Aktivist/innen und Aktivitäten

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Re: Aktivist/innen und Aktivitäten

Beitrag von spirulina » 9. Okt 2017, 08:52

Eine Frau mit &0 vermehrt sich nicht mehr -kann also nicht sein . Vielleicht braucht das ein Großteil der Frauen für ihre Selbstbestätigung als Frau,schlicht weil sie sich nur über solchen Tünnes definieren können,weil sie sonst nix Anderes haben um ihr Ego aufzupolieren .

Re: Aktivist/innen und Aktivitäten

Beitrag von Lotty » 9. Okt 2017, 07:56

Sorry wenn ich das mal so sage, ihr redet Unsinn. Sicher. diese "meterdicken" Schichten mögen eine Besonderheit bei TV's etc sein aber sehr viele Frauen verwenden Lippenstift, Eyliner, Wimperntuche und zwar täglich. Sie pflegen ihre Augenbraun und Achselhaare. So manche habe ich hier im Dorf noch nie ohne dieses Minimalprogramm gesehen. Egal ob sie verheiratet sind oder schon um die 70. Viele tragen dann auch mal dicker auf wenn es mal auf Party geht.

Warum wohl mag es an jeder Ecke Schminkprodukte geben, nur für Tranys? Bestimmt nicht.

Auch die Vorstellung dass Frauen sowas für den Männerfang machen ist Quatsch. Sie machen das für sich, um sich besser zu fühlen. Ich vermute mal dass dies ein angeborener geschlechtsspezifischer Wesenszug ist um ihrer biologischen Aufgabe der Vermehrung gerecht zu werden. Es hat sich über die hunderttausende von Jahre Evolutionsgeschlichte in den Genen verfestigt (Epigenetik).

Re: Aktivist/innen und Aktivitäten

Beitrag von spirulina » 9. Okt 2017, 07:39

Keine Frau mag letztlich make up aber man macht es halt dem Herdentrieb zuliebe und um Mr. Rigth zu finden . Ist Frau dann älter und gefestigt nimmt sie kein make up mehr oder nur noch ganz wenig .
Letztendlich wird ein Großteil unseres Verhaltens von der Gesellschaft anerzogen ,da hat doch das Wenigste mit Biologie
zu tun .
Und das sieht man dann nachher auch bei Transsexuellen,sie imitieren eben das Verhalten ihres Wunschgeschlechtes nach
und das wird bis zum Excess verwirklicht .

Re: Aktivist/innen und Aktivitäten

Beitrag von Hera » 8. Okt 2017, 23:25

Damals hab ich bei mir keine Frau gesehen - nur meine Augenpartie, die strahlte immer weiblich.

Davon einmal ganz abgesehen hab ich damals schon kein Make-up gemocht und ich mag es immer noch nicht. Fühlt sich an wie eine Maske auf meinem Gesicht.

Außerdem konnte ich mich nicht fühlen, weil ich meinen Körper nicht fühlen konnte. Was ich im Spiegel sah war nur eine Bestätigung dessen was ich fühlte - ich fühlte mich nicht und ich sah mich nicht.

Re: Aktivist/innen und Aktivitäten

Beitrag von Lotty » 8. Okt 2017, 22:54

Hera hat geschrieben:Eine Frau (mit männlichen Geschlechtsmerkmalen geboren) schaut in den Spiegel und sieht keine Frau.

An dieser Stelle muss ich dir widersprechen. Natürlich, wen ich mich mit einer jungen Frau um die 30 vom Typ Model vergleiche falle ich durch, dem kann ich mit meinen 66 nicht entsprechen. Auch wenn ich Frauen in meinem Alter betrachte gibt es welche zu denen ein großen Unterschied besteht. Wenn ich aber auf die Variationen schaue was so alles möglich ist, liege ich nicht am unterem Ende, es gibt so mache, mit denen möchte ich nicht tauschen.

Ich kann mich an eine Situation von vor einigen Jahren erinnern. Da stand ich nackig im Bad vorm Spiegel und schaute mich an. Ich sagte zu mir "es gibt eine Frau, die sieht genauso aus wie du, das bist du". In Verbindung mit dem weiblichem Genital und den Brüsten hat dies einiges verändert.

    Ich bin Frau.
Auch mein erleben im Krankenhaus, ungeschminkt und ungekämmt, frisch aus dem Bett vorm Spiegel,ich sehe eine Frau. Ich vergleiche mich halt nicht mit der oberen Spitze sondern mit der Vielfalt der Frauen. Natürlich gibt es Tage, da schaue ich in den Spiegel und schlage die Hände über dem Kopf zusammen, aber welcher Frau geht es anders? Es gibt aber auch andere Tage, toll zurecht gemacht und der Blick in den Spiegel macht mich glücklich. Eine attraktive gut aussehende Frau, ringsum glücklich.

Liebe Grüße
Lotty

Re: Aktivist/innen und Aktivitäten

Beitrag von Selfmademan » 8. Okt 2017, 22:13

Ergänzungsfrage: Was sieht eine Frau (mit männlichen Geschlechtsmerkmalen), die sich wie jede andere Frau auch aufgehübscht hat, im Spiegel?

