Umfrage, ist Transsexualität eine Krankheit?

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Re: Umfrage, ist Transsexualität eine Krankheit?

Beitragvon Ätztussi » 22. Jan 2016, 20:35

Ich habe Anomalie angekreuzt, obwohl ich glaube es auch eine Variante des Mensch sein ähnlich der Hasenscharte oder Trisomie bei Menschen.

spirulina hat geschrieben:Als Geburtsfehler kann ich das nicht sehen,denn viele Transsexuelle leben Jahrzehntelang ein recht normales leben als Mann oder Frau,mit glücklicher Partnerschaft und Kindern -bis halt plötzlich die Initialzündung kommt und die Transsexualität lebensbestimmend wird


Das war für mich anders. Ich habe versucht Normal zu sein. In Wirklichkeit war es ein falsches Leben. Ich habe die Lüge gelebt bis ich es nicht mehr konnte und ich mich selbst akzeptierte gegen alle gesellschaftlichen Widerstände.
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Re: Umfrage, ist Transsexualität eine Krankheit?

Beitragvon Vanessa » 22. Jan 2016, 20:59

spirulina hat geschrieben:Als Geburtsfehler kann ich das nicht sehen,denn viele Transsexuelle leben Jahrzehntelang ein recht normales leben als Mann oder Frau,mit glücklicher Partnerschaft und Kindern -bis halt plötzlich die Initialzündung kommt und die Transsexualität lebensbestimmend wird
Das zeigt eigentlich nur, wie anpassungsfähig der Mensch ist. So kann eine Frau lange Zeit wie ein Mann leben und umgekehrt. Solange man fest davon überzeugt ist, dass man eben ein Mann bzw. eine Frau ist und so einen "Wechsel" auch für unmöglich hält, arrangiert man sich eben mit den scheinbar unveränderlichen Gegebenheiten. Ich kann den "Wunsch", eine Frau zu sein, schon lange bei mir zurückverfolgen, aber das war eben bis zu diesem Moment der Erleuchtung bloß ein unerfüllbarer Wunsch und deshalb habe ich zugesehen, mein Leben notgedrungen als Mann zu leben und dabei auch später durchaus Erfolg gehabt. Ich war auch in gewisser Hinsicht glücklich, als ich meine Frau gefunden hatte und alles in trockenen Tüchern schien. Aber ich hatte trotzdem immer diesen Grauschleier, der über allem lag. Das war recht unterschwellig und ich konnte es früher auch nie deuten. Aber da sich dieser Schleier nun spürbar lüftet, weiß ich, dass es daran lag. Hätte ich so weitergelebt, hätte ich vielleicht augenscheinlich ein gutes Leben als Mann gehabt, aber es wäre dabei viel Potential und echtes tief empfundenes Glück auf der Strecke geblieben.
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Re: Umfrage, ist Transsexualität eine Krankheit?

Beitragvon spirulina » 22. Jan 2016, 21:13

Also das mit den Zwillingsstudien steht doch auf wckligen Beinen ! Es gibt nicht viele Zwillinge,wo der eine Zwillig transsexuell ist.
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Re: Umfrage, ist Transsexualität eine Krankheit?

Beitragvon JuliaS » 23. Jan 2016, 09:53

Die Frage kann ich für mich nicht beantworten.
Ich halte mich für normal. Immerhin gehöre ich zu den etwa 1% der Bevölkerung welche transsexuell ist. Ich lasse mir von niemanden einreden das ich anormal bin.
Auf der anderen Seite bedurfte und bedarf ich zumindest in der Transition der Hilfe von medizinischen Fachpersonal für HRT und dem Rest. Somit müsste ich mein Kreuz zwischen den beiden letzten Punkten setzen.
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Re: Umfrage, ist Transsexualität eine Krankheit?

Beitragvon Vanessa » 23. Jan 2016, 10:24

Normal ist TS sicher nicht. Denn 1 % sehe ich nicht als normal an. Normal ist das, was auf die breite Mehrheit zutrifft. Das Problem, das Leute wohl mit dem Begriff "normal" haben, ist dass er umgangssprachlich oft sehr wertend benutzt wird. Man sagt "das ist doch nicht normal", wenn man eigentlich meint "das finde ich nicht gut", aber der Aussage noch eine größere Kraft verleihen will, indem man sie verallgemeinert als Fakt hinstellt anstatt nur von einer persönlichen Meinung zu sprechen. Normal beschreibt nur eine statistische Häufigkeit, sonst nichts. Normal heißt weder gesund, gut oder richtig. Dass es etwas grundsätzlich statistisch gesehen in einer gewissen, allerdings geringen, Häufigkeit gibt, macht es nicht normal. TS is eine natürlich vorkommende Variante. Aber Trisomie 21 kommt auch in einer gewissen Häufigkeit vor. Das würde aber wohl niemand als normal bezeichnen. Es sei denn, man erklärt alles, was es gibt, für normal. Aber dann kann man sich den Begriff auch schenken.

