wer bitte möchte Dir Dein Recht auf das m im Pass nehmen und Dir gar ein Transgender reindrucken? Ich kenne da niemanden schon gar nicht die dgti. Aber Vertreter der neuen Rechten könnte die Idee vielleicht schon gefallen.
Es gibt Menschen die sich nicht binär verorten können, dazu gehören auch Intersexuelle, denen wäre anders als Dir mit einem vierten grammatikalischen Geschlecht oder einem gemischtem Vornamen in der Tat geholfen. Schön wäre es wenn Du als Angehöriger einer kleinen Randgruppe für die Interessen einer anderen kleinen Randgruppe zumindest Verständnis hättest. Und ja es ist vollkommen OK dass Du unauffällig als Mann leben willst.

Alles Amateure, die brav in die Fallen der Professionellen tappen und sich in ihrer kleinbürgerlichen
Weise als ganz großartige Apostel sehen. Die das bestätigende Ironie daran ist, dass die das
niemals begreifen werden ;-)


Liebe Rosi,

dieses Zitat hätte fast von mir stammen können, denn mir scheint es so als wärest nicht nur Du in die Falle der sehr professionellen neuen Rechten Rattenfänger getappt. Und natürlich sagt es auch etwas über die politische Haltung aus, wenn ich einen solchen Artikel hochlobe, ohne auf den Kontext in dem er nun einmal seht, kritisch einzugehen.

Lieben Gruß
Andrea
Gast
 

Re: INSTRUMENTALISIERUNG DER TRANSSEXUELLEN

Beitragvon Katerchen » 20. Apr 2015, 13:20

Gast hat geschrieben:Liebes Katerchen frag mal Transsexuelle Frauen (nach der hier üblichen Definition), den meisten würden gerade zu Begin ihres sogenannten Alltagstestes Unisextoiletten sehr wohl helfen. Wer bitte möchte Dir Dein Recht auf das m im Pass nehmen und Dir gar ein Transgender reindrucken? Ich kenne da niemanden schon gar nicht die dgti. Aber Vertreter der neuen Rechten könnte die Idee vielleicht schon gefallen.
Es gibt Menschen die sich nicht binär verorten können, dazu gehören auch Intersexuelle, denen wäre anders als Dir mit einem vierten grammatikalischen Geschlecht oder einem gemischtem Vornamen in der Tat geholfen. Schön wäre es wenn Du als Angehöriger einer kleinen Randgruppe für die Interessen einer anderen kleinen Randgruppe zumindest Verständnis hättest. Und ja es ist vollkommen OK dass Du unauffällig als Mann leben willst.


Liebe Andrea,

Ich schrieb doch deutlich dass ich persönlich für mich das nicht will. WO schrieb ich denn, dass ich Anderen untersagen würde ein Unisexklo zu nutzen? :-k
Kann jeder auf ein Unisexklo gehen der das möchte, jedoch möchte ich das für mich nicht.
Ich respektiere die Wünsche der Intersexuellen und Transgender, jedoch möchte ich mich nicht vereinnahmen lassen, indem behauptet wird, dass seien allgemeine Wünsche der T*-Gemeinde. Ich denke, dann sollte man doch so fair sein und sagen, dass es Personengruppen wie bspw. Intersexuelle gibt, denen ein Unosexklo durchaus hilfreich ist. Unter diesen Bedingungen kann ich es auch durchaus für andere mitunterstzen. ;)
Dafür brauche ich doch nicht allen ernstes behaupten bspw selbst intersexuell zu sein?

Ich empfinde es jedoch eine maßlose FRECHHEIT, was über Transsexuelle auch im dgti-Forum behauptet wird, die diesem Artikel zustimmen. Ich habe selbst jüdische Vorfahren und habe selbst Judaistik studiert. Nun wird wegen meiner Meinung behauptet, ich hätte braunes Gedankengut und sei nicht "entnazifiziert", habe ich das richtig verstanden? Apropos, ich selbst bin übrigens Ignostizist, auch wenn dies hier eigentlich nichts zur Sache tut. [-(
Diese getroffenen Äußerungen im dgti-Forum waren ein Schuss in die unterste Gürtellinie und werde ich mir nicht weiter antun.

