Selbsthilfe Forum - Frau! Mann! - oder was bin ich sonst?

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BeitragVerfasst: 2. Aug 2017, 10:38 
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Frank hat geschrieben:
nun das gibt es bei homosexuellen Frauen und Männern aber auch......
das Genital spielt da beim Begehren dann doch schon eine gravierende Rolle.

Wobei da meist egal ist ob es "angeboren ist" oder nicht, Hauptsache es sieht halbwegs stimmig aus und entspricht eben nicht dem "Gegengeschlecht", oder es ist von vornherein klar das es "gegengeschlechtlich ist", so zumindest meine Erfahrungen


Meine Erfahrungen sind da differenzierter. In der Gaysauna ist es meist so, sie kommen auf mich zu, grabschen hin, aber sobald sie da den Unterschied zu Cis-Penissen fühlen, hauen sie wieder ab. Das ist zu 95 % bei mir der Fall. Ich kann es ihnen nicht verübeln. Ich würde es höchstens einem anderen ehemals transsexuellen verübeln wenn er so mit mir umgehen würde. Ansonsten liegt es nicht an TS selbst, denn man sieht mir meine Vergangenheit nicht mehr an, sondern am Organ, denn es gibt ja auch verunfallte Cis-Männer. Kurz und bündig: Ich verübel keinem gesunden Cis-Menschen die Flucht, aber bei flüchtenden TS, egal welchen Geschlechts und flüchtenden verunfallten Cis-Männern verübel ich alles.

seerose hat geschrieben:
Hera hat geschrieben:
Menschen sind offenbar auch gar nicht dafür geschaffen dauerhaft nur mit einem Partner zusammen zu sein.

Das ist eine sehr weitreichende Aussage, zu der viel zu sagen wäre!(evolutionsbiologisch, frauen- und nachkommen-bezogen, beziehungs-"technisch", bewältigungs-"technisch", wachstums-"technisch".
Sicherlich geht es dabei auch ganz wesentlich um "die Passung" von zwei Menschen, und die ist auf Dauer für nur wenige Menschen gegeben, zumal, wenn man nicht bereit ist, sich grundlegend aufeinander einzulassen, und auch den anderen Menschen selbst mit seinen Schwächen wertzuschätzen und wirklich zu lieben!

Danke Seerose, da sagst du was sehr wichtiges. Genauso verlogen ist es aber, dem Gegenüber eine Beziehung vorzugauckeln und damit alles dafür zu tun um das Gegenüber an sich zu binden während man selbst verhaltenstechnisch nur eine Freundschaft lebt und gar keine Beziehung will und sich daher immer wieder Ausreden einfallen läßt warum denn in der "Beziehung" die körperlichen Aktivitäten nicht ausführbar seien, dabei sogar die Schuld allein dem Gegenüber gibt (chirurgische Gründe - er hätte sich ja auch anders operieren lassen können!). Ich kann doch nicht vom Gegenüber erwarten daß er eine sexfreie Beziehung mitmacht und es ist törricht zu glauben dem Gegenüber vorschreiben zu können eine monogame platonische Freundschaft zu führen und ihm dabei jegliche andere intensive Freundschaften zu verbieten und das Ausleben einer bedingungslos akzeptierenden Sexualität zu versagen, gerade dann wenn die bedingungslose Liebe und Akzeptanz eh nicht vorhanden ist, dabei aber der versuchte Ausstieg des Gegenübers aus der "Beziehung" indem man nach nur einem Jahr vorgeschlagen hat die Beziehung wieder auf eine Freundschaft runterzustufen, ganz vehement kategorisch abgelehnt wird, obwohl man selber kein Beziehungsverhalten an den Tag legt sondern nur ein Freundschaftsverhalten. Das ganze macht es umso schlimmer und verlogener wenn man selbst den TS-Weg bis zur OP gegangen ist. Bin ich selbst (ehemals) TS und mein Gegenüber ist es auch, dann habe ich, erst recht wenn ich behaupte eine Beziehung mit ihm zu führen und das "Gesamtpaket" zu wollen, ihn bedingungslos anatomisch zu akzeptieren und mich auf neue körperliche Situationen einzulassen und das offene Gespräch zu suchen. Dabei ist es selbstredend daß ich mich auf den Partner einlasse und seinen chirurgisch veränderten Bedürfnissen gerecht werde damit er auf seine Kosten kommt. Gegenseitig genau so zu handeln zeugt von einer guten partnerschaftlichen Sexualität. Dabei spielt es keine Rolle ob Frau-Frau, Mann-Mann oder Frau-Mann.

