Transsexuell, der richtige Begriff?

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Re: Transsexuell, der richtige Begriff?

Beitrag von ThorinEichenschild » 24. Jan 2018, 23:45

spirulina hat geschrieben:Um die Welt ein wenig besser zu machen gibt es doch den VSTM !



Hauptsache provozieren!!!!!!!! Bitte tu uns den Gefallen und geh einfach deiner Wege da du es hier ja ganz schrecklich findest!

Re: Transsexuell, der richtige Begriff?

Beitrag von Frank » 24. Jan 2018, 19:54

Ach Spirulina,
wenn ich deine ironische Art nicht kennen würde, könnte ich deine Aussage als Kompliment sehen ;)

Re: Transsexuell, der richtige Begriff?

Beitrag von spirulina » 24. Jan 2018, 19:36

Um die Welt ein wenig besser zu machen gibt es doch den VSTM !

Re: Transsexuell, der richtige Begriff?

Beitrag von Gast » 24. Jan 2018, 16:11

Frank hat geschrieben:... aber solange kaum betroffene Menschen diesen Sprachverwendungen widersprechen, so lange wird sich daran auch nichts Ändern...
Im Grunde ist die Situation sogar noch schlimmer: Betroffene widersprechen nicht. Nein, sie verwenden auch noch die unmöglichsten Bezeichnungen für sich selbst bzw. ihr Leben. Und Menschen, die Freunde der sachlich richtigen und klaren Sprache sind, werden meist "ausgebuht".

Aus diversen Diskussionen, z.B. in Foren, ist leider immer wieder zu merken, dass überhaupt nicht verstanden wurde (oder nicht werden will), um was es sich bei Transsexualität handelt. Und dann kommt eben die "Trans*-Verallgemeinerung.

Re: Transsexuell, der richtige Begriff?

Beitrag von Hera » 23. Jan 2018, 21:54

Wenn Ärzte mit ihrem Latein am Ende sind, kann es doch nur noch die Psyche sein.

Und dann frisst man womöglich Psychopharmaka in sich hinein und wird erst recht krank davon (Nebenwirkungen: Depression und suizidales Verhalten).

In einer Psychiatrie wird man dann von den ganzen Problemen der anderen dort förmlich erschlagen.

Sehr förderlich.

Re: Transsexuell, der richtige Begriff?

Beitrag von Hauptmann Toxic » 23. Jan 2018, 19:21

Gratulation, dass du solche Menschen noch gefunden hast. Wird ja immer schwieriger. Hab langsam das Gefühl, dass Transdokus das neue Fernsehgericht sind.

Mal von außen gesehen: Ich weiß schon länger um meine Identität und habe auch sehr viel recherchiert. So normale Leute wie euch hab ich, als persönlich Betroffener nach (2!!) Jahren gefunden. Und das sollte uns wirklich zu denken geben, wenn die aktive Suche nach vernünftigen Menschen so lange dauert.

Habe auch sonst allerlei Kurioses gefunden, z.B eine NGSerin, die bei der IB mitmarschierte. Und wenn die Stimmen laut werden, dann gegen erfundene Pronomen, Männer im Kleid, Unisexklos und 72 Geschlechter.

Psychisch krank - jaja. Als wäre unsere Dysphoria was anderes, als die einer XX-Frau, die wegen Brustkrebs ne Mastektomie gebraucht hat. Es werden einfach vollkommen normale Reaktionen pathologisiert. Wer 100 Stunden regelmäßig arbeitet, ist gestresst. Wer einen angehörigen verliert, ist traurig. All das sind Dinge, die nicht krank, sondern vollkommen normale menschliche Reaktionen sind.

Re: Transsexuell, der richtige Begriff?

Beitrag von Frank » 23. Jan 2018, 15:43

Also erstaunlich finde ich ja bei der ganzen Thematik, dass "bios" oder "Cisgeschlechtliche Menschen" (finde ich angenehmer als Bezeichnung) welche noch nicht "Genderverseucht sind" überhaupt keine Probleme haben, wenn ich Ihnen die Begriffe und ihre Bedeutungen erkläre, die finden dies sogar sehr logisch und Nachvollzihebar, es wird "Verständlich" und die "Akzeptanz" kommt mit dem Verstehen bei den meisten von ganz allein.

Das deckt sich auch mit dem was Seerose über frühere Zeiten erzählt - wieso Heute die Akzeptanz viel geringer ist und viele Menschen durch diese ganze "Gender-Identitäts Begrifflichkeiten" eher ablehnend oder nur oberflächliche Toleranz zeigen: Sie verstehen nicht mehr was der "ganze Mist soll" es ist zu Kompliziert, nicht Nachvollziehbar und dann diese vielen Varianten mit ein und dem selben "Basisthema" das ist "zuviel Unverständliches".

