BGH: Frau-zu-Mann-Transsexueller gilt rechtlich als Mutter

Aktuelle Nachrichten und Meldungen aus der Politik und Recht

Re: BGH: Frau-zu-Mann-Transsexueller gilt rechtlich als Mutt

Beitragvon Selfmademan » 10. Okt 2017, 13:30

Es hat lange gedauert bis mir klar war was los ist, ich habe quasi nach dem Ausschlußprinzip gehandelt bis nichts mehr anderes übrig blieb. Natürlich habe ich schon als Kind mir die Frage gestellt warum ich mich wie ein Junge fühlte. Dieses Gefühl von "es stimmt was nicht". Aber bis ich es wirklich klar benennen und verbalisieren konnte mußte ich erst 21 werden. Und ab da war das Ausschlußprinzip beendet. Kurz zusammengeschmurgelt - ich wußte irgendwann was ich alles nicht bin, aber was ich war dafür brauchte die Erkenntnis 21 Jahre und selbst da hatte ich versucht mich umzuerziehen. Schon krass das ganze. So gesehen freut es mich natürlich wenn die Informationslogistik heute um vieles einfacher und besser ist, es Pubertätsverzögerung gibt, hat aber auch den leidigen Umstand daß damit die TG-Front auch gewachsen ist.
Seit Mai 2014 endlich fertig. :) Ein ganzer Kerl dank Bogenhausen. ;)

V.i.k.z.k! Tod dem BvB! Tok narok! Bayern München rulez, die Heimat meines besten Freundes.
Selfmademan
 
Beiträge: 204
Registriert: 6. Mai 2017, 08:14
Wohnort: Pretty shity City
Geschlecht: Mann

Re: BGH: Frau-zu-Mann-Transsexueller gilt rechtlich als Mutt

Beitragvon Jenn » 10. Okt 2017, 15:03

Frank hat geschrieben:Nun Jenn,
dann stelle ich mal ganz dreist die Gegenfrage:
Wie kann ein Mensch gleichzeitig sicher sein das die eigenen Genitalien Falsch sind, wissen das dies in absehbarer Zeit geändert werden kann - und diese "falschen Genitalien trotzdem benutzen wollen?" Für mich ist dies absolut unverständlich.

DAS ist die Frage die sich mir bei diesen Diskussionen immer und immer wieder stellt!

Fakt scheint doch wohl eher zu sein:
Das Genital ist eigentlich gar nicht so "falsch", es wird nur (keine Wertung, sondern sachliche Feststellung) die soziale Ebene des Geschlechtes abgelehnt.
Und genau da ist eben der Knackpunkt - hier besteht ein Unterschied der eben DOCH gravierend ist!

Frank


Gegenfrage, wie nun antworten?

Die Feststellung im falschen Körper zu stecken, die Erkenntnis dem anderen Geschlecht anzugehören, das Bewusstsein erlangen, das was da nicht stimmig ist, die Irritationen ändern nicht das nun mal vorhandene Genital und aus dem nun mal vorhandenen Körper wird nicht über Nacht ein anderer Körper. Die Fee mit der Hand auflegen, wird nicht vorbei kommen.
Angleichungsmaßnahmen medizinisch gehen auch nicht über Nacht. Hormonbehandlungen brauchen auch ihre Zeit.

Für so manche Person stehen Jahre an. So wie ich nun lese, Sex ist Dabu, wer dennoch sexuelle Gelüste kennt, kann keine transsexuelle Person sein.

Egal ob gewünscht oder zufällig durch sexuelle Handlungen Nachwuchs entsteht, egal vor dem Bewusstsein im falschen Körper zu stecken sexuelle Handlungen machen konnte, oder nach dem Bewusstwerden im falschen Körper zu stecken, kann nicht transsexuell sein.

Daraus ergeben sich nun die Regeln für die Transsexualität.