Ja Hera. Ich habe auch kein Bock mehr auf Beziehung. Freundschaft plus ist in etwa das was ich anstrebe sozusagen mein kleines Stammlokal mit gutem Essen. Ab und an wenn auch eher selten mal Fast Food wenn es sich ergibt und ich Hunger drauf habe ansonsten bevorzugt das Stammlokal um es mal mit kulinarischen Worten zu beschreiben. Um das 5 Sterne Restaurant mache ich jetzt aber einen großen Bogen. Ist eh zu teuer und kann ich mir nicht leisten. Seit ich das so handhabe, habe ich wieder viel mehr Freßetat zur Verfügung stehen, knapp 50,00 Euro mehr im Monat.

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BeitragVerfasst: 2. Aug 2017, 12:14 
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Hab ich das richtig verstanden ? Ihr geht in die Sauna um euch am Genital befummeln zu lassen ?! Das ist für mich eher befremdlich aber auch lustig . Wenn ich in die Sauna gehen würde,dann um zu schwitzen .
Aus den vorangegangenen Statements höre ich viel Enttäuschung und Frust heraus - das Leben ist nunmal hart und meist ungerecht.


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BeitragVerfasst: 2. Aug 2017, 13:40 
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Hallo Zusammen,

@Spirulina: Ja in der Gay-Sauna ist solches Verhalten durchaus üblich, es gibt aber auch signale die klar zeigen "bei mir wird nicht gefummelt".....wobei ich diese "Gayregeln" nur Ansatzweise kenne und bisher noch nie in einer solchen Sauna war. Nur in den gemischten Saunen in Freizeitbädern und da wäre solch ein Verhalten absolut Tabu.

@Selfmademan: Deine Ansicht finde ich schon etwas merkwürdig, ich nehme mir durchaus das Recht heraus zu sagen: Ein Mann ohne Penis oder Zumindest Aufbau/Klitpen (auch verunglückten Varianten) käme für mich niemals als "Sexpartner" in Frage. Auch wenn ich derzeit ohnehin nix derartiges suche, aber da bin ich ganz klar und eindeutig. Abgesehen davon stehe ich auf dem Standpunkt das jeder (auch Männer mit Genital-Beeinträchtigungen) das Recht hat bei potentiellen Partner (für Sex) seine eigenen Ansprüche auch aufgrund von Bedürfnissen zu stellen!
Deinen Unterschied zwischen Cis (denen du dieses Recht zugestehst) und Transsexuellen/Genitalbeeinträchtigten Männern (denen du es nicht zugestehst) kann ich so nicht Nachvollziehen.


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BeitragVerfasst: 2. Aug 2017, 13:47 
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Ent-Täuschungen sind im Grunde positiv zu bewerten, weil doch mal wieder eine Filterbubble geplatzt ist. Man sieht wieder mehr.

Stimmt, meine Erkrankung und die Symptome frustrieren mich doch immer wieder.

Ansonsten bin ich eher desillusioniert was auch positiv ist, weil ich sehe wieder mehr als vorher.

Und dann kann ja jeder für sich selbst überlegen, ob man sich auf dieses ewig währende Spiel immer wieder einlässt oder ob man eben sagt: nö, keine Lust mehr, ich nicht mehr.

