Offener Brief an die Antidiskriminierungsstelle des Bundes

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Re: Offener Brief an die Antidiskriminierungsstelle des Bund

Beitragvon Hera » 13. Okt 2015, 14:13

Ich frage mich nun auch schon länger:

warum wollen die Trans*Identitäter ihren Identitätsmüll so dringend und unveränderlich in Beton gießen?

Fürchten sie, dass wenn sie das Verlangen nach dem eigenen komplett weiblichen Körper als gegeben annehmen - auch, wenn sie es selbst nicht fühlen können, dass sie dann die schlechteren Frauen oder Männer wären?

Fürchten sie, dass man ihnen etwas wegnehmen könnte - vielleicht das Recht auf finanzielle Unterstützung durch die Krankenkassen?

Aber vermutlich geht es doch wieder um irgendwelchen Hierarchiemist - also wer die besseren oder richtigeren Frauen bzw. Männer sind und so.

Anders kann ich mir nicht erklären, warum Identität jetzt das Nonplusultra werden sollte.

Oder alles über Identitäten abzubilden, die man mal eben wie die Unterbuchs wechseln kann, macht es den Menschen vielleicht auch einfacher. Man muss darüber nicht mehr groß nachdenken, braucht nicht zu differenzieren und Selbstreflexion zu betreiben ist vielleicht auch viel zu anstrengend und gefährlich.

Vielleicht ist es auch ein Gemenge aus alledem.

Seltsam, diese Unsicherheit, die an allen Ecken und Enden zu fühlen ist - wenn doch im Grunde genommen jeder von sich wissen sollte was er bzw. sie ist.

Aber wie sollte man auch Sicherheit finden, wenn man immer wieder nur an der Oberfläche kratzt und tunlichst alles vermeidet, was einen in die Tiefen der eigenen Psyche führen könnte, wo man - trotz ggf. aller schmerzhaften Dinge, die einem dort aus der Vergangenheit begegnen könnten - Sicherheit finden könnte, und neben der Erkenntnis um das klar Wissen was man wirklich ist, die Erkenntnis um das Wissen, was man denn wirklich für sich braucht?
Hera
 

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