Die Mediziner arbeiten nach dem "Motto: Ein Arzt spricht dem Anderen dessen Kompetenz nicht ab!" -> dies betrifft heute sogar Psychotherapeuten (nicht nur therapeutische Ärzte) und daher muss es zwingend eine "psychische Störung sein" -> die Sexualogen, Psychiater und Psychologen behaupten dies doch so und selbst die Betroffenen sagen dies!

Abgesehen davon hat das Argument:
Bei Transidentität gibt es keine "organische Problematik"!
Recht, denn genau dafür steht dieser Begriff.....

Re: Transsexuell, der richtige Begriff?

Beitrag von Hauptmann Toxic » 23. Jan 2018, 15:13

Es ist halt auch ein harter Spagat, einerseits gern widersprechen zu wollen aber andererseits diese Furcht zu haben, dann mit Leuten in einen Topf geschmissen zu werden, die wegen jedem Wort *getriggert* sind und sich daneben benehmen. Das ist eben das gefährliche bei so einer Wort-Diskussion. Vor allem (meine Erfahrung) kapieren die Bios sonst eh nicht, was gemeint ist. Eigentlich hätte man den „falschen Körper“ auch lassen können. Schätze mal, das ist der „Passing ist heteronormativ und daher böse“-Fraktion zuzurechnen.

Darum heißt meine Lösung auch Stealth. Dann bin ich dieses Frauenlabel auch los.

Re: Transsexuell, der richtige Begriff?

Beitrag von Jenn » 23. Jan 2018, 10:15

Neben den Begrifflichkeiten, deren Ausführungen ist auch angeführt, um was es sich bei Geschlechtsproblematik handelt.

So steht da:

"STAMM Ich denke, die gesellschaftliche Toleranz hat generell eindeutig zugenommen. Eltern von betroffenen Kindern erfahren Stigmatisierung sicherlich nicht mehr in dem Maße, wie das früher der Fall war. Nicht zuletzt auch deswegen, weil inzwischen Themen wie Intersexualität oder Transidentität in der Öffentlichkeit und in den Medien relativ offensiv diskutiert werden."

Doch wird auch angegeben, dass Transsexualität ein Defekt in der Psyche sei.

"Bei Transidenten gibt es also keinerlei organische Anhaltspunkte?

STAMM Nein. Es gibt keine organischen Ursachen. Auch keine hormonellen. Das Phänomen betrifft – soweit bisher bekannt – ausschließlich die psychische Ebene."


Macht für mich den Eindruck für mehr Toleranz da zu sein, um, ja, den psychisch Kranken als psychisch Gestörten offener und toleranter zu begegnen.

Welche psychische Störung darf es denn sein?

Hormontherapie aufgrund der Feststellung durch einen Spezialisten, dass da eine psychische Störung vorliegt. Was für eine Toleranz?

Re: Transsexuell, der richtige Begriff?

Beitrag von Frank » 23. Jan 2018, 04:30

Liebe Hera,
es gibt "Redewendungen" die immer häufiger werden, von Fachmedizinern (Therapeuten, Sexualtherapeuten, Operateuren, Endokrinologen, usw.) bedenkenlos eingesetzt werden - weil ja warum eigentlich?

Vereine wie BVT* (gefördert durch das BMFSFJ!) und dgti es so öffentlich darstellen,
aber auch sehr viele Betroffene diese Redewendungen nicht nur widerspruchslos hinnehmen, sondern sogar selbst so verwenden!

Dazu zählen (für mein Erleben konkret):
"Eine Frau die als Mann lebt"
"Frau zu Mann Transsexuelle"
"Transmann"
"Gegengeschlechtliche Hormontherapie"
"Geschlechtsangleichende Operation"

Statt:

"Mann der mit gegengeschlechtlichen Merkmalen geboren wurde"
"Mann mit Transsexualität/transsexuellem Hintergrund"
"Mann"
"Geschlechtsrichtige Hormonversorgung"
"Genitalangleichende/Genitalanpassende Operation"


Bei Frauen wäre das entsprechend an zu passen, also "Frau" statt "Transfrau" usw.

Da ist ein Punkt wo ich ATME definitiv Recht geben muss: Sprache hat Macht und mit der verwendeten Sprachform werden Realitäten geschaffen.
Diese Realitäten beginnen politisch und gesellschaftlich und enden dann eben auch in Fachbereichen, wie der medizinischen Versorgung.

Dabei ist die Überpräsenz der "Identitäts-Gender Vertreter" und deren Öffentlichkeitswirkung, sowie deren Unterstützung durch die Politik aktuell in der verwendeten Sprache mehr als deutlich zu erleben - aber solange kaum betroffene Menschen diesen Sprachverwendungen widersprechen, so lange wird sich daran auch nichts Ändern.

Liebe Grüße,
Frank

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