Man ist natürlich nicht davor gefeit sich doch mal wieder zu verlieben. Aber vielleicht schafft man es dann auch sich besser selbst zu beobachten und fällt da nicht mehr ganz so Hals über Kopf in den rosaroten Nebel.

Aber manchmal denke ich auch, dass es vielleicht einfacher wäre, nicht so viel zu sehen, zu fühlen. Wenn man einfacher gestrickt ist und oder nicht so viel wahrnimmt, hat man es vielleicht auch einfacher.

Dass wohl die Mehrheit der Männer mich nicht anpacken würde sobald sie meine Vergangenheit kennen - auch, wenn sie, als sie es noch nicht wussten, mich total toll und sexy fanden, ist mir durchaus bewusst. Und auf sog. "Translover", die dann vielleicht noch gewisse männliche Eigenschaften in einem erhoffen und die einen im Grunde genommen hauptsächlich deshalb wollen, weil man nicht cissexuell geboren wurde, kann ich dann auch verzichten, weil ich nicht darauf reduziert werden mag.

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"Am meisten fühlt man sich von Wahrheiten getroffen, die man sich selbst verheimlichen wollte."
F. Beutelrock (1889 -1958)

"Die Selbsttäuschung beherrscht der Mensch noch sicherer als die Lüge."
F. Dostojewskij (1821 - 1881)


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BeitragVerfasst: 2. Aug 2017, 15:05 
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Frank hat geschrieben:
@Selfmademan: Deine Ansicht finde ich schon etwas merkwürdig, ich nehme mir durchaus das Recht heraus zu sagen: Ein Mann ohne Penis oder Zumindest Aufbau/Klitpen (auch verunglückten Varianten) käme für mich niemals als "Sexpartner" in Frage. Auch wenn ich derzeit ohnehin nix derartiges suche, aber da bin ich ganz klar und eindeutig. Abgesehen davon stehe ich auf dem Standpunkt das jeder (auch Männer mit Genital-Beeinträchtigungen) das Recht hat bei potentiellen Partner (für Sex) seine eigenen Ansprüche auch aufgrund von Bedürfnissen zu stellen!
Deinen Unterschied zwischen Cis (denen du dieses Recht zugestehst) und Transsexuellen/Genitalbeeinträchtigten Männern (denen du es nicht zugestehst) kann ich so nicht Nachvollziehen.


Hi Frank. Wir sind gar nicht so weit voneinander entfernt. Auch für mich zählt Eindeutigkeit. Aber ist doch so, wenn mein Gegenüber Marke ehemals TS mir (auch ehemals TS) ins Gesicht sagt mich zu lieben und eine Beziehung mit mir führt / führen will, dann erwarte ich selbstverständlich, daß mein Gegenüber mich anatomisch bedingungslos akzeptiert, denn selbiges tue ich bei anderen ehemals TS ja auch und nicht dauernd irgendwelche fadenscheinigen Ausreden zu suchen warum was nicht klappt oder klappen will, nur weil ich mir selber was nicht eingestehen will. Mit prä GA-OP kann ich auch nichts anfangen. Ich stehe auch nicht auf Shemales oder Hefemales. Soweit sind wir da sehr nahe beieinander.

Aber von einem post OP Mann / post OP Frau der / die mit mir eine Liebesbeziehung pflegen möchte, erwarte ich die gleiche Akzeptanz und das Verständnis wie ich sie auch ihm / ihr entgegenbringe. Wo bitte ist da das Verständnisproblem? :-k

Nur so als technisches Beispiel.... Bei dir Frank würde ich im Leben nicht drauf kommen dich auf TS, Nichtfunktion und dergleichen zu reduzieren. Womöglich dich dann noch dauernd mit dem Vergleich von Cis-Penissen zu belästigen und dich damit zu konfrontieren, daß ich ja Cis-Funktionen erwarten würde und deshalb nicht kann obwohl ich ja von Anfang an im Bilde war welchen Hintergrund du hast. Im Gegenteil. Ich würde das Gespräch suchen und mir erklären lassen wie was funktioniert, wo Gemeinsamkeiten liegen und wo die Unterschiede und mich dann halt auch danach richten. Denn im Gegensatz zu manchem Zeitgenossen ist es mir halt wichtig daß mein Gegenüber auf seine Kosten kommt. Aber genauso möchte halt auch ich auf meine Kosten kommen.

