Umfrage zum sexuellen Erleben bei Transsexualität

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Re: Umfrage zum sexuellen Erleben bei Transsexualität

Beitragvon spirulina » 8. Aug 2016, 20:30

Wenn gegengeschlechtliche Hormontherapie psychisch etwas verändern würden - warum behandelt man Sexualstraftäter nicht mit weiblichen Hormonen ? Also in der Richtung passiert nix. Das hat die Medizin schon lange erkannt! Warum sich dieser Irrglaube immer noch hält weiß ich nicht .
Aus internistischer Sicht kann ich nur berichten,daß die Patienten mit Prostata Ca füher mit Progynon langfristig therapiert wurden alle schrecklich unglücklich waren über ihre Feminisierung, und da war kein einziger dabei,der auch nur ansatzweise durch die Hormonbehandlung Interesse an Männern entwickelt hätte !
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Re: Umfrage zum sexuellen Erleben bei Transsexualität

Beitragvon yvi-nasti » 8. Aug 2016, 21:14

ähm Spiru, Sexualstraftäter werden teilweise auch heute noch mit dem unter Transsexuellen und anderen Trans* betroffenen so heftig kritisiertem Androcur Therapiert, aber auch nur auf Freiwilliger Basis, denn auch diese Mitbürger haben gewisse unveräußerliche Grundrechte (das auf Körperliche unversehrtheit gehört dazu, auch wenn sie es selbst anderen nicht zuerkannt haben).
Und wie ich ebend erwähnte, denke ich mal, das da wie bei Homosexuellen auch bestimmte Verdrängungsmechanismen vorher die eigene sexuelle Ausrichtung und damit auch das Erleben unterdrücken.
Fällt der Verdrängungsmechanismus, ändert sich nur scheinbar (von außen Beobachtet aber Definitiv) etwas, denn es wird einem nur etwas klar und bewußt, was schon immer da war.
Diese Schranke kann durch alle möglichen dinge fallen, durch das Outing, durch das erstemal Anerkannt werden, durch HET oder durch die Op, ich könnte die Liste beliebig weiter ausführen.
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Re: Umfrage zum sexuellen Erleben bei Transsexualität

Beitragvon spirulina » 8. Aug 2016, 23:04

Richtig,Cyproteronacetat wird noch eingesetzt,aber mit Verlaub an dem Zeug verdient nur der Hersteller gut,der Nutzen geht gegen null ! Leider ist es in der Medizin oft so,daß der Eine den Unsinn des Anderen abschreibt und übernimmt ohne Überprüfung des Sachverhalts auf Richtigkeit . Aber auch das will und werde ich nicht mehr ändern.
Ich für meinen Teil habe sowohl die männliche wie weibliche Sexualität reichlich gelebt -alles mehr durch Zufall und keineswegs beabsichtigt !
Mein Fazit heute: Ich lebe auch sehr gerne alleine und wenn schon Partner,dann kann es auch gerne Hund oder Katze sein,die sind jeden Morgen freundlich und es fällt kein verletzendes Wort !
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Re: Umfrage zum sexuellen Erleben bei Transsexualität

Beitragvon Claudia » 9. Aug 2016, 06:48

Frank hat geschrieben:Nun, ich brauche mich glaube ich nicht nochmal explizit zu melden, wenn ich das richtig mitbekommen habe hatte ich mich schon in Verbindung mit dem Gespräch mit Lotty freiwillig gemeldet. *denk*

Ja, Frank, das ist richtig. Ich hatte Dich nach unserem Kennenlernen schon als Interviewpartner registriert! Lotty hatte das zu dem Zeitpunkt ja schon in die Wege geleitet.
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Re: Umfrage zum sexuellen Erleben bei Transsexualität

Beitragvon seerose » 9. Aug 2016, 07:15

spirulina hat geschrieben:Ich für meinen Teil habe sowohl die männliche wie weibliche Sexualität reichlich gelebt -alles mehr durch Zufall und keineswegs beabsichtigt !

So etwas hast Du schon mal ausgeführt, und ich meine mich sogar zu erinnern, daß Du geschrieben hast, Du habest beides "in vollen Zügen" genossen...! Das ist für mich zwar mental nicht nachvollziehbar, aber vielleicht gibt es doch für einige Menschen die berühmt-berüchtigte "Geschlechtsumwandlung"?!
spirulina hat geschrieben:Mein Fazit heute: Ich lebe auch sehr gerne alleine und wenn schon Partner,dann kann es auch gerne Hund oder Katze sein,die sind jeden Morgen freundlich und es fällt kein verletzendes Wort !

Es gibt ja auch die Redewendung: "auf den Hund gekommen"...
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Re: Umfrage zum sexuellen Erleben bei Transsexualität

Beitragvon spirulina » 9. Aug 2016, 11:27

Ich verstehe da nicht die Intention. Sicherlich hat man vor der Transition auch schon ein geschlechtliches Erleben,es gibt viele Transsexuelle,die vor ihrer Transition eine Familie gegündet haben -mit allem drum und dran und das war mit Sicherheit keine Parthenogenese .
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Re: Umfrage zum sexuellen Erleben bei Transsexualität

Beitragvon seerose » 9. Aug 2016, 13:39

spirulina hat geschrieben:Sicherlich hat man vor der Transition auch schon ein geschlechtliches Erleben....

Es gibt einen weisen Ratschlag aus der angewandten Kleingruppenpsychologie, der sagt, sprich nicht von "man", wenn Du "Ich" meinst!
Ich hatte jedenfalls vor der Transition kein "geschlechtliches Erleben", weil mir erst durch die GaOP die körperlichen Voraussetzungen geschaffen wurden für die von mir und für mein Selbst immer unumgänglich dafür benötigte ein-eindeutige genitale Körperlichkeit.
spirulina hat geschrieben:...es gibt viele Transsexuelle,die vor ihrer Transition eine Familie gegündet haben -mit allem drum und dran und das war mit Sicherheit keine Parthenogenese .

Was hat das jetzt mit Jungfrauengeburt (Parthenogenese) zu tun; viel eher denke ich in diesem Zusammenhang z.B. an eine auch schon im BGB benannte "Josephs-Ehe"...
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Re: Umfrage zum sexuellen Erleben bei Transsexualität

Beitragvon yvi-nasti » 9. Aug 2016, 14:57

Ok, mit eurem Philosophischem Kontext kann ich nun nicht mithalten, nur soviel.
Auch Homosexuelle Menschen haben in der ersten Hälfte ihres Lebens eine Familie Gegründet, in ihrer Rolle Funktioniert.
Ok, ich nicht, ich gehöre zu denen welche bereits in jugendlichen und jungen Jahren ihren Weg gegangen sind.
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Re: Umfrage zum sexuellen Erleben bei Transsexualität

Beitragvon Claudia » 9. Aug 2016, 18:08

Ich möchte an dieser Stelle noch kurz darauf hinweisen, dass Antworten zur Veränderung der sexuellen Orientierung keinesfalls zu einer (moralischen) Bewertung herangezogen werden sollen, sondern die sexuelle Orientierung wertungsfrei! als eine sich möglicherweise veränderbare Variable im Rahmen der Transition objektiv betrachtet werden soll.

Desweiteren gibt es aus früheren Studien Hinweise darauf, dass intraindividuelle Veränderungen des sexuellen Erlebens in der Transitionsphase, aufgrund der geschlechtsangleichenden Hormonbehandlung und/oder OP, stattfinden. Beispielsweise in dieser Dissertation unter Kap. 5.3
http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltex ... tation.pdf
oder in Sexual and Physical Health After Sex Reassignment Surgery (De Cuypere et al., 2005)

Wer an dieser Studie interessiert ist, kann sich gerne bei mir melden!
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Re: Umfrage zum sexuellen Erleben bei Transsexualität

Beitragvon Mirjam » 9. Aug 2016, 18:54

Hallo,

schon wieder eine Umfrage.

Ich empfehle der Psychiatrie und Psychologie sich von dem Thema Transsexualität zu verabschieden. Ihr habt genug Schaden angerichtet.

Über eine Hormonersatztherapie würde ich mich lieber mit einem Endokrinologen/in unterhalten, die auch Ahnung von den physiologischen/anatomischen Gegebenheiten und deren Auswirkungen im männlichen/weiblichen Körper haben.

Auch sehe ich keinen Sinn darin über meine sexuelle Orientierung, Partnerschaften oder Familiären Gegebenheiten zu sprechen.

Wenn ich an meine Psychologische Begleitung denke, wo Sätze wie:

„Warum gehen sie nicht in Schwulenbars“ oder
„Sie können auch ohne Ga-Op. als Frau leben“, oder kurz vor der Operation;
„Sie müssen sich von ihrem Penis verabschieden“ kamen,

habe ich keine Lust, dass Kopfkino von Psychiater und Psychologen noch zu befeuern.

Die Auswirkungen von solchen Umfragen erleben wir dann im MSD-5, bei der WPATH mit SOC V7, WHO - ICD 11 gender incongruence, DGfS - Leitlinien Kommission mit gender dysplasie.

Es sind die selbsternannten geistigen Eliten aus Wissenschaft, Politik und den Medien, mit ihren Fehlinterpretationen, die Uns ein Leben in der Normalität verweigern.
Nein Danke mir ist schon Schlecht.


Liebe Grüße und knuddl :umarm:

Mirjam
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ein bisschen Wahnsinn im Kopf.
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