- Besonders hoher Hass auf das Genital.
- Besonders hoher Hass und Abwertung auf den Körper
- Unfähigkeit sexuelle Handlungen durchzuführen
- Sex erst nach den Angleichungen mit GAOP
- wer zufällig oder gewollt ein Kind zeugt oder gebärt ist nicht transsexuell sondern ein Egoist.
- Personen, welcher der Weg zur GAOP versperrt bleibt, dürfen auch nie Sex haben.

Na dann Ätztussi gebe ich Dir vollkommen recht. Ich kann nicht transsexuell sein. Ich wusste nicht vom ersten Tage meines Lebens an, im falschen Körper zu stecken. Auch fehlt mir der Hass auf dem Körper und der Hass auf das Genital, das Genital, was nun mal da war. Meine Einsicht, das ist das nicht passende Genital reicht nicht für die Diagnose Transsexualität. Die GAOP zur Änderung und Anpassung an das passende Genital, stimmige Genital recht nicht für die Diagnose Transsexualität. Sexuelle Gelüste sind sowieso ein Ausschlusskriterium. Sex in der Beziehung geht gar nicht, heißt es.
Das Bewusstsein, die vorliegende Stimmigkeit zum jetzigen Geschlecht reicht nicht für die Diagnose Transsexualität.
Kinderwunsch, so was abartiges aber auch.

Respekt habe ich sowieso nicht verdient.

"Der/die Gutachter und des Rechtssystem sollte der Prügelstrafe zugeführt werden und ab in den Steinbruch."

Danke für die Diagnoseerstellung nun zu wissen was ich bin - ein Transgender.


Ja, Hera, so was kommt raus, wen doch Fragen gestellt werden.

Doch was hat das nun mit dem rechtlichen Beschluss zu tun? Offensichtlich ist dieses Urteil hier drin, um über diese Person herzuziehen. Wem dieser Beschluss nicht passen mag, der/die darf sich an die offiziellen Stellen wenden und die Änderung einfordern.

Wer dieser Person den Status Mann aberkennen will, sollte sich auch an die zuständigen Stellen wenden.
Jenn
 

Re: BGH: Frau-zu-Mann-Transsexueller gilt rechtlich als Mutt

Beitragvon Lotty » 10. Okt 2017, 16:06

So ärgerlich solche reißerischen Artikel über den schwangeren Mann auch immer sind, sehe ich die Problematik äußerst ambivalent. Wo liegt die Grenze bei der ein Mensch noch zeugen bzw schwanger werden darf. Muss man einen Ekel zu den vorhandenen Genitalien empfinden, darf man die falschen Genitalien nutzen um sich Spaß zu haben? Ich wage es nicht hier zu urteilen.
Derzeit ist für somatische Maßnahmen ein großer Leidensdruck notwendig.
Ist Leidensdruck messbar? Nein!
Hierzu ein Beispiel: zwei Menschen im Rollstuhl, beide haben die gleiche Beeinträchtigung, der eine leidet und zerbricht, der andere kann Lebensfreude entwickeln.
Nun mag jeder für sich diese Situation mit der unsrigen (falschen Genitalien) vergleichen. Trennt euch dabei bitte davon, dass es auch auf den ganzen Körper geht, hier geht es aber um zeugen und gebären. Ist Ekel und Abscheu notwendig um als Transsexuell zu gelten?

Hier mal einen Blick auf unsere Position die in den Drucken des VTSM zu finden ist. Dazu zwei Ausszüge aus unserem [url=http://www.transsexuellev.de/fileadmin/Dokumente_i.A/Broschuere_Transsexualitaet_und_Gesundheit.pdf] Medical Guide:
6 Zuständigkeit
Bei Transsexualität handelt es sich um das Geschlechtswissen des Menschen. Nur eine Person selbst ist in der Lage, über ihr Geschlecht Auskunft zu geben, keine außenstehende Person hat das Recht, dieses Geschlechtswissen in Frage zu stellen. Das Geschlechtswissen ist nicht verhandelbar, lässt sich nicht von Außen beurteilen oder deuten.
Transsexualität ist eine angeborene Fehlbildung, die diagnostisch nicht nachgewiesen werden kann. Daher muss die Selbstaussage des Patienten genügen.