Vielleicht bin ich da anders gestrickt, aber von einem Gleichgesinnten erwarte ich automatisch Akzeptanz und Verständnis sowie keine Berührungsängste, denn dies bringe ich meinem Gegenüber Marke Gleichgesinnter ja auch entgegen (alles nur im Falle wenn beide post OP sind). Ein Cis hat diesen Erfahrungs- und Erlebnishorizont nicht und genau deswegen setze ich bei jenen kein Verständnis und keine anatomische Akzeptanz voraus. Da kann ich nur hoffen daß er / sie es nach anschaulicher Erklärung von sich aus tut. In einem Fall ist es mir in der Gaysauna tatsächlich gelungen und wir hatten eine wunderbare Begegnung. Allerdings habe ich das Wort TS nie in den Mund genommen. Im anderen Fall war es auch so, ich wurde akzeptiert u. a. auch deswegen weil er selber nicht mehr ganz "original" war. Ihm fehlte ein Hoden. Ich habe es aber nicht angesprochen sondern ihn und seine Situation so akzeptiert wie sie ist und es war schön.

Bzgl. Gaysauna und Signale kann ich dir gerne bei Interesse mal näher berichten. Aber nicht hier übers Forum und auch nur ungern via PN.

@ Spirulina: Ich gehe erstmal zum schwitzen rein und nehme einen Aufguss mit, gestern hatte ich Sanddorn in der 90 Grad Sauna. Danach erhole ich mich, kühle mich ab und dann gehts abwechselnd in den Whirlpool oder in die dunkle Dampfsauna. ;)

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BeitragVerfasst: 2. Aug 2017, 22:58 
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Lief mir gerade über den Weg:

http://www.erhoehtesbewusstsein.de/die-psychologie-sagt-dass-du-es-single-besser-haben-wirst/

Und das empfinde ich durchaus auch als sehr wichtig:

http://www.erhoehtesbewusstsein.de/warum-ich-es-liebe-alleine-zu-sein-und-absolut-nichts-falsch-daran-ist/

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BeitragVerfasst: 3. Aug 2017, 03:15 
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Hallo Selfmademan,

irgendwie scheinst du in deinen Beiträgen sehr massiv bei deiner letzten Beziehung fest zu hängen.....weil du immer einen extremen Bezug darauf nimmst.

Damit wiederum kann ich oft so gar nichts anfangen, weil ich derartiges nicht erlebt habe. Zumal ich auch mit deiner art alles allgemein auf diese Erfahrung zu beziehen nicht nachvollziehen kann. Es paßt auch in keinster Weise mit dem Thema "Gay" zusammen.

Ansonsten hast du wohl Recht so weit sind wir gar nicht voneinander weg, nur eben das ich gänzlich andere Erfahrungen habe wie du.

Liebe Grüße,
Frank


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BeitragVerfasst: 3. Aug 2017, 07:50 
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Hera hat geschrieben:

