Selbsthilfe Forum - Frau! Mann! - oder was bin ich sonst?

- Für Menschen deren Geschlecht nicht den Körpermerkmalen entspricht -
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BeitragVerfasst: 31. Jul 2017, 14:48 
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Demanding trans people come out to potential partners is transphobic.

https://www.theodysseyonline.com/no-dont-have-to-tell-you-im-trans-before-dating-you?fb_comment_id=1177618185589300_1631102183574229#f2cbc0471329a54

Ich zähle mich zwar nicht als "trans people", aber andere unterscheiden nicht - oder können es vielleicht auch nicht. Für die ist alles die gleiche Soße.

Wenn man sich die Kommentare anschaut - au weia.

Und woher kommt das nun wohl?

Weil man alles in die Gender-/Identity- usw. Ecke zwängt.

Da werden dann eben Männer zu Identitätsfrauen und natürlich fühlt man dann auch oft den Mann dahinter - oder eben umgekehrt - die Frau hinter dem Identitätsmann.

Aber man darf ja nicht differenzieren, man darf nicht hinterfragen und so werden nach außen hin alle gleich gemacht.

Und so wird es nur schlimmer und schlimmer.

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"Am meisten fühlt man sich von Wahrheiten getroffen, die man sich selbst verheimlichen wollte."
F. Beutelrock (1889 -1958)

"Die Selbsttäuschung beherrscht der Mensch noch sicherer als die Lüge."
F. Dostojewskij (1821 - 1881)


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BeitragVerfasst: 31. Jul 2017, 18:45 
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Die Angst auf eine falsche Frau herein zu fallen ist unter heterosexuellen Männern allgemein sehr groß.


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BeitragVerfasst: 31. Jul 2017, 18:50 
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nun das gibt es bei homosexuellen Frauen und Männern aber auch......
das Genital spielt da beim Begehren dann doch schon eine gravierende Rolle.

Wobei da meist egal ist ob es "angeboren ist" oder nicht, Hauptsache es sieht halbwegs stimmig aus und entspricht eben nicht dem "Gegengeschlecht", oder es ist von vornherein klar das es "gegengeschlechtlich ist", so zumindest meine Erfahrungen


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BeitragVerfasst: 31. Jul 2017, 19:05 
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Ich hatte bei den Kommentaren den Eindruck:

Mit Penis geboren = Mann für immer,

Mit Vulva geboren = Frau für immer.

Und dann hatte ich das Gefühl, dass es da große Ängste gibt, dass Männer in die Räume von Frauen eindringen könnten und sie ihnen streitig machen, alles unterwandern.

Dabei sind für diese Leute alles Männer, die mit Penis geboren wurden.

Keine weitere Differenzierung.

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BeitragVerfasst: 31. Jul 2017, 19:25 
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AnnaMaria hat geschrieben:
Die Angst auf eine falsche Frau herein zu fallen ist unter heterosexuellen Männern allgemein sehr groß.

Was ist eine "falsche Frau"?

Du?
Ich?
Alle, die mit Penis geboren wurden und die Frau sein (spielen) wollen (aus der Sicht von außen)?

Oder zählen die Chromosomen XY? Was ist dann mit XY-Frauen?

Kann man die Chromosomen fühlen? Kann ein anderer deine oder meine Chromosomen fühlen?

Was ist mit den Frauen, die körperlich relativ normal weiblich ausgebildet sind, aber vom Kopf her ticken wie sonst gemeinhin Männer ticken?

Das sind dann richtige Frauen, weil die ja XX Chromosomen haben und mit Vulva geboren wurden, obwohl sie wie ein Mann ticken?

Es zählt also alleine das Genital, die Chromosomen und nicht das Wesen eines Menschen?

Oh, ich vergaß: das Genital kann man ja sehen, das Gehirn bzw. das Wesen was einen ausmacht nicht.

