Selbsthilfe Forum - Frau! Mann! - oder was bin ich sonst?

- Für Menschen deren Geschlecht nicht den Körpermerkmalen entspricht -
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 Betreff des Beitrags: Gemeinsam oder Spalten?
BeitragVerfasst: 18. Dez 2017, 09:05 
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Immer wieder wird gefordert gemeinsam an einem Ziel zu arbeiten und Abgrenzungen zu vermeiden. Um aber gemeinsam an einem Ziel zu arbeiten ist es wichtig die Eigenschaften, Bedarfe und Bedürfnisse der verschiedenen Phänomengruppen zu erkennen, anzuerkennen und auch in der Öffentlichkeit durch zu setzen.

Vertreter, die bestimmte Phänomengruppen in die Öffentlichkeit bringen, sollten anderen keinen Schaden zufügen. Das, so finden wir, sollten Selbstverständlichkeiten sein.

Es ist ein Unding, wenn man glaubt alle Phänomengruppen unter einem Label wie zum Beispiel Trans* zusammenfassen zu können und dann Trans*Menschen eine Lebensweise, Geschlechtsidentität oder ein Trans*Sein zu unterstellen. In den Medien liest man dann, dass Trans*Menschen ein drittes Geschlecht fordern, dass Trans*Menschen ein Gender-Gap benötigen um sich auch angesprochen zu fühlen und ähnliches. Diese fehlende Differenzierung sorgt dafür, dass originär transsexuellen Menschen (NGS) falsche Eigenschaften zugeordnet werden. Es entsteht der Eindruck, dass Transsexualität lediglich einer von vielen Begriffen ist, den man sich aussuchen kann, letztlich alles das Gleiche sei und alle irgendwie einem drittem Geschlecht zugeordnet werden wollen, was natürlich absoluter Unsinn ist. Es ist genau das Gegenteil von dem, wass originär transsexuelle Menschen (NGS) wollen. Insofern wird ihnen ein massiver Schaden zugefügt.

Gemeinsam würde theoretisch gehen aber nicht wenn die Existenz derer verleugnet wird, bei denen es vorrangig um eine Frage des gegengeschlechtlichen Körpers geht. Diese Phänomenlage der Körperabweichung zu einem Geschlechts(Rollen)Identitätsthema um zu deuten kann keine Gemeinsamkeit aufkommen lassen, denn es spaltet.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gemeinsam oder Spalten?
BeitragVerfasst: 18. Dez 2017, 20:33 
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Ich verstehe eigentlich die ganze Aufregung nicht ! Ein transsexueller Mensch findet seinen Weg und läßt sich davon nicht abbringen. Eigenverantwortung und Kreativität sind gefordert,nicht warten und darauf vertrauen, bis einem jemand den Hintern nachträgt und alle Hürden aus dem Weg geräumt sind.
Es gibt doch wahrlich schlimmere Erkrankungen wie Transsexualität,die Transsexuellen jammern hier doch auf sehr hohem Niveau .


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 Betreff des Beitrags: Re: Gemeinsam oder Spalten?
BeitragVerfasst: 19. Dez 2017, 09:37 
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Liebe Spirulina,
ich hingegen verstehe vieles von dem was du schreibst nicht....

spirulina hat geschrieben:
Ich verstehe eigentlich die ganze Aufregung nicht ! Ein transsexueller Mensch findet seinen Weg und läßt sich davon nicht abbringen. Eigenverantwortung und Kreativität sind gefordert,nicht warten und darauf vertrauen, bis einem jemand den Hintern nachträgt und alle Hürden aus dem Weg geräumt sind.
Es gibt doch wahrlich schlimmere Erkrankungen wie Transsexualität,die Transsexuellen jammern hier doch auf sehr hohem Niveau .


Du verstehst die Aufregung nicht? - Nun vielleicht kommt es für dieses Verständnis ja auf die Kontexte an?

Ich bin im Berufseinstieg, aktuell noch in einer zweiten (eigentlich die erste richtige, welche ich auch beenden kann) Ausbildung, habe aktuell einen befristeten Zeitvertrag und bin dementsprechend auch mit den Themen in der Arbeitsplatzsuche auf einem aktuellen Stand...hier spielt das was in den Medien - Fernsehen, Zeitungen, Internet über Menschen mit Transsexualität verbreitet wird schon teilweise eine gravierende Rolle.
Gerade in meinem Berufsbereich - Behindertenhilfe mit Pflegeintensiven Aspekten - ist eine verunsichernde Geschlechtlichkeit bei den Mitarbeitenden vielfach problematisch -> die Folge ist das man sich nicht zu der transsexuellen Biografie bekennen kann, weil man damit gleich in die Rolle des verunsichernden geschlechtsunklaren Mitarbeitendenden (wie darf man diesen noch anreden?) rutscht und somit schon im Vorfeld aussortiert wird.