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Re: INSTRUMENTALISIERUNG DER TRANSSEXUELLEN

Beitragvon Rosi » 20. Apr 2015, 15:27

An die „Vertreterin der dgti“,

Diese Aussage …:
Vertreterin der dgti hat geschrieben:...... frag mal Transsexuelle Frauen (nach der hier üblichen Definition), den meisten würden gerade zu Begin ihres sogenannten Alltagstestes Unisextoiletten sehr wohl helfen.

…. zeigt wunderbar, wie wenig Verständnis, Einfühlung und eigentliches Wissen seitens der Leitung
des dgti e.V. über transsexuelle Menschen dort vorherrscht. KEIN transsexueller Mensch würde sich
für die Benutzung einer Unisextoilette entscheiden, da er sehr wohl weis, welche für ihn die Richtige
ist. Und das Allerletzte was ein transsexueller Mensch sich wünscht (und zu keinem Zeitpunkt des
Alltagstests), ist ein entsprechendes Outing, wenn gar drei Toiletten zur Wahl stünden.

Aber – so schwer es „normalen“ Menschen fällt, sich in die Gefühlswelten von transsexuellen Menschen
hineinzudenken, so schwer fällt es natürlich auch Transgendern, die nicht von Transsexualität berührt
sind. Bemerkenswert ist allemal, dass eben eine solche Aussage von einem Verein getätigt wird, der
vorgibt, sich auch für transsexuelle Menschen einsetzen zu wollen – habt ihr wieder fein gemacht.

Weiter ist es schön, wenn meine Beiträge zitiert werden. Sinnfrei wird das aber, wenn auf die im
Wesentlichen transportierten Inhalte nicht mehr eingegangen wird. In wunderbarer Weise wird auch hier
wieder eben genau die von mir getätigte Aussage bestätigt, sich gar nicht mehr für Inhalte zu interessieren,
sondern palaverhaft und schönrednerisch dem gesellschaftlichen Massengeist entsprechen zu wollen und
diesem Alles unterzuordnen – so bewegen wir nicht die Welt.

Richtig billig wird dieses Verhalten, wenn den Menschen, die sich über die Inhalte unterhalten, eine
politische Haltung unterstellt wird und wie in Kindergartentagen auf einem Schaukelpferdchen, ausschließlich
darauf rumgeritten wird. Da wird es mir auch ehrlich zu blöde, auf dieses Niveau zu reagieren und mich
politisch zu erklären. Wer mich oder andere User hier aufgrund solcher Umstände „nach rechts“ einsortiert,
disqualifiziert sich von ganz alleine für einen vernünftigen und erwachsenen Austausch.

Richtig witzig (für die, die es begreifen können), wie diese Reaktion jetzt wieder, meine Aussagen in jeder
Hinsicht bestätigt haben – Danke!
Ich bin zwar "weich", aber darin bin ich "knallhart"
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Re: INSTRUMENTALISIERUNG DER TRANSSEXUELLEN

Beitragvon Rosi » 20. Apr 2015, 17:17

Katerchen hat geschrieben:Entschuldige Bitte Rosi, da habe ich dich fehlverstanden. :oops:
....
Nehm, diese Blumen als kleines Entschuldigung: :blumen:

Du bist goldig .... Dir vergebe ich doch immer - wäre gar nicht nötig gewesen, aber ich freue mich über die Blumen .....