und
7.1 Diagnosekriterien - Vorbemerkung
Transsexuell ist, wer über sich erklärt eine Frau oder ein Mann zu sein, bei gegengeschlechtlichen Körpermerkmalen. Dies drückt sich häufig darin aus das der Mensch:
  • in seinem eigentlichen/wahren Geschlecht leben und anerkannt werden möchte, dieses aber nicht mit den geschlechtlichen Körpermerkmalen überein stimmt.
  • Für sich die innere Entscheidung getroffen hat, seinen Körper dem eigenen Geschlecht hormonell und operativ anzupassen.
  • unter der fehlenden Übereinstimmung des eigenen Geschlechts mit den geschlechtlichen Körpermerkmalen leidet.
  • gegenüber seinen körperlichen Geschlechtsmerkamlen Ekel, Abscheu oder ein Unbehagen empfindet.
Diese Situation ist verbunden mit einem innerem Druck und einer Behinderung in sozialen, privaten, beruflichen und anderen wichtigen Lebensbereichen. Diese Situation führt zu einer erheblichen Minderung der Lebensqualität.


Das ganze Thema Geschlecht ist heute sehr komplex geworden. Alte Kulturen, die Bugis (Indonesien), hatten dieses Thema bereits gelöst, dort gab es 5 Geschlechter.
  • Frau - Geschlechtswissen und Genital weiblich
  • Transfrau - Geschlechtsidentität weiblich, Genital männlich
  • Neutral - Geschlechtsidentität unbestimmt, Genital männlich/weiblich
  • Transmann - Geschlechtsidentität männlich, Genital weiblich
  • Mann - Geschlechtswissen und Genital männlich
Eine Lösung auch für uns?
Benutzeravatar
Lotty
Administrator
 
Beiträge: 1514
Registriert: 16. Jan 2015, 20:27
Wohnort: Melle
Geschlecht: Frau
Partner/in von: Frank

Re: BGH: Frau-zu-Mann-Transsexueller gilt rechtlich als Mutt

Beitragvon ThorinEichenschild » 10. Okt 2017, 16:33

Liebe Jenn

ich habe deine Beiträge verfolgt und stelle fest dass du dir auch nur die Rosinen herauspickst um Gegenstimmung machen zu können.
Viele Dinge reißt du aus dem Zusammenhang, denn du scheinbar auch gar nicht sehen willst.
Du willst deine Meinung zum Kernpunkt machen nur funktioniert das so nicht!!!!

Du sprichst von Egoismus und genau das ist der Punkt zeugende Frauen und gebärende Väter sind Egoisten!!! Nicht wegen deiner Kriterien sondern weil sie nicht darüber nachdenken wie ihre Abnormität anderen Transsexuellen schadet!!!

Man darf gern Kinderwunsch haben und von mir aus können diese Leute den ganzen Tag vor sich hin vögeln und 30 Kinder in die Welt setzen ABER BITTE IM STILLEN HINTER DER WOHNUNGSTÜR OHNE MEDIENHYPE UND " ACH WAS SIND WIR TOLLE WUNDER! SEHT UNS NUR AN !"

Ich habe auch Kinderwunsch akzeptiere aber dass meine Natur das nicht hergibt ähnlich wie es tausenden von Cis Männern geht, die aus verschiedenen Gründen zeugungsunfähig sind.

Ich finde es abartig wegen solcher Leute ständig gefragt zu werden "Ob ich auch noch ein Baby bekommen möchte" und mich immer wieder damit auseinander setzen zu müssen, dass " ich kein echter Mann sein kann" da Männer nicht gebären und ich jedesmal klarstellen muss dass ich schon lange die dafür notwendigen Körperteile nicht mehr besitze.
Das Leid brachte die stärksten Seelen hervor. Die allerstärksten Charaktere sind mit Narben übersät
ThorinEichenschild
Moderator
 
Beiträge: 159
Registriert: 18. Jan 2015, 20:22
Geschlecht: Mann

Re: BGH: Frau-zu-Mann-Transsexueller gilt rechtlich als Mutt

Beitragvon Frank » 10. Okt 2017, 19:24

Nun Jenn,
du hast meinen Beitrag auseinandergerissen und aus dem was zu deinen Aspekten paßte einen Schluß gezogen - ich würde sagen da hast du eine extrem gefilterte Brille getragen.