Der Themenbereich der Beratung ist ein weiterer Punkt wo man die Auswirkungen dieser Trans*Behauptungen als Problembereich erfährt, Menschen mit eigentlich klarer Transsexualität (NGS) und konkretem Angleichungswunsch sind durch die übermächtige Präsenz der Trans*Forderungen in ihren "Möglichkeiten" stark eingeschränkt, Selbsthilfegruppen, Therapeuten, Gutachter -> überall wird nur noch von einer "sozialinteraktiven Geschlechtsidentität" gesprochen - aber das selbsterlebte Problem ist eben gar nicht auf dieser Ebene, es ist die Körperwahrnehmung!
Und diese wiederum wird verleugnet, es wird so getan als wäre diese Körperwahrnehmung auch nur ein "sozial-interaktives Thema", aber es ist eines welches das Individuum in seinem inneren Selbst betrifft und eben genau nicht, oder nur in Folge die soziale Interaktionsebene.

Damit ist schon "das Finden des eigenen Weges" massiv erschwert, da hilft dann auch Selbstverantwortung und Kreativität nur wenig, der eigentliche Weg funktioniert zu einem großen Teil nur noch über "so tun als ob, um sich den Anforderungen für die Notwendigen Schritte an zu passen" - wer beim falschen Gutachter/Therapeuten seine Körperthematik benennt ist "raus!"

Davon ab, verstehe ich die von dir benannte "Krankheit" nicht, aus meiner Sicht ist Transsexualität (NGS) eine körperliche Fehlbildung die in der Embryogenese entsteht und sich erst dann Bemerkbar macht, wenn der entsprechende Mensch den Zusammenhang der Geschlechtlichkeit zu verstehen beginnt. Wenn die verständlichen Begriffe (Worte) für das als "falsch erlebte" verfügbar sind.
Und genau bei dieser "Begriffsthematik" besteht ja nun das nächste große Problem - es darf keine voneinander abgegerenzten Begriffe geben, obwohl mehr als offensichtlich ist, dass es unterschiedliche Phänomene gibt!

Und schlussendlich das "Jammern" - nein ich sehe es nicht als Jammern, sondern eher als vorsichtiges Aufbegehren, da man bei klaren Ansagen gleich als "Politisch unkorrekt" oder noch heftiger "rechts" bezeichnet und damit Mundtod gemacht wird!
Viel eher würde ich statt des "Jammern" - wie du es nennst - ein klares und deutliches "STOP!" schreien, allein daraus folgt nur dass mir Niemand mehr zuhören will!

Liebe Grüße,
Frank


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 Betreff des Beitrags: Re: Gemeinsam oder Spalten?
BeitragVerfasst: 19. Dez 2017, 18:39 
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Der Überlebenskampf in beruflichen Dingen ist heutzutage sehr viel härter geworden wie vor 40 Jahren !
Aber auch damals war das kein Zuckerschlecken und ausgegrenzt und belacht wurde ich auch !
Ob man letztlich anerkannt wird ,hängt von jedem Betroffenen ab , Mitleid ist gratis, Neid muß man sich erarbeiten.
Darauf zählen,daß jemand von der Konkurrenz Verständnis für einen hat ist unwahrscheinlich .Ja und anpassen muß man sich,ob als Mann oder als Frau ,es geht nicht darum wie das der Betroffene sieht,sondern darum,was die Umgebung von einem erwartet.
Will oder kann man das nicht erfüllen ,ist eine Transition sinnlos ,es sei denn man hat Spaß an Selbstzerstörung .


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 Betreff des Beitrags: Re: Gemeinsam oder Spalten?
BeitragVerfasst: 19. Dez 2017, 19:45 
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Liebe Spirulina,
du schriebst:
Zitat:
Ob man letztlich anerkannt wird ,hängt von jedem Betroffenen ab , Mitleid ist gratis, Neid muß man sich erarbeiten.
Darauf zählen,daß jemand von der Konkurrenz Verständnis für einen hat ist unwahrscheinlich .Ja und anpassen muß man sich,ob als Mann oder als Frau ,es geht nicht darum wie das der Betroffene sieht,sondern darum,was die Umgebung von einem erwartet.
Will oder kann man das nicht erfüllen ,ist eine Transition sinnlos ,es sei denn man hat Spaß an Selbstzerstörung .


Das große Problem welches heutzutage besteht beruht auf zwei Aspekten:
1. wollen potentielle Arbeitgeber (und im sozialen Bereich ganz besonders) politisch Korrekt sein!
2. sind potentielle Arbeitgeber sehr viel stärker über alles mögliche Informiert, gerade das Internet birgt das große Risiken und "Stealth-Leben" ist um vieles schwieriger, geht dies aus irgendwelchen Gründen nicht, kommt man nicht mehr an den Trans*Propaganda vorbei....und diese definieren Transsexualität zu etwas um was gar nicht zutrifft!

Das ist der Grund warum wir darüber Klagen was diese "Trans*Aktivisten" da für einen Bockmist anrichten -> sie fügen uns politisch, gesellschaftlich und dadurch auch beruflich & finanziell massiven Schaden zu!
Und warum? Nur um uns vereinnahmen zu können und uns für ihre Ziele missbrauchen zu können!

Ich finde sehr wohl das man darüber Klagen darf, grade weil man dies nichtmals mehr offen Sagen darf, ohne das man Denunziert wird!
Und damit zu "politisch unkorrekten Personen" gestempelt wird.....

Liebe Grüße,
Frank


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