_________________
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BeitragVerfasst: 31. Jul 2017, 21:25 
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Leider ticken viele Zeitgenossen so, und ich denke, daß hier Unterschiede über die letzten Jahrzehnte entstanden sind!
Durch die ganze Geschlechter-Verwischung, einhergehend mit einer kuriosen Feminismus-Entwicklung und dem ganzen "gender-identity"-Gedöns, sind heute viele Männer wahrscheinlich verunsichert und "sensibilisiert".
Ich sah seinerzeit jedenfalls keine Notwendigkeit, irgend jemandem etwas von meiner Vergangenheit zu erzählen, so lange für mich keine "ernsthaften Absichten" erkennbar waren, mit weiterführenden Konsequenzen für eine sich entwickelnde Beziehung.
In einer intimen Begegnung müssen doch ganz andere "Dinge" für sich/mich sprechen, und nicht meine hierfür völlig deplazierte Vergangenheit, es sei denn, man möchte partout diesen "Liebestöter" herausholen...


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BeitragVerfasst: 1. Aug 2017, 21:28 
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Hera hat geschrieben:
AnnaMaria hat geschrieben:
Die Angst auf eine falsche Frau herein zu fallen ist unter heterosexuellen Männern allgemein sehr groß.

Was ist eine "falsche Frau"?

Du?
Ich?
Alle, die mit Penis geboren wurden und die Frau sein (spielen) wollen (aus der Sicht von außen)?

Oder zählen die Chromosomen XY? Was ist dann mit XY-Frauen?

Kann man die Chromosomen fühlen? Kann ein anderer deine oder meine Chromosomen fühlen?

Was ist mit den Frauen, die körperlich relativ normal weiblich ausgebildet sind, aber vom Kopf her ticken wie sonst gemeinhin Männer ticken?

Das sind dann richtige Frauen, weil die ja XX Chromosomen haben und mit Vulva geboren wurden, obwohl sie wie ein Mann ticken?

Es zählt also alleine das Genital, die Chromosomen und nicht das Wesen eines Menschen?

Oh, ich vergaß: das Genital kann man ja sehen, das Gehirn bzw. das Wesen was einen ausmacht nicht.


Man muss das irgendwo auch mal akzeptieren können.Wenn mich ein Mann nicht mehr will weil ich mal transsexuell war ist das halt so,klar tut das weh aber ich will ja auch nicht jeden Typ.


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BeitragVerfasst: 1. Aug 2017, 21:45 
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Hallo Anna M ,
deine Argumentation gefällt mir richtig gut -ohne den moralinsauren Beigeschmack , du hast den Nagel auf den Kopf getroffen !


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BeitragVerfasst: 1. Aug 2017, 23:01 
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Davon mal ganz abgesehen habe ich es aufgegeben nach einem Partner zu suchen. Schon länger.

Wenn ich vom Beziehungsstress im Freundeskreis höre usw., vergeht mir immer wieder die Lust. Am entspanntesten waren immer die Phasen wo ich alleine gelebt habe und das Gute ist, dass ich mich nicht so schnell einsam fühle.

Zudem kann man sich auch in einer Partnerschaft oder unter Menschen sehr einsam fühlen.

Klar, wenn jemand meine Nähe, mich nicht will...

Ich dränge mich nicht auf.

Und ich verliebe mich nur ganz selten mal und nach meiner letzten Erfahrung ist reine Verliebtheit auch keine Basis und auch Liebe ist keine Garantie für immer.

Menschen sind offenbar auch gar nicht dafür geschaffen dauerhaft nur mit einem Partner zusammen zu sein.

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BeitragVerfasst: 2. Aug 2017, 03:53 
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Hera hat geschrieben:
Menschen sind offenbar auch gar nicht dafür geschaffen dauerhaft nur mit einem Partner zusammen zu sein.

Das ist eine sehr weitreichende Aussage, zu der viel zu sagen wäre!(evolutionsbiologisch, frauen- und nachkommen-bezogen, beziehungs-"technisch", bewältigungs-"technisch", wachstums-"technisch".
Sicherlich geht es dabei auch ganz wesentlich um "die Passung" von zwei Menschen, und die ist auf Dauer für nur wenige Menschen gegeben, zumal, wenn man nicht bereit ist, sich grundlegend aufeinander einzulassen, und auch den anderen Menschen selbst mit seinen Schwächen wertzuschätzen und wirklich zu lieben!


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