Political correctness etwas Übertrieben?

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Political correctness etwas Übertrieben?

Beitrag von Lotty » 17. Feb 2015, 18:03

Frank ist da durch einen Vorsitzenden - oder auch nicht, denn ich weiß nicht wirklich was es mit diesem Verein jetzt wirklich so auf sich hat, gibt es den jetzt oder nicht - des "Landesverbandes für transgeschlechtliche Selbstbestimmung Niedersachsen" auf ein interessantes Buch aufmerksam gemacht worden. Es ist wirklich ziemlich spannendes und durchaus überdenkenswertes Buch, vor allem für Leser_innen die es mit der political correctness zu genau nehmen.

Link zum Buch
Unbestritten: Die Vertreter der politischen Korrektheit meinen es gut. Aber viel zu oft bewirken sie das Gegenteil: Frust, Genervtheit und Gehemmtheit im Umgang mit Menschen, weil niemand mehr weiß, was man sagen „darf“. Was als Rücksicht auf Schwächere begann, ist heute zu einem gedankenlos-bürokratischen Instrument geworden, mit dem Sektierer, Fanatiker und Dummköpfe absurde Sprach- und Verhaltensvorschriften erlassen. Die Folge ist unter anderem eine orwellhafte Verkümmerung der Sprache. Oder finden Sie das mittlerweile gängige Kurzwort SuS (für „Schülerinnen und Schüler“) schön als Bezeichnung für Kinder? Marius Jung zeigt in seiner satirisch-polemischen Bestandsaufnahme anhand zahlreicher kurioser Beispiele die Absurditäten und Widersprüche einer ursprünglich sinnvollen Idee, die total aus dem Ruder gelaufen ist.

Nur schade das dieser Landesverband selbst genau zu denen zählt die es meines Erachtens ein wenig übertreiben mit der politisch korrekten Ausdrucksweise. Einx ehemaligx Teilnehmerx solche eine Kurses auf dem diese Sprache Bedingung war flog aus dem Kurs weil X sich diese Sprache nicht aneignen wollte. X hatte das Gefühl in einem Umerziehungslager zu sein anstatt in einem Kurs für Beraterxen. Es ist schon verdächtig wenn solche Aussagen wie "normal Bürger" nicht mehr verwendet werden dürfen oder wenn es bei "natürlich Frau" in der Vorstellung zum Tumult kommt.

Hier ein Link zur Leseprobe

Liebe Grüße
Lotty

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