Liebe Hera,
"Der Einmalig Flexibel-Mobile Selbstvermarkter" in der "Vollmobilen Single-Gesellschaft", das ist das "Ziel", daß "man" uns für alternativlos-erstrebenswert nahelegt. Diese Zitate habe ich vom Freundeskreis eines der letzten renommierten Soziologen, Ulrich Beck, übernommen, und dieser Alltagsbezug war auch ein Bezugs-Aspekt meines Vortrags auf dem 1. VTSM-Kongreß.
Dem möchte ich noch einen globalisierungskritischen Leserkommentar hinzufügen, den ich für bedenkens- und nachdenkenswert halte:
"Ziel ist es, jegliche Solidarität innerhalb unserer Kulturen zu zerstören, um möglichst billige und willige Arbeitskräfte jederzeit zur Verfügung zu haben, die man nach Bedarf heuern und feuern kann.
Ziel ist der kultur- und damit heimatlose Vereinzelte, der als homo oeconomicus sich als Ware auf dem Arbeitsmarkt preisgibt und als unkritischer Konsument auch Waren kauft, die er nicht einmal benötigt. Er ist weder gewerkschaftlich, noch familiär gebunden, weder kulturell, noch national.
Er glaubt, frei und ein one world Weltbürger zu sein, er fühlt sich multikulturell und tolerant, weil er keine eigene Idee mehr von sich selbst hat und ist sexuell vollkommen emanzipiert, weil geschlechtsneutral durchgegendert.
Der Neoliberalismus "schenkt" ihm also vermeintliche individuelle Freiheit, nimmt ihm aber in Wahrheit die politische und kulturelle Identität, macht ihn also zu einem letztlich willenlosen Instrument seiner Machtinteressen..."

Das sich natürlich immer für alles opportun-Angesagte "willige Helfer" finden, die diesen Sermon auch noch "professionell" verbrämen, versteht sich (fast) von selbst!
Natürlich ist es angesichts der heutigen Gegebenheiten strukturell geradezu unmöglich geworden, eine langjährige Beziehung aufrechtzuerhalten, zumal in Treue; ich weiß, wovon ich spreche, habe ich doch jahrzehntelang eine Wochenendehe führen müssen! Da muß natürlich partnerschaftlich schon sehr viel Positives gegeben sein, daß das entgegen aller damit verbundenen und sonstigen Widrigkeiten gelingen kann. Außerdem ist es nicht sehr bequem, und man muß dabei auf Vieles verzichten!
Und dennoch blicke ich heute mit Zufriedenheit und Dankbarkeit auf das beziehungsmäßig Erreichte und Bewahrte zurück. Ich weiß diesen "Reichtum" wertzuschätzen, und möchte diese meine Lebenserfahrungen nicht missen! In der Hoffnung, daß meinem Mann und mir noch viele gemeinsame glückliche Jahre beschert sein mögen, möchte ich mit keinem Single tauschen!


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BeitragVerfasst: 3. Aug 2017, 11:02 
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Ich bin nicht Single weil ich flexibel-vollmobil sein und mich optimal selbstvermarkten will.

Damals wurde man eben zwangsverheiratet, die Frau hatte nicht viel zu melden.

Aber die Familie stand im Vordergrund.

War auch nicht alles optimal - zumindest für die Frauen nicht.

Nur auf das, was es jetzt hinaus läuft, ist Sklaverei.

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BeitragVerfasst: 3. Aug 2017, 23:13 
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Hallo Frank, ich berichte aus meinen allgemeinen Erfahrungen, denn ich war auch schon verheiratet, ebenfalls mit einer Frau mit TS-Vergangenheit. Nur zu diesem Zeitpunkt war ich "da unten" optisch noch original weiblich, also noch weiter entfernt von einem gewohnten männlichen Aussehen. Nur auch hier bin ich stets offen gewesen und ich wurde bedingungslos in meiner Anatomie akzeptiert, denn wahre Liebe kann vieles möglich machen wenn man nur will. Letzteres habe ich mir selbst bewiesen, wo ein Wille, da ein Weg. :)

Ansonsten bei einem ersten Date oute ich mich nicht. Erst wenn ich merke daß es wirklich was ernstes wird und man mehr von mir will, dann sage ich die Wahrheit. Beim "Fast food" laber ich allerhöchstens und sehr allgemein gehalten was von einem Unfall über den ich gerade nicht sprechen will.

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