Ich glaube, der wesentliche Grund für die unterschiedlichen Antworten hier ist dieser: Es geht auch darum, welche Erklärung einem persönlich am besten gefällt bzw. bei der man sich am wenigsten unzulänglich fühlt. Der eine mag es nicht, sich als "psychisch krank" zu sehen. Der andere mag es nicht, wenn man ihm ein "körperliches Problem" zuweist. Für mich ist es beispielsweise wichtig, dass ich nicht "verrückt" bin. Klar, man kann am Ende sagen, dass es doch egal ist, was die Ursachen seien, weil das eh keine Rolle spiele, aber für mich persönlich spielt es schon eine Rolle. Denn wäre ich einfach nur geistig gestört, wäre ich keine Frau. Und mein Gefühl, als Frau zu leben, würde sich durch diese Erkenntnis radikal verschlechtern, weil dann wieder all die Selbstzweifel da wären wie am Anfang mit Fragen wie: "Bin ich trans (genug)?" Da lasse ich es lieber zu, dass mein Gehirn weiblich geprägt ist, denn das macht mich ja dann auch wirklich weiblich. Das wäre dann keine Einbildung und würde die volle Legitimation für alle daraus resultierenden Handlungen geben. Dann könnte niemand sagen, dass ich damit aufhören soll, oder dass das alles Blödsinn ist. Und da spielt nun meine persönliche Betroffenheit hinein, denn meine Frau sagt exakt dies zu mir.
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Re: Umfrage, ist Transsexualität eine Krankheit?

Beitragvon Ätztussi » 23. Jan 2016, 11:50

JuliaS hat geschrieben:Ich halte mich für normal. Immerhin gehöre ich zu den etwa 1% der Bevölkerung welche transsexuell ist.


:o :o :o

1% der Bevölkerung sind bestimmt nicht transsexuell. :lol:

Wie kommst du auf so eine Einschätzung? Wenn ich mich nach Verfahren gemäß TSG orientiere gibt es circa 20000- 30000 Transsexuelle in Deutschland gemäß Verfahren nach dem TSG seit 1981.
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Re: Umfrage, ist Transsexualität eine Krankheit?

Beitragvon Manuela » 23. Jan 2016, 15:58

Das ist schon so eine Krux mit der normalen Normalität.
Normal ist normal ja eigentlich völlig unnormal da die Normalität von Menschen nach ihrem Gutdünken normalisiert wurde. ;-)
Denn 'normal' (schon wieder diese Willkürlichkeit) sind solche Normabweichungen, wie wir es sind, für Mutter Natur etwas völlig normales. Ohne diese normalen Abweichungen wäre niemals aus einfachen Einzellern intelligentes Leben und erst recht nicht die Menschheit entstanden.
Was macht die Natur seit Anbeginn der Zeiten?
Sie mischt möglichst viele, möglichst unterschiedliche Genpools um möglichst viele Variationen zu erzeugen, damit die Wahrscheinlichkeit höher wird, dass sich 'das Leben' auch unter sich verändernden Umweltbedingungen immer weiter erhalten kann. Selbstverständlich sind da auch Variationen dabei, die irgendwann in eine Sackgasse führen, wohingegen andere sich weiter anpassen. Alle zusammen jedoch sind einfach von der Natur geschaffenes Leben, das jeweils sein eigenes Recht auf Leben hat.

Erst der -sogenannte intelligente- Mensch in seiner überheblichen, zwanghaft selbstzerstörerischen Art versucht die uralten Regeln der Natur zu durchbrechen und richtet damit unermesslichen Schaden an. Aus Sicht der Natur ist der jetzige, und erst recht der moderne, Mensch an sich eine auf Dauer nicht überlebensfähige Normabweichung, die die natürliche Auslese stört und sich dadurch selbst in eine Sackgasse der natürlichen Entwicklung bugsiert.
Hier hilft uns all unsere Technik und unser falsch angewendetes Wissen keinen Schritt weiter. Im Gegenteil, es beschleunigt nur das Verschwinden unseres Entwicklungszweiges.
Auf Dauer wird die Natur auf die eine oder andere Art überleben, nicht jedoch die Menschheit.