Re: Aktivist/innen und Aktivitäten

Beitrag von seerose » 8. Okt 2017, 21:21

Hera hat geschrieben:Ein Mann (als Frau zurecht gemacht) schaut in den Spiegel und sieht eine Frau.
Eine Frau (mit männlichen Geschlechtsmerkmalen geboren) schaut in den Spiegel und sieht keine Frau.
Ich merke das auch sonst: Wahrnehmung ist sehr individuell und wer nicht tiefer sehen kann, ist eben auf oberflächliche Wahrnehmung angewiesen und lässt sich schneller täuschen bzw. täuscht sich dann auch selbst.

Diese Charakterisierung kommt der Realität wahrscheinlich sehr nahe! Und viele TG verstehen auch nicht, da wir (TS) oberflächlich gesehenen doch "dieselben" Ausgangsvoraussetzungen (insbesondere Genitalien) haben/hatten, diese aber im Unterschied zu ihnen von uns nie als die uns stimmiger Weise Zukommenden wahrgenommen werden. Unser Kern-Geschlecht ist diametral anders ist als bei TG: wir sind Frauen, sie sind Männer, bzw. umgekehrt!
Die allermeisten Menschen wissen aber, daß sie Männer oder Frauen sind, von Ausnahmefällen einmal abgesehen.
Zwischen TS und TG verläuft der biologisch unveränderbare "Geschlechtergraben" zwischen "Mann" und "Frau", wieso es auch niemals eine "Geschlechts-Umwandlung " geben kann, und das ist auch gut so!

Re: Aktivist/innen und Aktivitäten

Beitrag von spirulina » 8. Okt 2017, 20:35

Vielleicht sollte man das alles nicht auseinanderdiffidieren . TS und TG beide haben was an der Waffel ! Ob es nun angeboren oder anerzogen ist ,bleibt dahingestellt ,aber beide brauchen wohl iregndwie Hilfe um integriert leben zu können ,bzw.ihre volle Arbeitskraft erhalten bleibt .
Leider gibt es doch viele TS ,die trotz aller Hilfe es nicht schaffen ein normales Leben zu leben .
Es wäre schon viel erreicht,wenn man in der Gesamtbevölkerung diese Deviationen zur Normalität gehörend einstufen würde ,dagegen sprechen die drags wie der Wurscht der die Phantasie der Beschauer immens beflügelt .
Ein Innovationsschub ist ja per se net schlecht aber in diesem Falle wohl kontraproduktiv .
Bei mir selbst ist ja die Transition schon lange her und ich kann den ganzen Circus eher von außen belächeln -ist wohl meinem Alter und dem doch großen zeitl. Abstand geschuldet .
Interessant ist für mich jedoch,daß ich trotz großem zeitl. Abstand mich immer noch mit der Problematik beschäftige und so im Umkehrschluß wohl meine Transsexualität immer noch nicht überwunden habe .

Re: Aktivist/innen und Aktivitäten

Beitrag von Hera » 8. Okt 2017, 19:17

Es gibt auch TG, die eine GuOp brauchen, damit sie von außen authentischer wahrgenommen werden, wenn sie nackig sind.

Vielen reicht aber schon der Personenstand als Beweis und für ihr Wohlbefinden.

Das kann ich zwar nicht nachvollziehen, wie das so dermaßen wichtig sein kann und am Körper/Gesicht brauchen sie dann oft keine oder nur minimale Veränderungen, aber TG können auch niemals nachempfinden, was eine Körperdiskrepanz bedeutet - außer vielleicht, sie schaffen sich durch Operationen selbst eine.

Wie war das noch?

Ein Mann (als Frau zurecht gemacht) schaut in den Spiegel und sieht eine Frau.

Eine Frau (mit männlichen Geschlechtsmerkmalen geboren) schaut in den Spiegel und sieht keine Frau.

Ich merke das auch sonst: Wahrnehmung ist sehr individuell und wer nicht tiefer sehen kann, ist eben auf oberflächliche Wahrnehmung angewiesen und lässt sich schneller täuschen bzw. täuscht sich dann auch selbst.

Re: Aktivist/innen und Aktivitäten

Beitrag von ThorinEichenschild » 8. Okt 2017, 18:33

Selfmademan hat geschrieben:Yep Hera. TGs haben massive Angst. Nämlich die, nichts mehr genehmigt zu bekommen wenn sich die Diagnosetrennung etabliert. Dabei wäre es doch so einfach. TS ab in den körperlichen Bereich des ICD und TG in den psychischen Bereich. Dann beides vernünftig definieren, die von der KK zu bezahlenden Maßnahmen aufzählen und gut ist. Bei TG ist dann halt die GA-OP außen vor während sie bei TS übernommen werden muß. Dies führt im Vorfeld dazu, daß jeder genau überlegen und reflektieren muß, wo er sich verortet. Ich glaube nämlich, wenn das alles so aufgebaut würde, wäre der Grabenkrieg zuende, denn dann muß kein TG sich gegen seinen Willen als TS diagnostizieren lassen, da ja dann in der TG-Diagnose die wesentlichen körperverändernden Maßnahmen integriert sind. Aber wie sagen die Engländer so schön: Warum so einfach wenn es auch kompliziert geht?!


Vorallem muss ich mich als TS nicht mehr als TG verorten lassen. Grade im Entlassungsbrief aus Essen geschehen. Diagnose: Transgender Dysphorie ich lege ein Veto ein!!!
Werde da mal nachhacken ich hätte gern Transsexualismus als Diagnose denn ich bin kein Gender!

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