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BeitragVerfasst: 27. Dez 2017, 23:56 
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Diesen Beitrag postete eine Bekannte bei Facebook. Mir ist beim lesen fast das Essen aus dem Gesicht gefallen. Das Bild dass ein Herr Özkan von Transsexuellen hat dafür reicht das Wort transphob nicht mal annähernd aus. Sowas Intolerantes, Arrogantes und Scheinheiliges habe ich selten gelesen. Und wollte euch das nicht vorenthalten.


Diesen Post hat der ehemalige Stadtrat von Herbolzheim nähe Freiburg Herr Dennis Özkan einer bekannten geschrieben. Da kann man mal sehen was alles für Leute in einen Stadtrat kommen. Er betitelt Transsexuelle als Wrack und das so etwas abgeschafft gehört. Ein Mann mit Migrationshintergrund der Toleranz von anderen erwartet Diskriminiert in einer beispiellosen Weise Minderheiten und war sogar in der SPD. Da wundern sich dann auch noch diese Menschen warum man gegen sie ist aber selber Beleidigen sie Menschen wie mich zutiefst. So etwas muss man Öffentlich machen denn die breite Masse soll schon wissen was manchen Leute so zu sagen haben. Ich fühle mich von solchen Post angegriffen gerade weil ich auch für die Stadt Heilbronn als Therapeutin die Transsexuellen Beratung mache. Aus eigener Erfahrung weiß ich das die Diskriminierung durch Muslimische Migranten gegenüber Transsexuellen oder Homosexuellen Menschen immer mehr um sich greift und schon deshalb darf man so etwas nicht verschweigen!

Sehr geehrte/r Herr/Frau Betty BBQ,
die Maskeraden des Lebens werden deswegen aufgesetzt, weil man seine wirkliche Identität verleugnen will, weil man vielleicht keinen Mut besitzt - mangels Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl - zu dem zu stehen, was man ist und in eine Scheinwelt tritt. Es ist kein Zufall, dass Fastnachtsgestalten zumeist Vertreter des ungebildeten Pöbels sind, die nicht intellektuell sind und nicht ausreichend über ihr Leben sinnieren.
Ich bezeichne Menschen, die einen auf Hans Entertainment machen müssen, als sehr orientierungslose Menschen, ich bezeichne Menschen, die sich um operieren lassen, als geistige Wracks (wir brauchen für sie eine Abwrackprämie), weil sie ihren Körper ursprünglichen verneinen oder es nie gelernt haben (entweder durch Selbsttherapie oder in Fachgesprächen) sich anzunehmen wie sie sind und ich bezeichne Menschen, die in andere Rollen schlüpfen müssen als Menschen, die etwas kompensieren müssen. Denken Sie mal darüber nach!
Das ist meine unumstößliche Meinung, gestützt durch Artikel 5 des GG und Ihre Auftritte sind meiner Meinung nach einfach nur zum Kotzen. Ihnen darf man keine Aufmerksamkeit schenken!! Da Sie als Pseudo-Künstler/in auftreten, ist das eben Geschmackssache und über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Ich lehne Ihre Maske Betty BBQ ab, weil es wirklichkeitsfremd ist und bin eigentlich von Grund an nur an der Realität interessiert.
Nicht hochachtungsvoll
gez. Özkan

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BeitragVerfasst: 28. Dez 2017, 03:01 
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Bitte was, Betty wer?

Ich habe mal bei Youtube gegoogelt. Ist das eine Art von Travestie oder so?

Betty "ist" dann nun dazu transsexuell? Oder warum schreibt der sowas?

Solche Aussagen wie in dem Brief gehen natürlich gar nicht und aufgrund dessen was ich bisher so erfuhr, schließe ich daraus, dass Toleranz für gewisse Dinge in gewissen Kulturkreisen sehr wenig ausgeprägt ist und es würde mich allgemein nicht wundern, wenn die Zeiten auch hier härter würden was Toleranz betrifft. Thema Multikulti und Bereicherung der Kultur, wobei manche ja meinen, dass es eine deutsche Kultur sowieso gar nicht gibt.

Mir kommt schon länger das Gefühl, dass da gewaltig was gegen die Wand läuft. Aber sei es drum, ich habe mit meinen Worten schon wieder zu viel Energie daran verschwendet.

Aber man sieht was manche Menschen wirklich denken und wer weiß wie viele ihre Akzeptanz überhaupt nur vorgaben zu haben. Und differenzieren können nicht wenige schon gleich gar nicht. Aber das liegt wohl auch mit an den gestreuten Fehlinformationen der Genderistas, die checken nix und verschwurbeln alles.

Gleichmacherei eben.

Aber ist es nun schlimm, dass ich mit dem was Betty da tut nichts anfangen kann und ich auch nicht in diese Schublade mag, die Betty da bedient? Ich kann damit so wirklich gar nichts anfangen...

Herr Dennis Özkan muss das ja nicht mögen, er muss damit auch nichts anfangen können. Allerdings dachte ich, dass er als ehemaliger Stadtrat sich mit Diplomatie ein wenig auskennt. So er es wirklich alles so geschrieben hat.

Nun gut, dann bin ich eben nun ein geistiges Wrack.

Auf eine derart niedrige Stufe wie dieser Herr mit diesen Zeilen habe ich mich allerdings in meinem ganzen Leben noch nicht herab begeben, obwohl ich - in seinen Augen - ein geistiges Wrack bin.

Ein Grund mehr nicht überall seine Vergangenheit heraus zu plaudern sofern es irgendwie möglich ist. Das kommt gegebenenfalls mal wie ein Bumerang zurück und dann könnte es richtig weh tun.