Viiiiiiielen lieben Dank, Bussi
Rosi
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Re: INSTRUMENTALISIERUNG DER TRANSSEXUELLEN

Beitragvon Frank » 20. Apr 2015, 20:01

Liebe Rosi,
auf die per email geäusserte Bitte von unserem Gast Andrea möchte ich dich darauf Hinweisen das die zum Zeitpunkt meines Austrittes aus der dgti e.V. im Vorstand und erweitertem Vorstand verbliebenen und gewählten Damen offensichtlich Frauen mit transsexueller Vergangenheit sind.
Ob die Damen sich selbst so bezeichnen entzieht sich meiner Kenntnis, da in der dgti überwiegend von Transident (im Namen) und auf den Seiten von Transgendern (was ja der Oberbegriff für alle Trans*Betroffenen sein soll) geschrieben wird.

Ich habe die Damen jedenfalls bei den Treffen (eine Mitgliederversammlung, ein Vorstandstreffen) als Frauen angesehen.

Das die dgti sich für Transgenderinteressen einsetzt bedeutet also nicht zwangsweise das die Mitglieder des Vereins nicht selbst "transsexuell" oder "Menschen mit transsexueller Vergangenheit" oder auch Intersexuell sein könnten.

Immerhin handelt es sich ja um die deutsche Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität als eingetragener Verein.

Liebe Grüße,
Frank
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Re: INSTRUMENTALISIERUNG DER TRANSSEXUELLEN

Beitragvon Rosi » 20. Apr 2015, 20:14

Dankeschön, lieber Frank,

wegen mir dürfen das auch Zauberfeen mit rosa Kleidchen sein.

Warum der Gast Andrea glaubt, dass man mir das mitteilen muss ist interessant.
Warum man aber Euch dafür einspannt mir das zu überbringen ist fast schon
anmaßend.

Wenn er sich mit mir austauschen möchte, darf er mich gerne in sein Forum
einladen.

Liebe Grüße und nochmals lieben Dank
Rosi
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Re: INSTRUMENTALISIERUNG DER TRANSSEXUELLEN

Beitragvon Katerchen » 20. Apr 2015, 20:23

Liebes Forum, liebe dgti e.V.,

Ich ziehe mich aus diesem Beitrag zurück, da ich keine "Schlammschlacht" anstrebe und dies in meinem momentanen Zustand (frisch operiert etc) nicht ertrage.

Ich lasse mich weder politisch, noch religiös und auch nicht medizinisch von Dritten in anmaßender Weise fremdbestimmen.
Falls dies weiterhin geschehen sollte, werde ich ggf. diesbezüglich weitere Schritte einleiten.

Mit freundlichen Grüßen
Katerchen
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Re: INSTRUMENTALISIERUNG DER TRANSSEXUELLEN

Beitragvon Ätztussi » 20. Apr 2015, 21:03

Als ich noch in der Transitionsphase war gab es keine Unisextoiletten und das war war auch gut so. Ich finde Unisextoiletten sind ein absolute NoGo für transsexuelle Frauen und helfen nicht wirklich, sondern sie halten die Entwicklung hin zur Frau auf.
Gast hat geschrieben:Liebes Katerchen frag mal Transsexuelle Frauen (nach der hier üblichen Definition), den meisten würden gerade zu Begin ihres sogenannten Alltagstestes Unisextoiletten sehr wohl helfen.


Das ist völliger Müll eben typischer Transgender Quatsch. :lol:

Gut das ich 2009 bei der DGTI aus dem Forum raus geflogen bin. :)
Sie vertreten nicht wirklich die Interessen von Transsexuellen und ehemaligen Transsexuellen . Ob die DGTI die Interessen von Intersexuellen vertritt bezweifle ich. Die meisten Intersexuellen sehen sich nicht als dazwischen an.

Der Artikel von Trischa Dorner bringt die Situation von Transsexuellen auf den Punkt und deshalb war es wichtig den Artikel zu veröffentlichen. Den Artikel in der "Blauen Narzisse" zu veröffentlichen war ein Fehler von Trischa Dorner. Ich selbst kannte die Geschichte und politische Richtung der blauen Narzisse nicht. Sonst hätte ich den Artikel nur und nicht den link veröffentlicht.