Die Feststellung im falschen Körper zu stecken, die Erkenntnis dem anderen Geschlecht anzugehören, das Bewusstsein erlangen, das was da nicht stimmig ist, die Irritationen ändern nicht das nun mal vorhandene Genital und aus dem nun mal vorhandenen Körper wird nicht über Nacht ein anderer Körper. Die Fee mit der Hand auflegen, wird nicht vorbei kommen.
Angleichungsmaßnahmen medizinisch gehen auch nicht über Nacht. Hormonbehandlungen brauchen auch ihre Zeit.


Alles richtig bis hierher - allerdings stelle ich mir die Frage ob wir überhaupt über das "gleiche schreiben", auch wenn es zunächst so aussieht.

Egal ob gewünscht oder zufällig durch sexuelle Handlungen Nachwuchs entsteht, egal vor dem Bewusstsein im falschen Körper zu stecken sexuelle Handlungen machen konnte, oder nach dem Bewusstwerden im falschen Körper zu stecken, kann nicht transsexuell sein.

Hier sehe ich das große Verständnisproblem, bzw. den gravierenden Unterschied:
Viele Menschen mit Transsexualität (NGS - NeuroGenitalesSyndrom) können solange wie sie glauben nichts ändern zu können einen Weg finden sich mit den sich falsch anfühlenden und erlebenden Genitalien irgendwie zurecht kommen, aber spätestens wenn sie erfahren das es einen "Ausweg gibt" ist ihnen dies emotional gar nicht Möglich.
Für diese Menschen ist es ein "Schlag ins Gesicht" (bildlich) wenn Menschen mit angeblich dem gleichen Phänomen gar kein Problem mit ihrem Genital haben und ein angeblicher Mann etwas so absolut weibliches tut wie ein Kind aus zu tragen und zu gebären und besonders Schlimm dies auch noch als "völlig normal für Alle betroffenen dieses Phänomens hinstellen".

Sex ist ein sehr schwieriges Thema für einen Menschen der sein Genital als falsch erlebt - was du daraus gemacht hast in deinem Text ist sehr auf eine Sicht von "Genital egal, sex macht immer spaß" zu gehen die ganz offensichtlich deine Schlußfolgerungen hervorgerufen haben.

Das mit dem Aberkennen des Status Mann - kann ein Mensch der gleichzeitig behauptet Mann zu sein, aber dennoch derartig weiblich interagiert das gleiche sein wie ein Mann der "nur Mann ist" ?

Frank
Benutzeravatar
Frank
Administrator
 
Beiträge: 1003
Registriert: 16. Jan 2015, 14:14
Wohnort: Melle
Geschlecht: Mann
Partner/in von: Lotty

Re: BGH: Frau-zu-Mann-Transsexueller gilt rechtlich als Mutt

Beitragvon seerose » 10. Okt 2017, 21:13

Jenn hat geschrieben:Wer dieser Person den Status Mann aberkennen will, sollte sich auch an die zuständigen Stellen wenden.

Warum denn immer diese extremen Übertreibungen? Wer hat denn hier überhaupt jemals davon gesprochen, dieser Person, die von sich sagt "Mann" zu sein, ihren Rechtsstatus abzuerkennen? Das ist weder hier, noch bei Gericht erfolgt.
Allerdings teile ich hier mit Vielen hier die Ansicht des Gerichts, daß ein "Mann", der ein Kind empfängt, es austrägt und gebiert, nur die Mutter des Kindes, und nicht der Vater sein kann!
Es ist auch völlig daneben, hier in besagtem Fall mit "sexueller Lust" zu argumentieren, und daß Transsexualität ein lustfeindlich-zölibatäres prä-operatives Leben per se voraussetzt, wenngleich ein prä-operatives Intimleben für viele, mich eingeschlossen, genau wegen der genitalen Gegebenheiten völlig ausgeschlossen und verunmöglicht gewesen ist, was nicht bedeutet, daß kein entsprechend ausgeprägtes Verlangen vorhanden gewesen wäre! Mache Dir diesen echten Leidensdruck bitte einmal klar!
Apropos "sexuelle Lust". Die hat in besagtem Falle der Intimität von zwei Menschen mit weiblichen Genitalien ja wohl kaum zu besagter Schwangerschaft des "Mannes" geführt; da war ja wohl doch eher die "Becher-Methode" mit einem männlichen Samenspender für die Zeugung verantwortlich!. Also was soll dann diese nebelkerzenwerfende Argumentation mit der "sexuellen Lust" in diesem Falle?
seerose
 