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"Am meisten fühlt man sich von Wahrheiten getroffen, die man sich selbst verheimlichen wollte."
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BeitragVerfasst: 28. Dez 2017, 10:03 
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Betty BBQ ist wohl eine Künstlerfigur. Was Michaela damit macht weiß ich nicht genau, Travestie glaub ich nicht da Sie den Weg der Angleichung schon gegangen ist!

Selbst wenn es Travestie wäre beziehen sich die Aussagen von Herrn Özkan ja auch auf uns leider wiedermal und alleine das Unwissen über Transsexualität das aus seinen Zeilen erahnbar ist lässt mir die Haare zu Berge stehen.

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BeitragVerfasst: 28. Dez 2017, 10:45 
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Nun da steht eine Antwort ohne Zusammenhang.....
Was waren die Fragen?
Warum wurde gerade jemand, der mit dem Islam als Familienreligion und dem Grundgesetz als politischem Aspekt zwischen den Geschlechtsbezügen steht, befragt?
Wie lauteten eigentlich die Fragen selbst?

Sorry aber auch wenn ich einiges aus den Antworten für ziemlich Merkwürdig, aus Sicht eines Menschen ohne Islamkenntnisse, halten muss, sieht es schon wieder ganz Anders aus, wenn ich an die Aspekte der Trans- und Inter- kulturellen Sicht betrachte.
In meiner Ausbildung haben wir uns gerade mit den kulturellen Hintergründen des Islam beschäftigt und mit dem Wissen aus diesen Informationen wird ganz deutlich, warum diese Antworten gerade auch im Hinblick auf die vermeintlich "Wissenschaftichen Thesen zu Geschlecht bzw. eigentlich ja Geschlechtsidentität" durchaus Nachvollziehbar werden.

Das eigentliche Problem, welches dahinter steht liegt in der Tatsache begründet, dass eben nicht nur Toleranz, sondern viel mehr ein "Verständniss" fehlt!
Ohne Verständnis wird Toleranz nur eine Oberflächlichkeit sein, Akzeptanz nur ein leeres Lippenbekenntniss und dies geht weit über den religiösen Bereich des Islam hinaus, denn auch andere Religionen haben ihre starren Sichtweisen was Geschlecht, Geschlechtsrollen und das soziale Miteinander betreffen.
Hier eine einzelne Person für etwas Verantwortlich machen zu wollen, was eigentlich ein grundlegendes gesellschaftspolitisches Problem ist, halte ich für gänzlich Falsch.
Wichtiger wäre es nach den Ursachen für dieses Problem zu schauen und dort an zu setzen -> einzelne Menschen mögen sich zu einem leeren Lippenbekenntnis hinreißen lassen, aber an der Ursache und den sich daraus ergebenden Folgen wird sich damit nichts Ändern.

Aber das ist nur meine ganz persönliche Meinung und Sichtweise,
Frank


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BeitragVerfasst: 28. Dez 2017, 17:46 
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Frank hat geschrieben:
...
In meiner Ausbildung haben wir uns gerade mit den kulturellen Hintergründen des Islam beschäftigt und mit dem Wissen aus diesen Informationen wird ganz deutlich, warum diese Antworten gerade auch im Hinblick auf die vermeintlich "Wissenschaftichen Thesen zu Geschlecht bzw. eigentlich ja Geschlechtsidentität" durchaus Nachvollziehbar werden.
...

Frank


Und warum?

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BeitragVerfasst: 29. Dez 2017, 12:18 
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Weil der Islam eine ganz andere Sicht auf den Umgang und das Thema Gesundheit hat.

Krankheiten, Fehlbildungen, usw. sind Prüfungen, Strafen von Allah oder Verhexungen....
medizinische Maßnahmen sollen nur angenommen werden, wenn diese eine mindestens 50% Wahrscheinliche Positive Wirkung haben.

Schauen wir also mal konkret auf das Thema:
Transsexualität (F64.0 - ICD 10) gilt als "Geschlechtsidentitätsstörung", im ICD 11 soll es als "Geschlechtinkongruenz/Geschlechtsunbehagen" defiiniert werden -> somit ist und bleibt es (dank der Vermischung mit dem DSMV) eine "psychische Störung", egal wo es im ICD positioniert wird.
Die "Positive Wirkung der Genitalangleichung" ist ebenso etwas, dass nicht mehr mit dem (diagnose!) Begriff "Transsexualität" zusammenhängt, es gibt immer mehr "Regretter" (Menschen die im Nachhinein diese als Fehler erkennen) und es gibt immer mehr "Transsexuelle die gar keine GaOp wollen/brauchen" -> Folgerung:
Transsexualität ist genauso wie Transgender/Trans* ein "Unbehagen mit der Geschlechtsrolle", es gibt gar keine medizinische Maßnahme welche wirklich den Ansprüchen an "Heilungsoptionen" ausreichend entspricht, also kann es nur eine "psychische Störung sein (sagt ja die Fachgesellschaft sowieso)" und beruht auf individuellen psychischen Fehlentwicklungen, demnach muss auch an diesem Punkt angesetzt werden.

Ich würde daraus die Schlussfolgerung ziehen, dass eben genau diese "Vermischung mit Transgender/Trans* und dem Unbehagen mit der Geschlechtsrolle" das eigentliche Problem dabei ist.
Wenn man dazu noch die klare Geschlechtsrollenverteilung im Islam anschaut wird dies noch deutlicher:
Frauen sind "im Haus" die bestimmende Kraft, während der Mann sich um das "ausserhäussliche kümmert" -> der Mann hat immer das Sagen wenn es um das Auftreten nach "Außen" geht.

Und wie Frau Merkel es so nett gesagt hat: "Der Islam gehört zu Deutschland", also gehört diese "Kultur" auch zur "deutschen Kultur" -> aber Deutschland braucht ja keine "eigene Kultur" - oder?

Frank


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