Ich vermute der Artikel von Trischa Dorner wäre in den LGBT Medien nicht veröffentlicht worden und wäre der Zensur zum Opfer gefallen. So demokratisch wie die Queers
meinen sind sie nicht. Sie haben ihre Unschuld verloren.
Transgender? Nein Danke!
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Re: INSTRUMENTALISIERUNG DER TRANSSEXUELLEN

Beitragvon tilly » 20. Apr 2015, 21:45

Ach, ist doch schön, dass die DGTI eine Aufgabe hat.

Die dürfen sich von mir aus gerne um Toiletten kümmern.
Mich kümmert das nicht!
Doch interessant ist es schon wie die sich auf das erste kleine Fettnäpfchen stürzen das hier im Forum passiert.

Fazit, wir werden ernst genommen und bekommen die Aufmerksamkeit die uns gebührt!

Ja, und so ich finde es auch gut, dass du dich auch von der blauen Dingsdablume distanzierst, aber in der Sache halte ich den Artikel für voll in Ordnung.
Der müsste jetzt nur noch in eine allgemeinverständliche Sprache übersetzt werden, damit in "Otto Normal" auch verstehen kann.

Mit liebem Gruß Tilly
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Re: INSTRUMENTALISIERUNG DER TRANSSEXUELLEN

Beitragvon Lotty » 20. Apr 2015, 22:17

Da wir seit einiger Zeit von Spam-Beiträgen und Spam-Mails eines Vorstandsmitgliedes der dgti überschüttet werden schließen wir übergangsweise diese Thema bis sich die Geister etwas beruhigt haben. Ja, wir haben hier zwei Beiträge dieses Gastes nicht frei gegeben. In diesem Beiträgen hat der Gast erneut versucht seine Position und die der dgti hier zu verbreiten. Unser öffentlicher Bereich ist keine Werbeplattform der dgti Position, und keinesfalls lassen wir es zu das hier die Schlammschlacht der dgti gegen ihre ehemaligen Vereinsmitglieder und Forenuser fortgesetzt wird.

Im Forum der dgti sind Mitglieder unseres Forums eines rechten Gedankengutes beschuldigt worden und es wurde ebenfalls negativ über unser Forum berichtet. Auch jetzt gerade wieder werden wir von der Andrea auf heftigste angegangen. Wir sind der Meinung es Reicht.

Dann hat sich der Gast beschwert das Rosi in seinem Zusammenhang das männliche Pronomen verwendet hat. Soweit ich lesen kann hat Rosi vom Gast Andrea geschrieben und es heißt nun mal der Gast und nicht die Gast. Ich sehe da keine Beleidigung des Gastes.

Ansonsten möchte ich die dgti Führung höflichst bitten hier keinen Schlammschlacht zu veranstalten, dafür haben sie ihr eigenes Forum. Schauen wir doch mal an was eigentlich los war. Ich habe in meinem Vorstellungsthread der dgti nach langem mal wieder etwas geschrieben. Nicht mehr und nicht wenige als das wir für unseren neuen Verein unsere Registereintragung bekommen hatten und was passiert? Die Vorsitzende der dgti sucht sich hier im Forum Beiträge von drei Mitgliedern heraus und versucht diesen Usern rechte Gesinnung zu unterstellen. Nicht nur das, sie schreib das es sich ahnen lässt welcher Geist hier herrscht. Eine unverschämte Unterstellung und Beleidigung.

Eine Ungeheuerlichkeit und nachdem im Forum der dgti über uns her gezogen wird meint man sich auch hier bei uns negativ über uns und unsere User äußern zu dürfen. Wir werden der Zensur bezichtigt, weil wir dies nicht zulassen. Wenn die dgti eine Auseinandersetzung mit uns, Forenusern von hier, der ATME oder was weiß ich wem sucht, soll sie das auf ihrer eigenen Plattform machen.

Liebe Grüße
Lotty
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