Beiträge: 756
Registriert: 21. Feb 2016, 19:06

Re: BGH: Frau-zu-Mann-Transsexueller gilt rechtlich als Mutt

Beitragvon Manuela » 10. Okt 2017, 23:49

@spirulina » 10. Okt 2017, 09:43

Falls es in in 200-300 Jahren noch Menschen gibt, die nicht in Höhlen hausen...

Siehe 'Zurück in die Gegenwart': "Der Doktor hat mir vorhin nur eine Pille gegeben, jetzt ist mir eine neue Niere gewachsen!"
have a nice day .. ;-)
Der blaue Planet - er ist nicht unser Eigentum - wir haben ihn nur von unseren Kindern und Enkeln geliehen..
Benutzeravatar
Manuela
 
Beiträge: 82
Registriert: 5. Mai 2015, 22:00
Wohnort: Mainz
Geschlecht: Frau
Partner/in von: meiner Frau

Re: BGH: Frau-zu-Mann-Transsexueller gilt rechtlich als Mutt

Beitragvon Jenn » 11. Okt 2017, 16:02

Jenn, der Transgender, nicht transsexuell.

„ich habe deine Beiträge verfolgt und stelle fest dass du dir auch nur die Rosinen herauspickst um Gegenstimmung machen zu können.“

Ist ja auch kein Wunder. Ich als Transgender, welcher sich sowieso nur die Rosinen rauspickt, weil ich ein Transgender bin und damit sowieso ein Feind aller transsexuellen Personen bin. Eine Transgenderperson, welche nichts vom Leidensdruck weis und nur in der sozialen Rolle je nach Belieben lebt und damit allen transsexuellen Personen Schaden zufügt.

„Allerdings teile ich hier mit Vielen hier die Ansicht des Gerichts, daß ein "Mann", der ein Kind empfängt, es austrägt und gebiert, nur die Mutter des Kindes, und nicht der Vater sein kann!“

Na da gibt’s doch Gemeinsamkeiten zwischen Dir mit NGS und mir als Transgender.

"Mache Dir diesen echten Leidensdruck bitte einmal klar!"

Die Antwort in diesem Kommentar von Lotty: „Ist Leidensdruck messbar? Nein!“
„Bei Transsexualität handelt es sich um das Geschlechtswissen des Menschen. Nur eine Person selbst ist in der Lage, über ihr Geschlecht Auskunft zu geben, keine außenstehende Person hat das Recht, dieses Geschlechtswissen in Frage zu stellen. Das Geschlechtswissen ist nicht verhandelbar, lässt sich nicht von Außen beurteilen oder deuten.“

Bei mir ganz klar und Eindeutig hier zu lesen, eine außenstehende Person hat das Recht bei mir das Geschlechtswissen in Frage zu stellen und gleich noch mein Geschlecht anzugeben.
Offensichtlich muss ich detaliert darlegen wie was es aufsich hat mit dem Leidensdruck. Obwohl dies nichts nützen würde, damit Außenstehende den Leidensdruck bei mir bemessen können und die Bestätigung haben, ich bin ein Transgender.

„Alles richtig bis hierher - allerdings stelle ich mir die Frage ob wir überhaupt über das "gleiche schreiben", auch wenn es zunächst so aussieht.“

Frank, was ist der Sinn diesem Beschlusses hier rein zu bringen. Welchem Zwecke, was soll erreicht werden?