Meine persönliche Schlussfolgerung:
Auch wir TS sind nur eine der unendlich vielen Variationen des Lebens, die die Natur hervorgebracht hat. Und wer weiss, vielleicht haben wir, bzw. die Nachkommen, die viele von uns gezeugt haben, eine bessere Überlebenschance als der sogenannte 'Normalmensch'. Die Natur misst die Zeit nicht in Jahren oder Jahrzehnten, sondern in Jahrtausenden. Unsere Lebensspanne ist für die Natur nur ein winziger Bruchteil eines Augenblicks.

Liebe Grüsse,

Manuela - die mit der ganzen Klasse wieder heil und gesund vom Skifahren zurück ist
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Der blaue Planet - er ist nicht unser Eigentum - wir haben ihn nur von unseren Kindern und Enkeln geliehen..
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Re: Umfrage, ist Transsexualität eine Krankheit?

Beitragvon Gast » 23. Jan 2016, 16:40

spirulina hat geschrieben:Also das mit den Zwillingsstudien steht doch auf wckligen Beinen ! Es gibt nicht viele Zwillinge,wo der eine Zwillig transsexuell ist.


Du wirst mir bestimmt recht geben, dass es noch viel weniger Zwillinge gibt, wo beide transsexuell sind :)
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Re: Umfrage, ist Transsexualität eine Krankheit?

Beitragvon Lotty » 23. Jan 2016, 17:26

Gast hat geschrieben:
spirulina hat geschrieben:Also das mit den Zwillingsstudien steht doch auf wckligen Beinen ! Es gibt nicht viele Zwillinge,wo der eine Zwillig transsexuell ist.

Du wirst mir bestimmt recht geben, dass es noch viel weniger Zwillinge gibt, wo beide transsexuell sind :)

Es kommt durchaus vor dass eineiige Zwillinge verschiedene Geschlechter haben, denn das Y-Chromosom kann bei der Kernteilung auch mal verloren gehen. Aus dem Kind, welches dann kein Y-Chromosom besitzt entsteht dann ein Mädchen mit Turner-Syndroms.

Dann ist es auch nicht so dass das SRY-Gen alleine das Geschlecht bestimmt. Dieses Gen bestimmt einen Teil aber erst mit SOX9, FGF9, PDG2 wird das für die Hodenentwicklung zuständige Molekül gebildet. Ist jedoch das SRY oder das SOX9 mutiert, bildet sich trotz Y-Chromosome ein weibliches Geschlecht aus. Andererseits kann auch in Abwesenheit des SRY ein männliches Geschlecht ausgebildet werden, wenn das SOX9 durch andere Verbindungen zum Wirksamen Molekül ausgebildet wird. ...........

Ein Beweis, das Transsexualität nicht pränatal angelegt sein kann, ist dein Hinweis auf die eineiigen Zwillinge nicht. Es ist nach wie vor Möglich, nichts lässt sich ausschließen. Lediglich scheint es Fakt zu sein dass sich Geschlecht nicht anerziehen oder wechseln lässt. Daher ist Transsexualität keine Frage der Erziehung oder der Sozialisation. Die logische Konsequenz ist das Naheliegendste, es ist eine pränatale angelegte Variante, eine Geburtsanomalie.
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Re: Umfrage, ist Transsexualität eine Krankheit?

Beitragvon Gast » 24. Jan 2016, 14:47

Lotty hat geschrieben:.
Wir haben hier eine kleine Umfrage erstellt um mal zu erfahren als was ihr ganz persönlich Transsexualität eigentlich seht, wie ihr es bezeichnen würdet. Ist es eine vollkommen normale Angelegenheit ohne jeglichen Krankheitswert, auch ohne Bedarf einer Behandlung oder wie steht ihr dazu? Bitte beteiligt euch umfangreich damit wir ein vernünftiges Bild eurer Meinung erhalten.

Gerne könnt Ihr auch einen zusätzlichen Kommentar für eine differenzierte Sicht hier lassen.

Vielen Dank für die Beteiligung


Zu deiner Kernfrage, Lotty
"Ist es eine vollkommen normale Angelegenheit ohne jeglichen Krankheitswert, auch ohne Bedarf einer Behandlung oder wie steht ihr dazu? "
möchte ich gerne einige Zeilen schreiben.

Für mich ist Transsexualität keine vollkommen normale Angelegenheit. Vielmehr sehe ich es als eine Norm-Variante der Natur, eine sehr seltene Variante, wenn wir von einer wirklichen Transsexualität im ursprünglichen Sinn ausgehen. Für mich ist die tatsächliche Transsexualität auch keine "Angelegenheit", sondern eine naturgegebene Situation mit der die davon Betroffenen mehr oder weniger gut, mehr oder weniger erfolgreich, mehr oder weniger lang umgehen müssen, können und wollen.
Im Umkehrschluss bedeutet dies für mich keineswegs, dass von wirklicher Transsexualität Betroffene keine vollkommen normale Menschen wären. Sie sind ganz normal (wie immer man dieses "normal" definiert), nur fühlen, leben, denken, handeln, etc. sie gezwungenermaßen unter anderen Voraussetzungen wie ihre Mitmenschen dies im Allgemeinen tun - für einen individuell endlich langen Zeitraum ihres Lebens.

Transsexualität an und für sich ist zunächst ohne Krankheitswert; daher Norm-Variante. Überwiegend entsteht entsprechend der Ausprägung der Ablehnung der naturgegebenen Differenz zwischen der persönlichen Bodymap (Körperlandkarte) und der persönlichen Körperlichkeit ein psychischer Leidensdruck. Erst dieser Leidensdruck generiert den Krankheitswert und letztendlich aufgrund einschlägiger Begutachtung die Leistungspflicht unseres Gesundheitssystems.

Soweit meine Gedanken zu deiner Frage.

Zusätzliche Anmerkung:
Die Körperlichkeit ist naturgegeben; die wirklichen Ursachen der Transsexualität sind bisher unklar - besonders ob, wie, wann und wodurch die Differenz mit der Bodymap prenatal entsteht, sich postnatal weiterentwickelt und sich ins persönliche Bewusstsein bettet.

Wer sich von Transsexualität betroffen als ein "Geburtsfehler" ohne Not selbstbezeichnet, der sollte sich mal Gedanken um die Folgen einer solchen, als dämlich zu bezeichnenden, Erneut-Schubladisierung machen. Einer solchen Person nehme ich es nicht ab, dass sie sich ernsthaft mit der gewünschten Entpathologisierung beschäftigt hat bzw. sich nur soweit gedanklich bewegen kann, wie die eigene Nase lang ist. Die psychischen, ggf. daraus resultierend auch physischen Schäden alleine durch diese äußerst unglückliche Selbstbezeichnung sind unüberblickbar; möchte hier nur Depression oder Selbstverletzer einmal ins Bewusstsein rufen.

Insofern denke ich, dass deine 4-Punkte-Auswahl und deren Klammerausdrücke mehr als unglücklich gewählt wurden.
Bereits in der Wortwahl liegt der Leidensdruck verankert; und das Ansehen jener Betroffenen in der Öffentlichkeit. Es macht mich traurig zu sehen, dass du TS ggf. als Geburtsfehler betrachtest. Diese abwertende Bezeichnung sowie deren Synonyme würde ich, wenn davon betroffen, für mich ablehnen. - - Es sei denn, ich möchte damit ein ganz bestimmtes Ziel erreichen wollen ........
"Angeborene Anomalie" ist für mich eine wertneutrale Bezeichnung ohne absehbare Verunglimpfungsgefahr von außen; besser noch "natürliche Normvariante".


Zudem: Eine körperliche Anomalie schließt eine Situation ohne Krankheitswert nicht aus.
Somit führt eine nicht fachlich begutachtete (körperliche) Anomalie nicht zwangsläufig zu irgendwelcher Leistungspflicht seitens des Gesundheitswesens. Anderseits kann ein fachlich begutachteter Leidensdruck ohne erkennbare (körperliche) Anomalie durchaus zu dieser Leistungspflicht führen.
Wenn weiter oben zugestimmt wurde, dass Transsexualität eine naturgegebene Normvariante ist, dann hat Jene/r - gemäß deiner 4-Punkte-Auswahl - keine Chance dies als angeborene Anomalie zu sehen (wegen deiner Klammerausdrücke). Genau darum kämpf(t)en aber doch sehr viele von wirklicher Transsexualität Betroffene; sie möchten ihre naturgegebene Situation als Normvariante anerkannt sehen (in klarer Abgrenzung zu Trans-irgendetwas) und gleichzeitig ihre Chance der Leistungspflicht unseres Gesundheitswesens erhalten bzw. verbessern.


Dass ein Leidensdruck aufgrund der gegebenen Normvariante fachlich begutachtet sein muss, bevor die Leistungspflicht des Gesundheitssystems in voller Breite und Tiefe greifen darf, ist für mich selbstverständlich. Ebenso selbstverständlich für mich ist, dass nunmehr die Qualität der zugelassenen Begutachter/innen als auch die Breite und Tiefe der Leistungspflicht dringend verbessert werden muss.

Soweit erstmal einige meiner Gedanken beim Lesen dieser Umfrage

PS: Der Einfachheit wegen könnt ihr mich bei Bedarf gerne mit "Alex" ansprechen ;)
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