Ich hätt wohl gleich am Anfang schreiben sollen, Ich bin ein Transgender und fertig.

"besonders Schlimm dies auch noch als "völlig normal für Alle betroffenen dieses Phänomens hinstellen".


Ich als Transgender sehe keine Normalität, wenn ein Mann gleichzeitig die Mutter ist. Dies auch noch als Normal zu bezeichnen..... eine Ausnahme, aber nicht das Normalste.

Auch ein Transgender wie ich kommt auf den Gedanken, Männer bekommen keine Kinder und Frauen zeugen keine Kinder - normaler Weise. Männer haben einen Penis und Frauen eine Vulva - normaler Weise. Scheint wohl doch mehr Gemeinsamkeiten zwischen mir Transgender und Dir Frank zu geben.

Sorry für die verspätete Freigabe, Lotty
Jenn
 

Re: BGH: Frau-zu-Mann-Transsexueller gilt rechtlich als Mutt

Beitragvon seerose » 15. Okt 2017, 11:53

Jenn hat geschrieben:Jenn, der Transgender, nicht transsexuell...
Ich hätt wohl gleich am Anfang schreiben sollen, Ich bin ein Transgender und fertig.
...
"besonders Schlimm dies auch noch als "völlig normal für Alle betroffenen dieses Phänomens hinstellen".
...
Ich als Transgender sehe keine Normalität, wenn ein Mann gleichzeitig die Mutter ist. Dies auch noch als Normal zu bezeichnen..... eine Ausnahme, aber nicht das Normalste.
Auch ein Transgender wie ich kommt auf den Gedanken, Männer bekommen keine Kinder und Frauen zeugen keine Kinder - normaler Weise. Männer haben einen Penis und Frauen eine Vulva - normaler Weise. Scheint wohl doch mehr Gemeinsamkeiten zwischen mir Transgender und Dir Frank zu geben.

Ich würde ja gerne näher drauf eingehen. Tut mir leid, aber beim besten Willen steige ich bei dem von Dir oben Ausgeführten, und hier auszugsweise noch einmal Zitierten, nicht mehr durch!
seerose
 
Beiträge: 756
Registriert: 21. Feb 2016, 19:06

Re: BGH: Frau-zu-Mann-Transsexueller gilt rechtlich als Mutt

Beitragvon Selfmademan » 15. Okt 2017, 16:35

Jenn ist sauer. Geschlechtswissen ist nicht verhandelbar, aber Jenn wird unterstellt das Geschlechtswissen einer Frau nicht zu haben obwohl sie sich selbst als Frau empfindet und fühlt, also wird ihr Geschlechtswissen verhandelt. Den Rest habe ich eher als Sarkasmus verstanden. Und Jenn vertritt genauso die Ansicht "Mann gebiert Kind = Mutter". Ich frage mich selber was genau Jenn zum Transgender machen sollte. Vielleicht hat sie halt numal andere Erfahrungen gesammelt. Ich war zu Zeiten des falschen Lebens ebenfalls sexuell sehr aktiv wenn auch nur mit eingeschränkten Techniken. Aber auch ich hatte stets Spaß am Sex und wenn ich jemanden gefunden hätte der mich durch die komplette Transition als Partner begleitet hätte, hätte ich ebenfalls Sex, wenn auch mit temporären Einschränkungen, gehabt. Sex ist mir viel zu wichtig als daß ich es aufgegeben hätte. Nur weil jemand TS ist soll er auf partnerschaftliche Lust verzichten?
Seit Mai 2014 endlich fertig. :) Ein ganzer Kerl dank Bogenhausen. ;)

V.i.k.z.k! Tod dem BvB! Tok narok! Bayern München rulez, die Heimat meines besten Freundes.
Selfmademan
 
Beiträge: 204
Registriert: 6. Mai 2017, 08:14
Wohnort: Pretty shity City
Geschlecht: Mann

VorherigeNächste

Zurück zu Politik/Recht

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast